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03.03.2016

Europa

Sta­bi­li­sie­rung des Eu­roraums

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Früherkennung und Vorbeugung im wirtschaftspolitischen Überwachungsverfahren

Die Infografik zeigt Mechanismen zur finanz- und wirtschaftspolitischen Überwachung von Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Das System soll helfen, makroökonomische Risiken in den Ländern in einem frühen Stadium zu erkennen.

Das Frühwarnsystem ist ein sogenanntes indikatorengestütztes Scoreboard, das Staaten identifiziert, die im EU-Vergleich gesamtwirtschaftlich auffällig sind.

Warnmechanismus: Schlägt das Scoreboard bei einem Mitgliedstaat an, wird dieser einer eingehenden Analyse unterzogen. Die Europäische Kommission legt einen Bericht zur Risikoeinschätzung vor. Dieser wird von den Wirtschafts- und Finanzministern der EU-Mitgliedstaaten, dem sogenannten ECOFIN-Rat, bewertet.

Vertiefte Analyse: Die Kommission erstellt daraufhin eine verstiefende Länderstudie anhand weiterer Indikatoren und analytischer Instrumente. Dazu zählen anderweitige Ratsempfehlungen, die nationalen Reform-, Stabilitäts- und Konvergenzprogramme sowie Warnungen des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken.

Mögliche Ergebnisse: Ergibt die Analyse, dass keine schädlichen gesamtwirtschaftlichen Ungleichgewichte in dem Mitgliedstaat existieren, endet das Verfahren. Wird ein Ungleichgewicht festgestellt, geben Rat und Kommission politische Empfehlungen ab. Wird das Ungleichgewicht als besonders hoch eingeschätzt, werden korrektive Verfahren des Europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts eingeleitet.

Quelle: Bundesministerium der Finanzen

Die Infografik zeigt Mechanismen zur finanz- und wirtschaftspolitischen Überwachung von Mitgliedstaaten der EU. Das System soll helfen, makroökonomische Risiken in den Ländern in einem frühen Stadium zu erkennen.
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

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