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20.09.2010

Monatsbericht

Trans­pa­renz von pri­va­ten Ries­ter- und Ba­sis­ren­ten­pro­duk­ten

  • Die Informationen, die Altersvorsorgesparern für ihre Anlageentscheidung derzeit an die Hand gegeben werden, gehen an ihrem Informationsbedarf oft vorbei. Grundprobleme sind die Überfülle der angebotenen Informationen, in viele Einzelpositionen aufgegliederte Kostendarstellungen und fehlende Standardisierung.
  • Das Gutachten erarbeitet auf Basis der Erfahrungen im Markt und theoretischer Überlegungen ein umsetzungsfähiges und weiterentwicklungsfähiges Konzept für größere Transparenz im Markt für Altersvorsorgeprodukte.
  • Kernpunkte dieses Konzepts sind der Ausweis zusammenfassender Kennziffern für die Kosten von Altersvorsorgeprodukten und die übersichtliche Darstellung der wichtigsten Informationen in einem standardisierten dreistufigen Schema (Pyramidenmodell), das übersichtlich ist und unterschiedlichen Informationsbedürfnissen der Anleger Rechnung trägt.

1 Einleitung

Die private kapitalgedeckte Altersvorsorge wird in Deutschland seit Einführung der Riester-Rente im Jahr 2002 und der Basisrente im Jahr 2005 mit erheblichen Mitteln staatlich gefördert. Seither hat sich ein umfangreicher Markt für förderfähige Vorsorgeprodukte etabliert. Die Phase der Markteinführung ist mittlerweile abgeschlossen, und es liegen umfangreiche Erfahrungen der Marktteilnehmer mit den neuen Produkten vor. Dies gibt Anlass zu untersuchen, inwieweit die bestehenden Informationsvorschriften für staatlich geförderte private Altersvorsorgeprodukte und Basisrentenprodukte den Informationsbedürfnissen der Anleger gerecht werden und wie sie gegebenenfalls weiterentwickelt werden sollten, um einen übersichtlichen und aussagefähigeren Vergleich zwischen verschiedenen Altersvorsorgeprodukten und Anlageformen zu ermöglichen.

2      Grundsätzliche Probleme beim Vergleich von Altersvorsorgeprodukten

Ein offensichtliches Problem beim Vergleich von Altersvorsorgeprodukten stellt der sich meist über mehrere Jahrzehnte erstreckende Anlagehorizont dar. Verlässliche Renditeprognosen für risikobehaftete Anlagen sind über einen langen Zeitraum grundsätzlich kaum möglich. Zudem variiert im Zeitverlauf bei vielen Sparprodukten die Anlagestruktur. Bei Lebenszyklusprodukten werden z. B. Umschichtungen in Abhängigkeit vom Lebensalter des Vorsorgesparers vorgenommen. Außerdem wird die Struktur der Kapitalanlagen häufig im Rahmen von Absicherungsstrategien an die Kapitalmarktentwicklung angepasst. Darüber hinaus verfügen die angebotenen Produkte über unterschiedliche Elemente zur Absicherung von Ertragsrisiken und biometrischen Risiken (Langlebigkeit und vorzeitiger Todesfall). Die Kostenmodelle in den einzelnen Produktkategorien sind - auch durch diese Heterogenität bedingt - sehr unterschiedlich ausgestaltet. Dies erschwert den Vergleich verschiedener Produkte beträchtlich. Die Renditen auf Anlegerebene werden darüber hinaus von den Förderbedingungen beeinflusst.

Die damit nur kurz umrissene Komplexität des Produktspektrums verdeutlicht die Notwendigkeit übersichtlicher Informationen für den privaten Anleger, der im Gegensatz zu den Anbietern üblicherweise nicht über Spezialisierungsvorteile auf diesem Markt verfügt. Bei Riester- und Basisrentenprodukten sind Vorsorgesparer in ganz besonderem Maße auf qualitativ gute Informationen angewiesen, die eine Vergleichbarkeit verschiedener Produkte ermöglichen und fehlende Erfahrung zumindest zum Teil kompensieren. Dabei ist insbesondere zu vermeiden, dass der Sparer einem „Information Overload“ ausgesetzt wird, da erfahrungsgemäß der Nutzen von Informationen mit zunehmendem Informationsvolumen und zunehmender Komplexität sinkt. Aus diesen allgemeinen Überlegungen lassen sich einige grundlegende Leitlinien für die Informationsvermittlung auf Altersvorsorgemärkten ableiten: Verbraucher benötigen Informationen in gebündelter, leicht verständlicher und standardisierter Form, um ihre Informationskosten senken und effiziente Anlageentscheidungen treffen zu können. Es sollte erkennbar sein, welcher Anteil der Einzahlungen der Sparer für Kosten verwendet wird und wie hoch der verbleibende Anteil der Einzahlungen ist, der der verzinslichen Kapitalanlage zugeführt wird. Das Rendite-Risikoprofil von Altersvorsorgeprodukten sollte möglichst deutlich erkennbar sein. Zusagen, Garantien und einzelne Risiken wie Markt- und Insolvenzrisiken als externe Faktoren auf der einen Seite sowie Risiken durch Abbruch und Umstellung der Verträge als persönliche Faktoren auf der anderen Seite sollten klar benannt werden. Um einen aussagefähigen Vergleich von Produkten zu ermöglichen, sollten die Kostenangaben zudem sinnvoll untergliedert werden. Insbesondere sollten Abschlusskosten, laufende Verwaltungs- und Kapitalanlagekosten sowie Risikokosten/Kosten für besondere Optionen (wie Beitragsrückgewähr im Todesfall, Rentengarantiezeiten, Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos) getrennt ausgewiesen werden.

3     Indikatoren zur Transparenz von Altersvorsorgeprodukten aus theoretischer Sicht

Aus theoretischer Sicht stellt die jährliche Rendite ein geeignetes Maß für den Vergleich von Altersvorsorgeprodukten dar. Die Schwankungen der Rendite sind dementsprechend ein geeignetes Maß für das Ertragsrisiko von Altersvorsorgeprodukten. Letzteres kann allerdings mit herkömmlichen Risikomaßen nicht adäquat erfasst werden. Aufgrund vielfältiger Garantie- und Sicherungselemente, z. B. der Mindestsicherung gegen nominale Verluste bei Riester-Produkten zu Laufzeitende und der Garantieverzinsung bei konventionellen Versicherungsprodukten, eignen sich einfache symmetrische Risikomaße – wie z. B. die Standardabweichung der jährlichen Renditen – nur bedingt für geförderte Altersvorsorgeprodukte. Besser geeignet sind asymmetrische Risikomaße (Shortfall-Maße), die die Wahrscheinlichkeit des Unterschreitens einer bestimmten Zielrendite und die Höhe des zu erwartenden Verlusts beziffern. Risikokennzahlen sind jedoch im Allgemeinen für den Laien zum Teil schwer verständlich und sollten durch Angaben zur Spannweite der möglichen Verluste, besser noch durch Konfidenzintervalle für Ablaufrenditen und zu erwartende Endvermögen ergänzt werden.

Aus den obengenannten Gründen sind Rendite- und Risikokennzahlen für langlaufende komplexe Altersvorsorgeprodukte ohnehin nur schwer zu ermitteln. Auf mögliche Verbesserungen durch Modelle, die statistisch basierte (stochastische) Simulationsrechnungen verwenden, wird im letzten Abschnitt dieses Artikels noch einmal eingegangen. Ein leichter erreichbares Zwischenziel stellt zunächst die Verbesserung der Kostentransparenz von Altersvorsorgeprodukten dar. Angesichts der Vielzahl unterschiedlicher Kostenpositionen bei verschiedenen Altersvorsorgeprodukten sind zusammenfassende Indikatoren zur Kostenbelastung von Produkten eine sinnvolle Ergänzung zu den bisher dominierenden detaillierten Kostenaufstellungen.

Aus theoretischer Sicht können Kosten sowohl in absoluten Beträgen zusammengefasst als auch als Kostenquoten (in Bezug auf die Beiträge) oder als Renditeminderung, die im englischen Sprachraum und auch in der deutschen Fachdiskussione üblicherweise als „Reduction in Yield“ bezeichnet wird, ausgewiesen werden. Beitragsbezogene Quoten und Renditeminderung können im Vergleich zu absoluten Beträgen besser interpretiert werden und reagieren weniger stark auf unterschiedliche Renditeannahmen. Besonders geeignet im Hinblick auf ihre Robustheit für unterschiedliche Renditeannahmen ist die Reduction in Yield.

4      Ausweis von Renditen, Risiken und Kosten in der Praxis

Es existiert eine Vielzahl von unterschiedlichen Informationspflichten in der Regulierung der einzelnen Produktkategorien, die für Riester-Renten- und Basisrentenprodukte relevant sind. Allerdings sind bei weitem nicht alle Informationspflichten mit dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorge- und Basisrentenverträgen (AltZertG) abgestimmt. In den derzeit im Umlauf befindlichen Kundeninformationen werden daher vielfach unterschiedliche Angaben zu Kosten und Renditen innerhalb eines Angebots gemacht, die für den Verbraucher verwirrend sind. Darüber hinaus führt die Vielzahl an nicht abgestimmten Vorschriften dazu, dass dem Anleger äußerst umfangreiche Informationen übergeben werden müssen.

Basisrenten- und Riester-Renten-Produkte werden aus diesem Grund oft als intransparent und kostenintensiv wahrgenommen. Die Angaben des AltZertG in Kombination mit den allgemeinen Informationspflichten für die verschiedenen Produkte erlauben keinen unmittelbaren Überblick über die Kosten in Prozent der eingezahlten Beiträge oder über den Effekt der Kosten auf die Rendite der eingezahlten Beiträge. Ein Produktvergleich wird vor allem dann erschwert, wenn die zu vergleichenden Produkte unterschiedliche Renditen und Kosten aufweisen.

Hinzu kommt, dass Kosten oft auf verschiedene Parameter mit unterschiedlichen Bezügen verteilt und durch Bezug auf kleine Zeiteinheiten (z. B. je Monat) als unbedeutend dargestellt werden. Zugleich fehlen teilweise Informationen darüber, auf welchen Zeitraum sich die Werte beziehen. Garantierte, vergangenheitsbezogene oder künftig angestrebte Renditen als Prozent der Beiträge unter Berücksichtigung von Kosten (Effektivrenditen) werden bislang insbesondere in der Versicherungswirtschaft nicht angegeben. Angaben zur garantierten Verzinsung beziehen sich regelmäßig nicht auf die Beiträge, sondern auf die nach Abzug der Kosten verbleibenden Einzahlungen und erlauben keinen Vergleich zu anderen Produkten. Transparentere Informationen und produktübergreifende Standards werden sowohl von Anbieter- als auch von Verbraucherseite gefordert oder befürwortet. Bisher wird aber branchenübergreifend keine Kostenkennzahl verwendet, die alle Kosten in der Anspar- und Rentenbezugsphase (Ausgabeaufschläge, Abschlusskosten, laufende Verwaltungskosten, Kapitalanlagekosten) berücksichtigt.

Vorvertragliche Informationen, die dem Anleger die Produktauswahl erleichtern sollen, werden in der Praxis oft als Anhang zum Vertrag mitgegeben, also kurz bevor der Vertrag unterschrieben wird. Juristisch ist dies nicht grundsätzlich angreifbar, faktisch laufen die Produktinformationen damit aber ins Leere, weil sie nicht mehr als Grundlage für die Entscheidung und für den Vergleich mit anderen Produkten herangezogen werden können.

Viele Anbieter verteilen Angaben zudem auf verschiedene Unterlagen und erschweren so den Überblick. Um Kunden die Information über verschiedene Produkte zu erleichtern, sollten Produktinformationsblätter in Bezug auf Inhalt und Form vereinheitlicht werden, damit das Auffinden von Informationen und der Vergleich untereinander für die Verbraucher vereinfacht wird. Die Produkte sollten zudem einheitlich klassifiziert werden, damit die Verbraucher auf den ersten Blick erkennen, um welche Art von Produkt es sich handelt.

5       Ergebnisse empirischer Erhebungen bei Akteuren im deutschen Markt

In das Forschungsprojekt wurden Einschätzungen und Erfahrungen von Anbietern, Verbraucherberatungen, Verbrauchern und externen Experten im Rahmen von Expertenbefragungen, Workshops und Gruppendiskussionen einbezogen.

Die Experten von Banken, Versicherungen und Fondsanbietern beurteilen die nach AltZertG geforderten Informationen grundsätzlich positiv: Sie stufen diese in der Regel als hilfreich für einen potenziellen Kunden bei der Entscheidung für ein konkretes Altersvorsorgeprodukt ein – mit Ausnahme der Angaben, inwieweit bei der Geldanlage soziale, ethische und ökologische Belange berücksichtigt werden. Allerdings wird die konkrete Ausgestaltung der entsprechenden Informationspflichten beziehungsweise deren Umsetzung in der Praxis kritisch beurteilt. Eine große Mehrheit der Befragten hält die entsprechenden Informationsangaben in der Praxis für nicht transparent. Das zentrale Problem stellt demnach die Masse der Informationen dar, womit der Vorsorgesparer regelrecht „überflutet“ werde. Als Lösung wird eine knappe, vereinfachte Darstellung der wesentlichen Informationen auf einem „Produktinformationsblatt“ von einer großen Mehrheit unterstützt. Als zentralen Bestandteil sollte dieses Produktinformationsblatt nach Einschätzung der Experten unter anderem Angaben darüber enthalten, welche Leistungen zu welchem Zeitpunkt garantiert sind beziehungsweise welches Risiko die Geldanlage birgt.

Ob ein solches Produktinformationsblatt bei gegebenen Produkten die Transparenz auf dem Markt für staatlich geförderte Altersvorsorge erheblich verbessern kann, wird jedoch teilweise bezweifelt. In den vertiefenden Expertengesprächen wurde mehrfach darauf verwiesen, dass ein wirkungsvoller Ansatzpunkt für eine verbesserte Transparenz und für eine Verringerung der Kosten auch in einer Vereinfachung der Produkte beziehungsweise der Förderregelungen zu sehen sei. Denn durch die komplexen Förderregelungen seien Riester-Produkte einerseits sehr beratungsintensive Produkte; andererseits führten die sich im Lebensverlauf stets wandelnden Zulagenansprüche zu hohen Verwaltungskosten im Zulagen-Handling.

Bei gegebener Produktkomplexität ist der Schritt zu einem standardisierten Produktinformationsblatt vermutlich dennoch der richtige Weg. Dies haben zusätzliche Gruppendiskussionen mit Verbrauchern gezeigt. Entscheidend ist dabei, dass die Informationen sehr einfach und verständlich präsentiert werden. Die Ergebnisse dieser Gruppendiskussion werfen jedoch die Frage auf, ob Verbraucher durch eine verbesserte Produktinformation allein – bei gegebenem Wissensstand und gegebenen Produkten – in die Lage versetzt werden, fundierte Entscheidungen über ein Altersvorsorgeprodukt zu treffen. Als flankierende Maßnahme könnte auch aus dieser Perspektive geprüft werden, inwieweit die finanzielle Allgemeinbildung verbessert werden kann. Das Thema geht jedoch über den Untersuchungsauftrag der hier vorgestellten Studie hinaus.

In einem projektbegleitenden Workshop mit Vertretern von Anbietern, Anbieterverbänden, Verbraucherverbänden, externen Wissenschaftlern und Vertretern verschiedener Ministerien wurde eine einheitliche Kostenkennzahl, etwa in Form einer „Reduction in Yield“, von mehreren Diskussionsteilnehmern grundsätzlich positiv beurteilt. Allerdings wurde in der Diskussion darauf hingewiesen, dass die Kostenkennzahlen in Relation zu den zu erwartenden Renditen gestellt werden sollten. Außerdem seien die Kostenangaben auch im Hinblick auf die damit verbundenen Garantieleistungen, sonstigen Zusatzleistungen und die Stabilität der Kosten selbst zu hinterfragen. Ein Ausweis der Garantieelemente der verschiedenen Verträge sei daher nicht nur für die Vorsorgesparer relevant, sondern auch von den Anbietern sehr erwünscht.

Unzufriedenheit wurde von den Diskussionsteilnehmern an Modellrechnungen mit vorgegebenen Normrenditen geäußert, da die unterschiedlichen Renditeerwartungen der Produktgruppen hier nicht deutlich werden. Allerdings dürften voraussichtlich erhebliche Schwierigkeiten bestehen, sich auf eine gemeinsame Basis für realistische Modellrechnungen zu einigen. Auf die große Bedeutung von Simulationsrechnungen zur Ermittlung realistischer Rendite-Risikoprofile in dynamischen, auf die Kapitalmarktsituation reagierenden Portfoliostrukturen wurde von mehreren Diskussionsteilnehmern hingewiesen. Die Erreichbarkeit eines entsprechenden Marktstandards, dem sich auch andere Anbietergruppen anschließen könnten, wurde unterschiedlich beurteilt. Letztlich bestand aber weitgehend Einigkeit, dass eine entsprechende gesetzliche Detailregulierung derzeit geringe Chancen auf Umsetzung hat.

6     Beispiele und Erfahrungen mit Produktinformationen aus dem Ausland

Bei den im internationalen Umfeld verwendeten Informationsmaterialien lassen sich verschiedene Standardisierungsniveaus feststellen. Bei geringer Standardisierung – wie z. B. in Deutschland – finden sich lediglich allgemein gehaltene Vorgaben, wie z. B. zur Ausweisung von Kosten, die den Anbietern die Darstellung selbst überlassen. Der tolerierte Rahmen wird dann von der Rechtsprechung gezogen, die bei der Auslegung auf allgemeine Grundsätze – wie in Deutschland zum Beispiel auf das Transparenzgebot und die Unwirksamkeit überraschender Klauseln – zurückgreift. Vorteil eines solchen Systems allgemeiner Vorgaben ist neben einer einfachen gesetzlichen Gestaltung die Flexibilität gegenüber neuen Produkten und Umständen, ohne dass es einer erneuten gesetzlichen Änderung bedarf. Nachteil ist, dass intransparente Angaben insbesondere bei Produktinformationen, die nicht direkter Bestandteil des Vertrages sind, in der Praxis oft weder aufsichtsrechtliche noch zivilrechtliche Sanktionen nach sich ziehen.

Andere Staaten wie die Niederlande und Großbritannien, aber auch Schweden haben bei bestimmten Formen von Altersvorsorgeverträgen strengere Vorgaben an vorvertragliche Informationspflichten. Sie schreiben nicht nur eine einheitliche Systematik und einheitliche Überschriften vor, sondern teilweise auch den optischen Rahmen, und haben klare Regeln für die Gestaltung bis hin zur Kontrolle der Eingaben. Dabei erscheinen die Produktinformationen nicht als starres System, sondern werden von den Aufsichtsbehörden immer wieder evaluiert. So entwickeln sich die Produktinformationen kontinuierlich fort, um dem Anspruch gerecht zu werden, Vorsorgesparer zu besseren Entscheidungen zu führen und den Markt insgesamt zu verbessern.

Besonders vielversprechend erscheinen auch Ansätze, die die Mitteilungen über erworbene Altersvorsorgeansprüche aus verschiedenen Quellen zusammenführen. Solche Ansätze gibt es schon in Schweden, wo die obligatorische kapitalgedeckte Altersvorsorge „Premium Pension“ mit in der jährlichen Renteninformation der umlagefinanzierten gesetzlichen Rente ausgewiesen wird. Auch in den Niederlanden gibt es Überlegungen, die Ansprüche für die Bürger virtuell zusammenzubringen. Wichtig ist dafür, schon jetzt an eine einheitliche Basis für digitale Produktinformationen zu denken, damit sich später die unterschiedlichen Informationen für die Vorsorgesparer sinnvoll vergleichen und auf der individuellen Ebene zusammenführen lassen.

7     Ansatzpunkte zur Steigerung der Kosten-, Rendite- und Risikotransparenz von Altersvorsorgeprodukten

7.1    Zusammengefasste Kennziffern zur Steigerung der Kostentransparenz

Die Analysen zeigen, dass die bisherigen Transparenzvorschriften zum Ausweis der Kosten von Altersvorsorgeverträgen das Ziel der Schaffung von Kostentransparenz beim Vorsorgesparer weitgehend verfehlen. Zur Steigerung der Kostentransparenz von Altersvorsorgeprodukten wird daher die Angabe einer zusammengefassten Kennzahl „Reduction in Yield“ (Renditeminderung) für die Ansparphase und die Angabe einer Kostenquote, bezogen auf die Auszahlungen in der Rentenbezugsphase, vorgeschlagen. Beide Kennzahlen sollten alle ex ante kalkulierbaren Kosten einbeziehen, insbesondere anfänglich gezahlte Abschlusskosten und Ausgabeaufschläge, laufende Verwaltungs-, Vertriebskosten und Kapitalanlagekosten sowohl auf Ebene des Finanzdienstleisters, der die Sparprodukte verwaltet, als auch auf Ebene der Fonds, sofern es sich um fondsgebundene Produkte handelt. Für Lebenszyklusprodukte sollten Kostenintervalle oder maximale Kostensätze beziffert werden. Die Kostenquote für die Rentenbezugsphase sollte als Durchschnittswert für die gesamte Rentenbezugsphase angegeben werden.

Die entsprechenden Kennzahlen sollten in individuellen vorvertraglichen Informationen, basierend auf den geplanten Einzahlungen des Anlegers und seiner voraussichtlichen Sparplandauer bis zum Renteneintritt, berechnet werden. Der Ausweis der Reduction in Yield sollte in den vorvertraglichen Informationen für die Zeitpunkte 1 Jahr, 5 Jahre und 10 Jahre nach Beginn des Sparplans und zum Ende der Ansparphase angegeben werden.

Es wird ergänzend vorgeschlagen, die entsprechenden Kennzahlen auch in standardisierten Produktinformationsblättern auszuweisen. Anstelle anlegerindividueller Eckdaten zu Sparplandauer und Einzahlungshöhe sollte hier eine monatliche Einzahlung von 100  (inklusive Zulagen) unterstellt werden. Dies entspricht bei einer Einzahlung von 4 % des rentenversicherungspflichtigen Einkommens einem Bruttoeinkommen des Sparers von 30 000 € p. a. beziehungsweise 2 500 € je Monat, was dem Einkommen vieler jüngerer Vorsorgesparer nahekommen dürfte.

In standardisierten Produktinformationsblättern sollte eine Laufzeit der Ansparphase von 30 Jahren bis zum 65. Lebensjahr zugrunde gelegt werden. Dies dürfte einerseits die Mindestspardauer vieler individueller Sparpläne (Späteinsteiger) sein. Bei noch längeren Vertragslaufzeiten machen sich andererseits die Kostendegressionseffekte von Fixkostenelementen kaum noch bemerkbar.

7.2     Angaben zu Rendite- und Risikoeigenschaften: Ein praxisorientiertes Drei-Ebenen-Modell

Die derzeit vorgeschriebene Hochrechnung über 10 Jahre ausschließlich auf der Basis von Normrenditen von 2 %, 4 % oder 6 % gibt dem Anleger keine Anhaltspunkte über die realistische Rendite seines Anlageprodukts. Da Simulationsrechnungen mit unterschiedlichen Kapitalmarktentwicklungen zur Ermittlung von Renditepfaden zwar derzeit als einheitlicher Marktstandard nicht vorliegen, gleichwohl aber in naher Zukunft möglicherweise vielfach Verwendung finden könnten, empfiehlt sich aus unserer Sicht ein offenes Modell, in dem standardisierte obligatorische Angaben mit ebenfalls standardisierten freiwilligen Angaben kombiniert werden.

Wir empfehlen ein Drei-Ebenen-Modell, das von wesentlichen obligatorischen Eckdaten auf der ersten Ebene über ergänzende obligatorische Informationen auf einer zweiten bis zu weitestgehend standardisierten Informationen mit bestimmten Wahlmöglichkeiten auf einer dritten Ebene reicht. Dieses „Pyramidenmodell“ bietet den Vorteil einer grundlegenden Orientierung auf der ersten Ebene und einer weitergehenden Information für stärker interessierte Anleger auf den beiden tieferliegenden Ebenen. Auf der ersten Ebene sollten die wichtigsten Eckdaten des Produktes aufgeführt werden. Dem Anleger sollte unmittelbar klar werden, ob er in der Ansparphase in einen Banksparplan, einen Fondssparplan, eine klassische oder fondsgebundene Rentenversicherung oder in ein sonstiges Produkt investiert. Da viele Produkte mit der Bezeichnung „Rente“ werben, ist dies für den Anleger und selbst für den Experten oft nicht unmittelbar zu erkennen. Ebenfalls sollten auf der ersten Ebene die wichtigsten Zusagen/Garantieelemente und Risiken erkennbar werden, insbesondere

  • ob der Anbieter (wie bei Riester-Verträgen) die eingezahlten Beiträge zum Zeitpunkt des Rentenbeginns zusagt,
  • ob das Produkt weitere Garantieelemente bietet, z. B. eine garantierte Ablaufrendite beziehungsweise Rentenzahlung bei Versicherungsprodukten oder eine Höchststandsicherung bei Garantieprodukten,
  • welche Verlustrisiken bei vorzeitiger Kündigung durch verlorene Abschlusskosten und Kapitalmarktrisiken bestehen,
  • in welchem Umfang ein grundsätzliches Ausfallrisiko des Anbieters besteht und welche Vorkehrungen der Anbieter gegen einen solchen Ausfall getroffen hat (Mitgliedschaft in Sicherungssystem, Höhe der Absicherung),
  • dass ein Risiko der realen Geldentwertung durch Inflation besteht.

Ergänzend sollten die oben diskutierten Kostenkennzahlen auf dieser ersten Ebene in übersichtlicher tabellarischer Darstellung ausgewiesen werden.

Auf der zweiten Ebene sollten weitergehende, ebenfalls hochstandardisierte Angaben zum Rendite-Risiko-Profil und zur Eignung des Produkts für unterschiedliche Anlegergruppen gemacht werden. Hier bietet sich eine zweidimensionale Darstellung an, die Bezug sowohl auf die Risikoneigung des Anlegers als auch auf sein Lebensalter nimmt. Eine zweidimensionale Darstellung vermeidet die Nachteile einer einfachen Ampelklassifikation (Risiko/Rot = Negativmerkmal) und ermöglicht eine differenzierte Einordnung des Produkts in zwei Dimensionen. Darüber hinaus sollte bei fondsgebundenen Produkten die Anlagestruktur in einer aussagefähigen Gliederung dargestellt werden, differenziert z. B. nach Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds, Geldmarktfonds etc. unter Hervorhebung besonderer Risikopositionen, wie z. B. Investitionen in Emerging Markets und risikoreiche Derivate. Für Banksparpläne eignet sich eine solche Darstellung der Anlagestruktur nicht. Für klassische Versicherungsprodukte ist dies zwar ungewöhnlich, wäre aber durchaus hilfreich. Es sollte den Versicherungsunternehmen daher nicht verwehrt werden, hier entsprechende Angaben auch über den Deckungsstock zu machen. Angesichts des Risikoprofils klassischer Versicherungsprodukte müsste dies aber aus unserer Sicht nicht vorgeschrieben werden.

Auf der dritten Ebene sollte das Rendite-Risiko-Profil detaillierter dargestellt werden. Sofern entsprechende belastbare Eckdaten aus stochastischen Simulationsrechnungen vorliegen, empfiehlt sich als Standard eine grafische Darstellung von Häufigkeitsverteilungen beziehungsweise Konfidenzintervallen, die entsprechend verbraucherkonform erklärt werden. Dazu kann eine entsprechende Grafik abgebildet werden. Als zweite wichtige Maßzahl wird empfohlen, die Wahrscheinlichkeit anzugeben, mit der eine Rendite von 2 % p. a. (als Näherung an die von der Europäischen Zentralbank angestrebte Inflationsrate) unterschritten wird. Gegenwärtig wird intensiv an entsprechenden Simulationsmodellen für Rendite-Risiko-Profile von Altersvorsorgeprodukten gearbeitet. Insbesondere ist auch das Bemühen erkennbar, ähnlich wie bei Unternehmensratings anbieterunabhängige Standards zu entwickeln. Bezüglich des in diesem Gutachten vorgeschlagenen Mehrebenen-Modells ist daher die Hoffnung nicht unbegründet, dass sich längerfristig weitgehend standardisierte Kapitalmarktszenarien und Darstellungsformen für die dritte Ebene der nicht-obligatorischen Angaben zu Rendite-Risiko-Profilen etablieren werden. Zwar ist nicht zu erwarten, dass jeder Anbieter entsprechende Simulationen durchführen und sich an den Darstellungsstandards orientieren wird. Der Verzicht auf einen entsprechenden Ausweis stellt dann aber auch ein entsprechendes – negatives – Signal für den Vorsorgesparer dar. Alternativ sollten auf dieser dritten Ebene Berechnungen auf der Basis der Normzinssätze des AltZertG beziehungsweise davon abweichender vertraglich vereinbarter Renditen angegeben werden. Sofern mit den Normzinssätzen gerechnet wird, muss deutlich auf den beispielhaften Charakter dieser Rechnungen hingewiesen werden.

Das Gutachten enthält einen konkreten Vorschlag für den Aufbau eines Produktinformationsblattes, das den vorstehend skizzierten Inhalten entspricht. Wir schlagen vor, das erläuterte Drei-Ebenen-Modell in ein dreigeteiltes Produktinformationsblatt umzusetzen. Abschnitt 1 sollte die „Eckdaten“ wiedergeben, Abschnitt 2 über „Eignungsprofil und Kapitalanlage“ informieren und Abschnitt 3 ergänzende Angaben über das Rendite-Risiko-Profil enthalten. Es ist zu berücksichtigen, dass das im Gutachten vorgestellte Produktinformationsblatt als erster Rohentwurf zu interpretieren ist und vor seiner Verwendung weiterer Tests auf Akzeptanz durch und Verständlichkeit für Vorsorgesparer bedarf. Gleichwohl sollte die konkrete Ausgestaltung nach weiteren Tests und Korrekturen möglichst detailliert geregelt werden, um ein einheitliches späteres Erscheinungsbild zu gewährleisten.

7.3     Jährliche Anlegerinformationen

Im AltZertG sind die jährlichen Informationspflichten bereits recht umfassend geregelt. Ergänzende Informationen sollten dem Anleger aber im Hinblick auf die bisher erwirtschaftete jährliche Rendite seines Altersvorsorgevertrages (netto nach Kosten) gegeben werden. Der Anleger ist zwar auch auf der Basis der jährlichen Informationen im Grundsatz selbst in der Lage, diese Renditeberechnung durchzuführen. In der Praxis dürfte dies aber insbesondere den finanziell weniger gut vorgebildeten Anleger überfordern. Zudem sollte der Anleger in jedem Jahr Informationen über die zum Laufzeitende garantierten Guthaben und – sofern bereits quantifizierbar – die garantierten Rentenzahlungen erhalten. Ab dem 55. Lebensjahr sollte der Anleger darüber hinaus im Rahmen der jährlichen Informationen darauf aufmerksam gemacht werden, dass Vorkehrungen zur Vorbereitung der Auszahlungsphase zu treffen sind, sofern diese noch nicht abschließend vertraglich geregelt ist. Dies betrifft zum einen die Auszahlungsmodalitäten (Auszahlungsplan und Restverrentung), zum anderen gegebenenfalls zu treffende Maßnahmen zur Wertsicherung, sofern im Vertrag keine automatischen Umschichtungen mit zunehmendem Lebensalter vorgesehen sind.

Darüber hinaus ist auch im Rahmen der laufenden Informationen auf die Gefahr einer Informationsüberflutung der Vorsorgesparer hinzuweisen. Wichtig ist es daher, dass in den jährlichen Standmitteilungen auf einem Deckblatt alle wichtigen Informationen auf einer Seite enthalten sind und die ergänzenden Detailinformationen zur Verwendung von Einzahlungen und Ausschüttungen sowie zu Portfolioumschichtungen davon klar abgegrenzt werden. Dies gilt insbesondere für die Informationspflichten bei fondsgebundenen Produkten. Diese Mitteilungen können beträchtlichen Umfang annehmen, insbesondere weil die jährlichen Mitteilungen oft zusammen mit anderen wertpapierrechtlich erforderlichen Informationen verschickt werden. Hier besteht die Gefahr, dass der Anleger die wichtigsten Informationen nicht mehr von den weniger wichtigen trennen kann. Dennoch sollte von einer entsprechenden Novellierung der – zum Teil auf europäischer Ebene verankerten – Berichtspflichten Abstand genommen werden.

7.4     Sicherstellung des rechtzeitigen Erhalts und der Richtigkeit der vorvertraglichen Informationen

Zur Sicherstellung des rechtzeitigen Erhalts richtiger vorvertraglicher Information ist eine Mischung aus verschiedenen Maßnahmen sinnvoll. Wichtig sind eine klare Regelung, wann die Informationen dem Kunden ausgehändigt werden müssen, sowie konkrete zivilrechtliche Ansprüche bei Nicht- beziehungsweise Schlechterfüllung. Flankierende Maßnahmen könnten regelmäßige repräsentative bundesweite Kontrollen durch die Aufsichtsbehörden in Form von Mystery Shopping, regelmäßige öffentliche Berichte sowie Bußgelder und Möglichkeiten des Entzugs der Zertifizierung sein. Sinnvoll wäre eine gesetzliche Regelung, die vorgibt, dass die vorvertraglichen Informationen mit dem ersten Angebot (im Sinne erster personalisierter Produktinformationen), das der Kunde vom Anbieter über ein konkretes Produkt erhält, ungefragt ausgehändigt werden müssen, also in der Phase, in der sich der Verbraucher auf dem Markt umsieht und Produkte miteinander vergleicht. Dies könnte gegebenenfalls von einem Widerrufs- beziehungsweise Rücktrittsrecht flankiert werden, dessen Frist erst dann beginnt, wenn der Kunde neben den vertraglichen Informationen auch die vorvertraglichen Informationen erhalten hat. Die Einhaltung der Übergabefristen könnte über eine datierte Bestätigung des Erhalts des Dokuments realisiert werden. Hilfreich könnte auch eine Verpflichtung zur Offenlegung der Berechnungsgrundlagen für aggregierte Kostenkennziffern sein, um die Richtigkeit (nicht die Angemessenheit!) der Kalkulation durch externe Gutachter überprüfen lassen zu können. Dies könnte kombiniert werden mit der Verpflichtung zur Lieferung eines Exemplars der Produktinformationen an die Aufsichtsbehörde in ein der Fachöffentlichkeit zugängliches Register.

Eindeutige Regelungen für zivilrechtliche Ansprüche bei Nicht- oder Schlechterfüllung der Informationspflichten, wie sie z. B. aus dem Kreditrecht bekannt sind, haben eine positive Anreizwirkung. Bußgelder und Entzug der Zertifizierung sind weitere Möglichkeiten, die das AltZertG auch jetzt schon vorsieht. Ergänzt werden könnten diese Maßnahmen durch eine regelmäßige öffentliche Berichterstattung z. B. gegenüber dem Bundestag über die Integration in den jährlichen "Alterssicherungsbericht" oder in einem eigenständigen Bericht zur Basis- und Riester-Rente. Dabei sollten die Einhaltung von Informationspflichten, durchschnittliche Wertentwicklung und Kosten, die jährlichen Einzahlungen im Verhältnis zur notwendigen Absicherung sowie Wechsel, Beitragsveränderungen und Abbrüche dargestellt werden, um Risiken und Probleme frühzeitig zu erkennen und von staatlicher Seite aus gegensteuern zu können.

8  Übertragung der Riester-Informationspflichten auf Basisrentenverträge

Bisher gelten die Informationsvorschriften der Riester-Rente nicht für die Basisrente. Unsere Analysen haben ergeben, dass einer entsprechenden Übertragung keine wesentlichen Hemmnisse entgegenstehen. Die Anbieterseite rechnet zwar mit Zusatzaufwand, dieser wird aber in der Regel nicht als hoch oder sehr hoch eingeschätzt. Insbesondere bei Basisrenten, die häufig weniger flexibel sind, als es der unbeständigen Einkommenssituation der Selbständigen entspricht, sollte den Vorsorgesparern die Folgen eines frühzeitigen Abbruchs oder Ruhenlassens des Vertrages vor Vertragsschluss verdeutlicht werden. Dies muss bei einer Novellierung der Informationspflichten berücksichtigt werden. Die vorstehend vorgeschlagenen Ausführungen zum Ausweis der Kosten, zum Produktinformationsblatt und die im Gutachten vorgeschlagenen Novellierungen des AltZertG berücksichtigen diesen Tatbestand und beziehen die Basisrente entsprechend systematisch ein.

Fußnoten

1 Der vorliegende Beitrag basiert auf einem Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen, das vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit dem infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft und dem Institut für Finanzdienstleistungen (iff) erstellt wurde. Die Projektleitung hatte Dr. Peter Westerheide (ZEW), weitere Autoren des Gutachtens waren Lena Jaroszek (ZEW), Dr. Johannes Leinert (infas), Dr. Achim Tiffe und Michael Feigl (iff).

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