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27.02.2013

Neu­er Ord­nungs­rah­men für die Fi­nanz­märk­te

Infografik zum neuen Ordnungsrahmen für die Finanzmärkte bestehend aus sechs Elementen: Haftung, stabile Finanzmärkte, Systemstabilität, Transparenz, Gerechtigkeit und Aufsicht. Der Schriftzug zu stabilen Finanzmärkten ist farblich hervorgehoben.
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Die im Jahre 2008 durch die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers ausgelöste Finanzkrise hat gezeigt, dass die Politik der einseitigen Deregulierung ein Fehler war. Diese Politik hat die Erkenntnis missachtet, dass auch die Finanzmärkte - wie alle Märkte - einen ordnenden Rahmen brauchen, um gesellschaftlichen Nutzen zu stiften. Dieses Gerüst können sich die Finanzmärkte nicht selbst schaffen. Die Bundesregierung hat die Lehren aus der Krise gezogen und ihr Konzept für die Finanzmarktregulierung Schritt für Schritt umgesetzt.

Mit dem neuen Ordnungsrahmen für die Finanzmärkte verfolgt die Bundesregierung konsequent das Ziel, das in der Krise verloren gegangene Vertrauen zurück zu gewinnen.

Die nachfolgende Übersicht dokumentiert die Maßnahmen zur Wiederherstellung des Haftungsprinzips und zur Verbesserung der Krisenresistenz des Finanzsystems. Dargestellt werden auch die Maßnahmen zur Erhöhung der Markt- und Produkttransparenz sowie die Schritte, um die Verursacher der Krise an deren Kosten zu beteiligen. Vervollständigt wird der neuen Ordnungsrahmen durch eine noch durchschlagskräftigere staatliche Finanzmarktaufsicht.

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