Privatisierungs- und Beteiligungspolitik11.05.2009  

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Am 24. Oktober 1989 hat das Bundeskabinett auf Vorschlag des Bundesministers der Finanzen beschlossen, den Erlös aus dem Verkauf der bundeseigenen Salzgitter AG, 2.519.123.500 DM (das entspricht rd. 1,29 Mrd €), als Stiftungskapital für eine Umweltstiftung zu verwenden und deren jährlichen Ertrag für die Förderziele zu verwenden. Das Gesetz zur Errichtung einer Stiftung "Deutsche Bundesstiftung Umwelt" wurde am 18. Juli 1990 verkündet. Die Stiftung - Standort Osnabrück - wurde als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts eingerichtet. Name, Aufgaben und Ziele sind in dem Gesetz festgelegt.

Am 17. Dezember 1990 nahm die DBU  ihre Arbeit auf. Ihr gesetzlicher Auftrag lautet, Vorhaben zum Schutz der Umwelt unter besonderer Berücksichtigung der mittelständischen Wirtschaft zu fördern. Sie soll dabei in der Regel außerhalb der staatlichen Programme tätig werden, kann diese allerdings ergänzen.

Die DBU  ist eine der größten Stiftungen in Europa. Sie fördert innovative beispielhafte Projekte zum Umweltschutz. Seit ihrer Gründung hat sie bereits weit über 7.300 Projekte mit über 1,3 Mrd. Fördervolumen unterstützt.

Die DBU  fördert Projekte aus den Bereichen Umwelttechnik, Umweltforschung und -vorsorge, Umweltkommunikation, Umwelt und Kulturgüter. Neu sind Naturschutzvorhaben mit herausragender gesamtstaatlicher Bedeutung. Jährlich vergibt sie einen mit 500.000 dotierten Umweltpreis.

Das Bundesministerium der Finanzen nimmt - neben dem federführenden Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit - die Interessen des Stifters im Verhältnis zur DBU  wahr.

Weitere Informationen über die Stiftung und Hinweise auf Fachveröffentlichungen unter http://www.dbu.de [Extern]

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