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10.01.2018

Briefmarken und Sammlermünzen

50-Eu­ro-Gold­mün­zen „Ham­mer­flü­gel“ (2019), „Or­che­s­ter­horn“ (2020), „Pau­ke“ (2021) und „Kon­zert­gi­tar­re“ (2022) im Rah­men der Se­rie „Mu­sik­in­stru­men­te“

  • Nummer 2
Münzen der Serie Musikinstrumente
Quelle:  BVA

Die Bundesregierung hat beschlossen, im Rahmen der Serie „Musikinstrumente“ im Jahr

  • 2019 eine 50-Euro-Goldmünze „Hammerflügel“,
  • 2020 eine 50-Euro-Goldmünze „Orchesterhorn“,
  • 2021 eine 50-Euro-Goldmünze „Pauke“ und
  • 2022 eine 50-Euro-Goldmünze „Konzertgitarre“

auszugeben.

Mit diesen Münzen wird die Serie „Musikinstrumente“, die im August 2018 mit der Auftaktemission „Kontrabass“ beginnt, weiter fortgesetzt. Die insgesamt fünfteilige Serie würdigt den deutschen Musikinstrumentenbau, der seit dem Mittelalter eine herausragende Stellung in Europa einnimmt. Die Instrumente sind auf Grund ihrer Qualität und Innovation in der ganzen Welt gefragt und damit Botschafter deutscher Musikkultur im In- und Ausland.

Der Entwurf der Bildseite, in deren Mittelpunkt das jeweilige Instrument steht, stammt für die Münze

  • „Hammerflügel“ von dem Künstler Erich Ott aus München. Der Entwurf zeigt die typische Ausprägung des populären Tasteninstruments aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
  • „Orchesterhorn“ von dem Künstler Jordi Truxa aus Neuenhagen. Das Blasinstrument ist in dieser Form seit Beginn des 19. Jahrhunderts fester Bestandteil des Orchesters.
  • „Pauke“ von der Künstlerin Elena Gerber aus Berlin. Über den Schlagflächen der beiden Kesselpauken sind in signethafter Form zwei stark verkleinerte gekreuzte Schlägel als gedanklicher Hinweis zur Spieltechnik der Schlaginstrumente abgebildet.
  • „Konzertgitarre“ von dem Künstler Jordi Truxa aus Neuenhagen. Seit dem 18. Jahrhundert ist die sechssaitige Gitarre eines der beliebtesten Instrumente in Deutschland.

Die Wertseite, die für alle Münzen der Serie verwendet wird, wurde von dem Künstler Erich Ott aus München gestaltet. Sie zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, das jeweilige Ausgabejahr, die zwölf Europasterne sowie - je nach Prägestätte - das Münzzeichen „A“ (Berlin), „D“ (München), „F“ (Stuttgart), „G“ (Karlsruhe) oder „J“ (Hamburg).

Die Münzen werden aus Feingold (999,9 Tausendteile) bestehen. Sie werden in Stempelglanzqualität geprägt. Ihre Masse wird 7,78 g (¼ Unze) betragen, der Durchmesser 22 mm.

Der Münzrand wird geriffelt ausgeführt.

Die Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland wird über den genauen Preis und die konkreten Bestellmodalitäten rechtzeitig vor Ausgabe der Münzen informieren.

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