
Wolfgang Schäuble zu Gast bei n-tv: „Wir sind auf dem richtigen Weg“
Nr.: 35/2010
Staatssekretär Hartmut Koschyk stellt in Berlin-Kreuzberg die Sonderbriefmarke „100. Geburtstag Mutter Teresa“ vor
Papst Johannes Paul II. nannte Mutter Teresa eine „Ikone des barmherzigen Samariters“, als er sie 2003 selig sprach: „Wir würdigen diese kleine, in Gott verliebte Frau als einfache Botin des Evangeliums und unermüdliche Wohltäterin der Menschheit. Wir ehren in ihr eine der bedeutendsten Persönlichkeiten unserer Zeit. Nehmen wir ihre Botschaft an und folgen wir ihrem Beispiel.“ Das Bundesministerium der Finanzen gibt aus Anlass des 100. Geburtstags dieser außerordentlichen Frau, die am 26. August 1910 geboren wurde, ein Sonderpostwertzeichen heraus.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, stellt die Briefmarke
am 10. August 2010
um 12.00 Uhr
in der Kirche St. Marien-Liebfrauen
Wrangelstraße 50
10997 Berlin
der Öffentlichkeit vor.
Ein Album mit Erstdrucken des Sonderpostwertzeichens überreicht der Parlamentarische Staatssekretär u.a. an S.E. Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, Apostolischer Nuntius, an Weihbischof Dr. Matthias Heinrich, Erzbistum Berlin, an Weihbischof Wolfgang Weider, Erzbistum Berlin und an Schwester M. Lumena Ringwald M.C., Missionaries of Charity, Essen.
Mutter Teresa von Kalkutta wurde als Agnes (Anjezë) Gonxha Bojaxhiu am 26. August 1910 in Skopje, Mazedonien, in einer frommen katholischen, albanischen Familie geboren. 1928 trat sie in das Loretto-Kloster in Rathfarnam (Dublin), Irland, ein und erhielt den Ordensnamen Teresa. Der Loretto-Orden schickte sie nach Indien, wo sie ihre ewigen Gelübde ablegte und zur Lehrerin ausgebildet wurde. In Kalkutta arbeitete sie zunächst als Lehrerin, dann als Direktorin an der St. Mary’s Bengali Medium School. Nach einer inneren „Berufung in einer Berufung“ widmete sie sich seit 1946 den Ärmsten der Armen in Kalkutta und rief die Familie der Missionarinnen und Missionare der Nächstenliebe ins Leben. Sie kümmerte sich in den Elendsvierteln um die mittellosen Menschen, um Kranke, Sterbende, Hungernde, ausgesetzte Säuglinge, verlassene Kinder und Jugendliche sowie allein stehende Mütter und gründete Schulen, Entbindungsheime und eine Leprakolonie. Die Gemeinschaft der Missionarinnen der Nächstenliebe, seit 1965 eine Kongregation des päpstlichen Rechts, breitete sich, von Kalkutta ausgehend, rund um den Erdball aus. Im Jahr 1979 wurde Mutter Teresa der Friedensnobelpreis verliehen. Sie starb am 5. September 1997 in Kalkutta und erhielt unter der Anteilnahme hunderttausender Menschen ein Staatsbegräbnis. Schon am 19. Oktober 2003 wurde Mutter Teresa von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.
Die Sonderbriefmarke wurde von dem Grafiker Prof. Christof Gassner aus Darmstadt entworfen. Die Marke hat einen Wert von 70 Cent und ist vom 12. August 2010 an in den Verkaufsstellen der Deutschen Post erhältlich.
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