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Zum 75. Ge­burts­tag von Erz­bi­schof Ro­bert Zol­litsch

  • Datum 09.08.2013
  • Ort Freiburg im Breisgau

Wir sind hier zusammen, um Erzbischof Zollitsch herzlich zum Geburtstag zu gratulieren und ihm Gottes reichen Segen für sein weiteres Leben zu wünschen. Und ich tue das natürlich auch insbesondere im Namen der Bundesregierung und der Bundeskanzlerin.

Ich freue mich sehr, dass Sie mich gebeten haben, aus Anlass Ihres Geburtstages etwas zu Europa zu sagen. Sie empfinden bei diesem Wort Gutes, was heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Für die Menschen unserer Generation ist die europäische Einigung als Friedenswerk nach den dunkelsten Zeiten eine ganz unmittelbare Erfahrung. Sie selbst haben ja Ihre schrecklichen Erfahrungen eindringlich geschildert. Aber für junge Menschen ist das weit weg. Und schon daran können wir übrigens erkennen, wie erfolgreich die europäische Einigung ist.

Diese europäische Einigung hat eine große Bedeutung für das friedliche Miteinander der Völker Europas. Sie, lieber Herr Zollitsch, sind ja damals im Königreich Jugoslawien geboren worden. Vor wenigen Wochen ist Kroatien Mitglied der Europäischen Union geworden. Noch in den 1990er Jahren, so lange ist das nicht her, hat uns der Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien brutal vor Augen geführt, dass der Friede immer zerbrechlich ist. Längst überwunden geglaubte Feindschaften brachen wieder auf. Aber Kroatien als neues Mitglied der Europäischen Union zeigt, wie übrigens auch Lettlands beschlossener Beitritt zur Eurozone, dass allen voreiligen Nachrufen zum Trotz die europäische Idee nicht am Ende ist. Jetzt haben sogar die Serben und Kosovaren angefangen, ihre Beziehungen zu normalisieren und Jahrhunderte alte Feindschaft zu überwinden, weil sie wissen, dass das Voraussetzung für jede Annäherung an die EU ist – und auch darin zeigt sich die friedensstiftende Kraft der europäischen Einigung.

Manche meinen trotz alledem, die institutionelle Einigung Europas und das ihr zugrunde liegende europäische Modell hätten sich überholt. Ich nenne als Beispiel den in Harvard lehrenden Historiker Niall Ferguson, der in seinem jüngsten Buch den „Niedergang des Westens“, so lautet der Titel, prophezeit. Der Westen – Europa und Nordamerika – sei, so Ferguson, aufgrund von sechs Umständen zu einem Raum geworden, der die Welt dominierte: aufgrund fruchtbaren Wettbewerbs, wissenschaftlicher Revolution, Rechtsstaatlichkeit und privater Eigentumsrechte, moderner Medizin, einer Konsumgesellschaft und hoher Arbeitsmoral. In all diesen Bereichen glaubt Ferguson heute einen Abstieg des Westens und den Aufstieg anderer Mächte zu erkennen, gar die Überholung des Westens.

Ich glaube, Ferguson irrt. Wenn die Welt im Sinne positiver europäisch-westlicher Eigenschaften besser werden sollte, dann ist das keine Gefahr, sondern zu begrüßen. Die Welt kann, ja sie muss insgesamt ein besserer Ort werden – und das ist kein Nullsummenspiel. Und deshalb gehen Besserungen in anderen Kontinenten nicht zwangsläufig auf Kosten des Westens. Wo es in der Welt im Vergleich zum Westen noch aufzuholen gibt, kann auch mehr wachsen – hoffentlich nicht nur Materielles, sondern vor allem Immaterielles. Aber wenn etwa die Wettbewerbsfähigkeit Chinas stärker steigt als unsere, dann muss uns das nicht schrecken. Übrigens wird China nicht allzu lange wirtschaftlichen Erfolg mit der Vorenthaltung politischer Freiheiten und sozialer Rechte verbinden können.

Niall Ferguson meint darüber hinaus, dass wir im Westen gegenwärtig auch selbst das vernichten, was uns stark gemacht hat. Wir würden den Wettbewerb durch Regulierung ersticken, den Rechtsstaat durch Unsinnsvorschriften zu Fall bringen und über all dem in Schulden ertrinken. Ich halte das für übertrieben und undifferenziert. Soweit etwas daran ist, was man ja nicht leugnen kann, haben wir in Europa und auch in Amerika angefangen, uns damit auseinanderzusetzen – übrigens gerade durch die gegenwärtige Krise. Da haben wir zum Glück erneut lernen müssen, wohin zu hohe Staatsschulden und mangelnde Wettbewerbsfähigkeit führen.

Das Gute an Krisen ist gerade, dass wir immer wieder lernen können – „trial and error“, wie Karl Popper lehrte. In Deutschland gilt ja oft der als weise, der die Stirn in besonders eindrucksvolle Sorgenfalten legt. Ich rate – da bin ich Badener – eher zu Gelassenheit. Pragmatische Politik und verantwortungsvolles Handeln, der Versuch, im notwendig Unvollkommenen etwas Gutes zu schaffen, das hat schon eine eigene Würde. Und Politiker sollten sich gelegentlich selbstbewusster zu diesem spezifisch politischen Ethos bekennen. Wir können vorankommen und die Dinge verbessern, solange wir bereit sind zu Anstrengungen und ständigem Lernen.

In Europa versuchen wir das. Wir arbeiten an einem starken und wettbewerbsfähigen Europa. Anders werden wir Europäer in dieser Welt sich verschiebender globaler Gewichte nicht bestehen können. Nur ein vereintes Europa wird in der enger zusammenwachsenden Welt die uns wichtigen Werte und Überzeugungen wirksam einbringen können. Die Überlegenheit marktwirtschaftlicher Ordnungen ist heute weltweit unbestritten. Aber die entscheidende Frage – die Systemfrage unserer Zeit – ist, ob marktwirtschaftliche Ordnungen besser mit Freiheit, mit Demokratie, mit Menschenrechten, mit der „rule of law“ und mit sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit verbunden sind, oder ob Marktwirtschaften unter autoritären Regierungsformen dauerhaft erfolgreicher sein können. Für uns im Westen ist die enge Verknüpfung von Sozialer Marktwirtschaft und Demokratie essentiell – das ist unser historisches Erfolgsmodell. Aber die Systemfrage ist global nicht entschieden. Wenn unser Modell auch in der multipolaren Welt überzeugen will, müssen wir seine Überlegenheit beweisen – und das kann nur der Westen, das kann nur ein vereintes Europa und das kann es nur gemeinsam mit den Vereinigten Staaten von Amerika.

Europa und Amerika teilen dieselben universellen Werte. Manchmal sage ich zu Amerikanern: „Ihr seid ja Kinder Europas.“ Wir kommen aus derselben christlichen Tradition, aus derselben europäischen Aufklärung – Athen, Rom und Jerusalem. Und für unsere gemeinsamen Ideen stehen die beiden atlantischen Revolutionen des späten 18. Jahrhunderts, die amerikanische und die französische. Wir kämpfen zusammen für Menschenrechte und Demokratie, für Humanismus und Toleranz, für die gleiche Würde aller Menschen, für die Freiheit des Einzelnen, für politischen Pluralismus und Gewaltenteilung und für Solidarität mit den Schwachen. Das sind unsere gemeinsamen Werte. Sie verbinden uns. Und wenn wir nicht gemeinsam anprangern würden, wo diese Werte mit Füßen getreten werden, dann würden wir uns selbst verraten.

Diese Werte sind der Kern unserer Stärke. Und nur durch sie werden wir auch in Zukunft gemeinsam stark sein, stärker übrigens als so manches kurzzeitige Wachstumsfeuerwerk autoritärer Regime, das auf politischer Unfreiheit und fehlender Mitbestimmung der Menschen aufbaut. Hinzu kommt das Wissen um Mäßigung. Ohne Maß und Mitte zerstört sich jede freiheitliche Ordnung selbst. Das gilt auch in der gegenwärtigen Debatte über die notwendige Balance von Datenfreiheit und -sicherheit. Auch sie darf den engen Zusammenhalt Europas und Amerikas nicht schwächen.

Um weiterhin Gewicht zu haben in der neuen Weltordnung, müssen wir Europäer unsere eigene Krise lösen. Bei der Lösung dieser Krise wird uns gelegentlich vorgeworfen, wir zielten auf eine Vereinheitlichung Europas. Das ist nicht wahr. Wettbewerbsfähige Volkswirtschaften und solide Staatshaushalte, darin und in Politikbereichen wie der Außen- und Energiepolitik brauchen wir mehr Gemeinsamkeit in Europa. Aber ansonsten wird ein kluger Europäer die Vielfalt schützen, die Europa so liebenswert und so erfolgreich macht. Wir haben dafür ein Prinzip, leider öfter gepriesen als beherzigt: das Subsidiaritätsprinzip. Es ist für Europa so unverzichtbar wie für unsere nationale Ordnung. Politik muss möglichst nah am Bürger gemacht werden. Wir können dadurch in Europa besser voneinander lernen, von den verschiedenen Wegen, die wir einschlagen, und den verschiedenen Ideen, die wir verfolgen.

Bürgernahe, dezentrale Entscheidungen sind eine Überlebensbedingung für die Demokratie. Wir dürfen auch die Demokratie nicht einfach selbstverständlich nehmen, nur weil wir sie in Deutschland seit nunmehr über 60 Jahren haben. Demokratie muss immer wieder mit Leben erfüllt werden. Sie lebt vom Mitdenken und Mithandeln der Bürger. Politik wird nicht von anonymen Institutionen gemacht, sondern von Menschen gelebt, die sich kümmern um die gegenwärtige und die kommende Generation, um den Nächsten und um die Gemeinschaft. Das geht nicht ohne ein gutes Fundament. Und da bin ich beim Wertebezug.

Der Mensch ist verantwortlich, aber nicht allmächtig. „Wo immer in der Welt einer nicht mehr weiß, dass er höchstens der Zweite ist, da ist bald der Teufel los“, hat Bischof Reinelt zum 50. Jahrestag der Bombardierung Dresdens gesagt. Die Europäische Einigung nach dem Zweiten Weltkrieg ist ohne die christliche Prägung der damals entscheidenden Staatsmänner kaum vorstellbar. Der Gedanke der Einheit Europas hat christliche Wurzeln. Natürlich sind wir für Angehörige anderer Religionen offen. Wir akzeptieren und respektieren die religiöse und weltanschauliche Neutralität und Pluralität in Deutschland und in Europa. Wir können nirgendwo einfach voraussetzen, dass christliche Überzeugungen von allen als für sie verbindlich anerkannt werden. Deshalb sind unsere Institutionen auf Vielfalt angelegt. In Deutschland und Europa sind Kirche und Staat getrennt. Und gleichzeitig sind und bleiben sie aufeinander angewiesen.

Auf den Werten, die sich im christlichen Menschenbild ausdrücken, lässt sich eine stabile Freiheitsordnung bauen. Zu diesem Menschenbild und seinen Werten fünf Gedanken:

Erstens, der Mensch ist zur Freiheit begabt, aber zugleich unvollkommen und fehlbar.
Zweitens, die Freiheit ist in diesem Menschenbild keine rücksichtslose Freiheit, sondern eine Freiheit, die zugleich Verantwortung für sich selbst und für die Mitmenschen meint.
Der Mensch ist drittens nur in Bindungen denkbar, in Beziehungen, nicht in abstrakter Einsamkeit.
Der Mensch verwirklicht viertens sein Menschsein im Ausgang von seiner nahen Umgebung, im Zusammenhandeln vor Ort, in Gemeinde und Heimat.
Und der Mensch ist schließlich fünftens nicht lösbar aus dem Verhältnis zum Früheren und zum Späteren und damit aus der Verantwortung für die Welt, in die er gestellt ist.

Was heißt es für die Politik, sich an diesem Bild vom Menschen zu orientieren? Politik muss sich daran orientieren, wie der Mensch ist, aber auch wie er sein kann. Politik muss gesellschaftlichen Wandel so zu gestalten versuchen, dass sich in diesem Wandel der Mensch nicht verliert, sondern stets neu wiederfindet.

Menschliches Handeln gerät nicht von alleine zum Wohle aller Mitmenschen. Der Mensch braucht Regeln. Der Mensch braucht einen Rahmen für sein Handeln – aber das darf nicht in Gängelung ausarten. Die Freiheit, zu der der Mensch begabt ist, muss dem Menschen bleiben. Und deshalb muss immer sorgfältig abgewogen werden, um die Balance zu finden zwischen zu vielen Regeln und zu wenigen. Ein solches maßvolles Regelbewusstsein zeichnet unsere Soziale Marktwirtschaft aus. Sie ist dem Menschen angemessen, weil sie ihn moralisch nicht überfordert. Sie ist auch bei weniger hohem Stand der Moral noch funktionsfähig, wie Oswald von Nell-Breuning einmal formuliert hat. Die Soziale Marktwirtschaft setzt auf kluge Regeln, um gesellschaftlich erwünschte Ergebnisse des Wirtschaftshandelns wahrscheinlicher zu machen. Es wäre ja naiv, sich auf die individuelle Charaktergüte der Marktteilnehmer zu verlassen. Und ein Heiliger müsste der sein, der alleine auf weiter Flur gemeinwohlverträglich handelt, wenn die Konkurrenten um ihn herum auf andere Weise die lukrativeren Geschäfte machen.

Dass ohne Regeln die Freiheit des Menschen zur Bedrohung für seine Mitmenschen werden kann, zeigt übrigens auch das Internet heute. Es bietet auf der einen Seite ungeheure Chancen in wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Hinsicht. Aber in seiner Anonymität gedeihen eben auch Hemmungslosigkeit, Voyeurismus und Neid, Schamlosigkeit und der Geist des mittelalterlichen Prangers.

Politik, die den einzelnen Menschen ernst nimmt, in seiner Schwäche wie in seiner Freiheit, muss skeptisch sein gegenüber der gesellschaftsgestaltenden Weisheit Weniger; sie muss den Versuch einer Planung und Steuerung der menschlichen Verhältnisse für anmaßend und gefährlich halten. Mensch und Gesellschaft lassen sich nicht am Reißbrett entwerfen. Politik muss Bedingungen schaffen, dass Menschen ihren Weg gehen können. Die Menschen sollen ihre Freiheit nicht einbüßen, sie sollen die Freiheit haben, eigene Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen. Politik nach einem solchen Menschenbild ist klug genug, Verbesserungen nicht revolutionär, sondern Schritt für Schritt zu versuchen. So kommen wir kontinuierlich und am sichersten voran. Gewachsene Institutionen haben Respekt verdient – nicht aus bloßer Pietät, sondern weil wir die Weisheit Vieler in ihnen vermuten dürfen, oft die Weisheit vieler Generationen.

Politik auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes weiß: Der Mensch ist nur in Bindungen denkbar. In den Fragen von Ehe und Familie soll Politik deshalb förderliche Bedingungen schaffen für jede Form dauerhaften Zusammenlebens und gegenseitiger Verantwortungsübernahme, zugleich aber auch an Institutionen festhalten, die Werte und Orientierung vermitteln.

Politik auf dieser Grundlage entlässt die Menschen nicht aus ihrer Verantwortung für sich selbst und für Andere. Solidarität ist eine Grundforderung – und sie ist ein Faktum in unserem Sozialstaat. Sie wird reichlich geübt: in den Sozialversicherungen wie über das Steuersystem.
Und solche Politik stärkt die Eigenverantwortung. Es geht um eine Sozialpolitik, die auf Hilfe zur Selbsthilfe setzt, die fördert und fordert. Und ebenso geht es um eine europäische Politik, die Solidarität an Solidität knüpft.

Wir stehen in der Verantwortung gegenüber der Welt, in der wir leben und in der auch unsere Nachkommen leben werden. Das verlangt eine Haushaltspolitik, die auf Schulden verzichtet und Spielräume für die kommende Generation lässt. Und es verlangt eine Umwelt- und Klimapolitik, die die Schöpfung bewahrt.

Papst Benedikt XVI. hat in seiner Freiburger Rede vor zwei Jahren auch über das Verhältnis von Kirche und Welt gesprochen. Er hat zwischen Glauben und Haltung auf der einen Seite und sich wandelnden Konventionen und Gewohnheiten auf der anderen Seite unterschieden. Das muss ähnlich auch für die Politik gelten: Sie darf nicht starr an vorgefundenen Gesetzen, Regeln und Formen festhalten. Wer sich an Werte bindet, legt beileibe nicht die Hände in den Schoß. Vielmehr muss sich alles ändern, damit alles so bleiben kann, wie es ist. Wir kennen diesen Gedanken aus Tomasi di Lampedusas „Leopard“. Es geht um ein Ändern mit Blick auf das, was bleiben soll.

Vieles Neue, viel Wandel, viele neue Bedingungen und Verhältnisse sind nicht an sich gut und bejubelnswert. Orientiert am Menschenbild christlichen Ursprungs muss Politik den Wandel gestalten, dem Fortschritt eine Richtung zu geben suchen und eine dem Menschen gemäße Geschwindigkeit. Eine Politik nach solchem Menschenbild fragt stets: Wie kann sich der Mensch in allem Wandel behaupten, in seinem Anspruch auf Freiheit genauso wie auf haltgebende Bindungen, in seiner Verantwortung für sich selbst, für seine Mitmenschen und für die kommenden Generationen?

Es gibt keine bessere Grundlage von Politik als dieses Bild vom Menschen. Wenn wir an den Werten, die aus diesem Bild vom Menschen folgen, festhalten, ist mir um die Zukunft des Westens nicht bange. Und wenn Europa und Amerika an diesen Werten festhalten, werden wir auch keinen Niedergang erleben, wie Ferguson ihn prophezeit. Im Gegenteil: Europa erneuert sich gerade in der gegenwärtigen Krise im Geiste unserer Werte. In der Krise wächst das Bewusstsein für unsere große Verantwortung. Wir handeln gemeinsam danach. Wir gestalten Europa erneut nach unserem Menschenbild und unseren Werten. Wir stellen der Freiheit bessere Regeln zur Seite. Wir sind untereinander solidarisch. Wir helfen einander zur Selbsthilfe. Und wir beginnen, nachhaltiger zu haushalten. Mit der Erneuerung unserer Volkswirtschaften bauen wir an einem Europa, in dem alle die Chance haben, ihr Leben nach ihren Vorstellungen zu gestalten. So versucht Politik, im notwendig Unvollkommenen etwas Gutes zu schaffen.

Als Christ Politik zu machen, das wird nicht immer von allen als großer und bahnbrechender Gesellschaftsentwurf wahrgenommen. Aber was wir Europäer gemeinsam gerade heute in Europa schaffen, das kann vielleicht doch bestehen gegenüber dem Anspruch, das Erbe von Frieden und Freiheit nach den Katastrophen der vergangenen Jahrhunderte für die Zukunft zu bewahren. Dem wollen wir gemeinsam dienen. Alles Gute, Herr Erzbischof!

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