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02.11.2016

Deutsch-Chi­ne­si­scher Fi­nanz­dia­log: Work­shop zu fis­ka­li­scher Trag­fä­hig­keit der so­zia­len Si­che­rungs­sys­te­me

Von deutscher Seite nahmen Dr. Werner Ebert (Grundsatzabteilung), Jürgen Ehler (Haushaltsabteilung) sowie Dr. Harald Venzlaff (Deutsche Botschaft in Peking) am bilateralen Workshop zur fiskalischen Tragfähigkeit teil. Von chinesischer Seite waren Repräsentanten des Finanzministeriums, des Finance Department der Jiangsu Province, der Chinese Academy of Fiscal Sciences, der Central University of Finance and Economics, der Zhongnan University of Economics and Law, der CASS (Institute for European Studies, Institute for Social Studies and Welfare) sowie des CIDC-WP (Council for International Development Cooperation and Welfare Promotion) vertreten. Die Referenten des Bundesfinanzministeriums präsentierten ihre Erfahrungen mit der Entwicklung der langfristigen Tragfähigkeitsberichterstattung sowie die Grundzüge des Rentensystems in Deutschland. Der von beiden Finanzministerien veranstaltete Workshop lieferte fruchtbare Erkenntnisse für beide Seiten. Die chinesische Seite zeigte sich insbesondere von den bis 2060 reichenden Tragfähigkeitsprojektionen des BMF beeindruckt. Hier wünschte sich das chinesische Finanzministerium eine vergleichbare Rolle. Deutlich wurde auch, dass es für China prioritäre Zielsetzung ist, ein umfassendes System der sozialen Sicherung (insbesondere ein Rentensystem) für große Teile der Bevölkerung einzuführen. Es ist geplant, den Fachdialog im Jahr 2017 in Berlin fortzusetzen.

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