
Wolfgang Schäuble zu Gast bei n-tv: „Wir sind auf dem richtigen Weg“
Der jüdische Hochzeitsring aus dem zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts ist eines der seltenen materiellen Zeugnisse jüdischen Lebens aus dem Mittelalter. Er ist 4,7 cm hoch, besteht aus hochkarätigem Gold und setzt sich aus zahlreichen Einzelteilen zusammen. Die breite Ringschiene endet unten in zwei zusammengelegten Händen, einem schon in der Antike gebräuchlichen Hochzeitssymbol. Die Arme sind mit Ärmeln bekleidet, die mit kleinen Knöpfen geschlossen sind. Diese Knopfleisten gehen nach oben fortlaufend in den Rückenkamm von zwei geflügelten Drachen über, die ein Gebäude tragen. Dieses ist mit gotischen Architekturelementen aufwändig verziert. In die glatten Dachflächen des Gebäudes ist in hebräischen Buchstaben „Masel Tov“ („viel Glück“) eingraviert. Dies ist der traditionelle Wunsch zur Hochzeit.
Innerhalb des Gebäudes befindet sich eine kleine goldene Kugel, die bei Bewegung des Ringes einen zarten Klang erzeugt.
Motiv: Jüdischer Hochzeitsring Erfurt
© Brigitte Stefan, Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie
Entwurf:
Corinna Rogger, Biberach
Wert:
90 Cent
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