
Wolfgang Schäuble zu Gast bei n-tv: „Wir sind auf dem richtigen Weg“
Maßnahmen für Unternehmen in der Krise

Am 5. November 2008 wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur raschen Überwindung der Konjunkturschwäche und für die Sicherung von Arbeitsplätzen beschlossen. Statt auf ein breit angelegtes Gießkannen-Prinzip setzt die Bundesregierung auf 15 punktgenaue Maßnahmen, die langfristig sinnvoll, kurzfristig umsetzbar und rasch wirksam sind. Sehen Sie hier im Detail, was die Bundesregierung tut, um Arbeitsplätze zu sichern und Wirtschaftswachstum [Glossar] zu stärken.
Wirtschaft stärken, Arbeit sichern [Interaktiv]
Nicht nur durch die Abwrack- oder Umweltprämie wurde der geschwächten Autoindustrie unter die Arme gegriffen. Die Herstellung moderner, energiesparender Autos soll gerade in Zeiten, in denen besonders die Automobilindustrie unter der Finanzkrise zu leiden hat, gefördert werden. Die Europäische Investitionsbank soll daher mehr Kredite als bisher vergeben können.
Ab 2012 gilt ein EU-weit verbindliches Abgas-Limit für PKW. Die Bundesregierung wird sich auf europäischer Ebene für eine gesetzliche Regelung einsetzen, welche die Automobilindustrie nicht über die Maßen belastet.
Belastungen für Autoindustrie begrenzen
Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten darf bei der Förderung von Innovationen, Energieeffizienz oder jungen, besonders innovativen Unternehmen nicht gespart werden. Deshalb wird die KfW die Innovationsförderung im Rahmen des „Schutzschirm für Arbeitsplätze“ weiter ausbauen. Sie soll auch die Finanzierung kleiner und mittelständischer Unternehmen sichern.
Innovationen und Energieeffizienz weiter fördern
Dem Mittelstand mit Darlehen unter die Arme greifen
Es wurde die so genannte degressive Abschreibung wieder eingeführt, um Investitionsbedingungen für Unternehmen zu verbessern. Außerdem gibt es neue Sonderabschreibungsmöglichkeiten für kleinere und mittlere Unternehmen.