
Wolfgang Schäuble zu Gast bei n-tv: „Wir sind auf dem richtigen Weg“
Die Ernte spielt in allen Kulturen und Religionen in allen Teilen der Welt eine große Rolle. Die Abhängigkeit von Klima und Natur sowie von höherer Gewalt veranlasste die Menschen schon in frühen Zeiten ihren Dank auszudrücken.
In der christlichen Kirche finden sich Belege für Erntedankfeiern schon im dritten Jahrhundert. Heute fällt der Termin des Erntedankfestes meistens auf den ersten Sonntag im Oktober. In vielen Regionen und Gemeinden gehören Erntedank und das anschließende Fest als vertrautes und kostbares Brauchtum zum Ablauf des Jahres. In der Kirche schmücken Erntegaben wie Ähren und Garben, Gemüse, Früchte und Blumen als bunte Farbtupfer Altar und Kirchenräume. Erntekranz und Erntekrone verbleiben mancherorts als sichtbarer Schmuck und Symbol über das ganze Jahr.
Der Dank für die Ernte - für die Grundlagen zum (Über)Leben - ist heute stärker mit dem Gedanken an eine gerechte Verteilung der Güter verbunden, an eine Teilhabe aller Menschen an der Ernte dieser Welt. Auch die Verantwortung für die Bewahrung unserer Umwelt und ihrer lebensnotwendigen Ressourcen für heutige und zukünftige Generationen rückt für viele Menschen in den Mittelpunkt.
Motiv:
Getreideähre in der Sonne
Fotomotiv: „KORN-SONNE“ Nr. 16595, Digitalstock GmbH
Bildautor: B. Wriedt
Entwurf:
Nicole Elsenbach und Frank Fienbork, Hückeswagen
Wert:
55 Cent
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