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03.03.2016

Europa

Sta­bi­li­sie­rung des Eu­roraums

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Das Europäische Semester

Die Infografik stellt das Europäische Semester dar, einen Fahrplan zur Koordinierung von wirtschafts-, finanz- und beschäftigungspolitischen Reformen. Er dient dem Austausch zwischen nationalen Regierungen und der Europäischen Union (EU).

Das Europäische Semester erstreckt sich über sechs Monate und setzt jeweils zum Jahresbeginn ein. Die EU-Mitgliedstaaten erhalten von den europäischen Institutionen Leitlinien und Empfehlungen, die sie in ihre wirtschafts- und haushaltspolitische Planung mit einbeziehen können.

Im Januar legt die Europäische Kommission den Jahreswachstumsbericht vor. Dieser wird im Februar im Ministerrat und im Europäischen Parlament debattiert.

Auf dem Frühjahrsgipfel im März legt der Europäische Rat Leitlinien für die europäische Politik fest. Bis April müssen die Mitgliedstaaten ihre nationalen Reformprogramme sowie Stabilitäts- und Konvergenzprogramme zu ihren Haushalten verabschieden. Diese dienen als Grundlage für länderspezifische Empfehlungen, welche im Mai von der Kommission für die einzelnen Mitgliedstaaten erarbeitet werden.

Der Ministerrat beschließt die länderspezifischen Empfehlungen im Juni. Bis Juli werden sie vom Europäischen Rat gebilligt und veröffentlicht.

Quelle: Bundesministerium der Finanzen

Die Infografik stellt das Europäische Semester dar, einen Fahrplan zur Koordinierung von wirtschafts-, finanz- und beschäftigungspolitischen Reformen. Er dient dem Austausch zwischen nationalen Regierungen und der Europäischen Union.
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

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