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14.06.2017

Bun­des­ka­bi­nett be­schließt Neu­fas­sung der An­er­ken­nungs­richt­li­nie

Das Bundeskabinett hat am 14. Juni 2017 die Neufassung der Richtlinie der Bundesregierung über eine Anerkennungsleistung an Verfolgte für Arbeit in einem Ghetto, die keine Zwangsarbeit war (Anerkennungsrichtlinie) beschlossen.

Paragraphenzeichen
Quelle:  Fotolia, Coloures-Pic

Wesentliche Änderung: eine einmalige Leistung für Verfolgte, die trotz Ghetto-Beitragszeiten wegen fehlender anrechenbarer Zeiten keine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten. Dies betrifft insbesondere Roma in Osteuropa, die nach Kriegsende einen eingeschränkten Zugang zum regulierten Arbeitsmarkt hatten und somit keiner rentenversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehen konnten.

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