Pressemitteilungen02.02.2010  

Nr.: 8/2010

Das Bundesministerium der Finanzen gibt im Februar 2010 vier Sonderbriefmarken heraus

Zur Herausgabe von Postwertzeichen im Februar 2010 erklärt das Bundesministerium der Finanzen

Am 11. Februar 2010 erscheinen folgende neue Sonderbriefmarken: 

1. Serie „ Für den Sport“ 2010 (zwei Werte)

2. Mensch ärgere Dich nicht

3. Jüdischer Hochzeitsring Erfurt

Serie „Für den Sport“: Weltweite Sportereignisse 

Die Herausgabe der Sonderpostwertzeichen mit Zuschlägen zugunsten der Stiftung Deutsche Sporthilfe, deren Schirmherr der Bundespräsident ist, soll die sozialen Belange und Aufgaben der Stiftung in allen Bereichen des Sports unterstützen helfen. Die vier Motive sind dem Thema „Weltweite Sportereignisse“ gewidmet. Winter-Paralympics in Vancouver Die X. Paralympics finden vom 12. – 21. März 2010 in Vancouver statt. Bis zu 600 Athle­tinnen und Athleten werden an zehn Wettkampftagen um Edelmetall kämpfen. Insgesamt kommen 64 Wettbewerbe zur Austragung. Sledge-Eishockey und Curling finden in Vancouver statt, die alpinen und nordischen Skiwettbewerbe sowie die Biathlon­wett­kämpfe in Whistler.Motiv: Winter-Paralympics in Vancouver © gettyimages, Bild-Nr. 57129631Entwurf: Lutz Menze, WuppertalWert: 45 + 20 Cent; Quelle: Bundesministerium der Finanzen

Mit der Briefmarkenserie Für den Sport unterstützt das Bundesministerium der Finanzen die Stiftung Deutsche Sporthilfe. Die zusätzlichen Erlöse fließen in die Förderung des Spitzen- und Leistungssports. Seit 1968 sind so bereits über 125 Millionen Euro [Glossar] durch die Sondermarken mit dem „Plus“ zusammengekommen. Die Sporthilfe unterstützt damit jährlich 4.000 Spitzen- und Nachwuchsathleten sowie 600 junge Talente in den Sportinternaten mit rund 12 Millionen Euro – seit 1967 sind dies 40.000 Athleten und 350 Millionen Euro. 201 olympische Goldmedaillen belegen den Erfolg dieser Förderung. Bei den Olympischen Sommerspielen in Peking 2008 wurden 95 Prozent der deutschen Medaillen von Sporthilfe-Athleten gewonnen.

Die vier Motive der Briefmarkenserie „Für den Sport“ 2010 - jeweils zwei werden im Februar und im April 2010 herausgegeben - sind weltweiten Sportereignissen gewidmet. Im Februar den XXI. Olympischen Winterspielen 2010, die vom 12. bis 28. Februar 2010 in Vancouver stattfinden, sowie den Winter-Paralympics in Vancouver vom 12. – 21. März 2010.

Entwurf:Lutz Menze, Wuppertal
Druck:Mehrfarbenoffsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH,Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe:55,00 x 32,80 mm
Papier:gestrichenes weißes fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Motive und Werte:

Motive und Werte: Winter-Paralympics 45 + 20 Cent, © gettyimages, Bild-Nr. 57129631

Olympische Winterspiele 2010 55 + 25 Cent, © gettyimages, Bild-Nr. 84252604 

Ersttagsstempel:Lutz Menze, Wuppertal

Mensch ärgere Dich nicht

Für viele ist es das 'Spiel der Spiele' und ein überaus erfolgreicher Klassiker, der über Generationen hinweg in den deutschen Wohnzimmern für gute Unterhaltung und viel Schadenfreude sorgte: "Mensch ärgere Dich nicht". Der vor über 90 Jahren von dem Münchner Angestellten Josef Friedrich Schmidt erfundene Spiel-Spaß mit den kleinen Würfeln und bunten Pöppeln hat es nicht nur zu einer Auflage von mehr als 70 Millionen Exemplaren gebracht, sondern auch zu einem Ehrenplatz im Bonner Haus der Geschichte.Motiv: Situation beim Brettspiel „Mensch ärgere Dich nicht“Entwurf: Prof. Henning Wagenbreth, BerlinWert: 55 Cent; Quelle: Bundesministerium der Finanzen

Für viele ist es das „Spiel der Spiele“ und ein überaus erfolgreicher Klassiker, der über Generationen hinweg in den deutschen Wohnzimmern für gute Unterhaltung und viel Schadenfreude sorgte: „Mensch ärgere Dich nicht!“ Der vor über 90 Jahren von dem Münchner Angestellten Josef Friedrich Schmidt erfundene Spiel-Spaß mit den kleinen Würfeln und bunten Holzkegeln hat es nicht nur zu einer Auflage von mehr als 70 Millionen Exemplaren gebracht, sondern auch zu einem Ehrenplatz im Bonner „Haus der Geschichte“. Der Siegeszug dieses berühmten Bestsellers startete vor über 90 Jahren in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs. Den Weg dorthin hatte das Spiel aus den Lazaretten gefunden, an die der Münchner Angestellte Josef Friedrich Schmidt 1914 eine erste Auflage von 3.000 Exemplaren seiner Erfindung verschenkte.

Entwurf:Prof. Henning Wagenbreth, Berlin
Druck:Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe:44,20 x 26,20 mm
Papier:gestrichenes weißes fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Motiv:Situation beim Brettspiel „Mensch ärgere Dich nicht“
Wert:55 Cent
Ersttagsstempel:Prof. Henning Wagenbreth, Berlin

Jüdischer Hochzeitsring Erfurt 

Der jüdische Hochzeitsring aus dem zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts ist eines der seltenen materiellen Zeugnisse jüdischen Lebens aus dem Mittelalter. Er ist 4,7 cm hoch, besteht aus hochkarätigem Gold und setzt sich aus zahlreichen Einzelteilen zusammen. Die breite Ringschiene endet unten in zwei zusammengelegten Händen, einem schon in der Antike gebräuchlichen Hochzeitssymbol. Die Arme sind mit Ärmeln bekleidet, die mit kleinen Knöpfen geschlossen sind. Diese Knopfleisten gehen nach oben fortlaufend in den Rückenkamm von zwei geflügelten Drachen über, die ein Gebäude tragen. Dieses ist mit gotischen Architekturelementen aufwändig verziert. In die glatten Dachflächen des Gebäudes ist in hebräischen Buchstaben „Masel Tov“ („viel Glück“) eingraviert. Dies ist der traditionelle Wunsch zur Hochzeit.Innerhalb des Gebäudes befindet sich eine kleine goldene Kugel, die bei Bewegung des Ringes einen zarten Klang erzeugt.Motiv: Jüdischer Hochzeitsring Erfurt© Brigitte Stefan, Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und ArchäologieEntwurf: Corinna Rogger, BiberachWert: 90 Cent; Quelle: Bundesministerium der Finanzen

Der jüdische Hochzeitsring aus dem zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts ist eines der seltenen materiellen Zeugnisse jüdischen Lebens aus dem Mittelalter. Er ist 4,7 cm hoch, besteht aus hochkarätigem Gold und setzt sich aus zahlreichen Einzelteilen zusammen. Die breite Ringschiene endet unten in zwei zusammengelegten Händen, einem schon in der Antike gebräuchlichen Hochzeitssymbol. Die Arme sind mit Ärmeln bekleidet, die mit kleinen Knöpfen geschlossen sind. Diese Knopfleisten gehen nach oben fortlaufend in den Rückenkamm von zwei geflügelten Drachen über, die ein Gebäude tragen. Dieses ist mit gotischen Architekturelementen aufwändig verziert. In die glatten Dachflächen des Gebäudes ist in hebräischen Buchstaben „Masel Tov“ („viel Glück“) eingraviert. Dies ist der traditionelle Wunsch zur Hochzeit.

Innerhalb des Gebäudes befindet sich eine kleine goldene Kugel, die bei Bewegung des Ringes einen zarten Klang erzeugt.

Entwurf:Corinna Rogger, Biberach
Druck:Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe:35,00 x 35,00 mm
Papier:gestrichenes weißes fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Motiv:Jüdischer Hochzeitsring Erfurt, © Brigitte Stefan, Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie
Wert:90 Cent
Ersttagsstempel:Corinna Rogger, Biberach

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