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Das „BMF summt“: Ein Wild­bie­nen­ho­tel in un­se­rem Gar­ten

Das Wildbienenhotel im Bundesfinanzministerium
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Es summt im Bundesfinanzministerium. Seit August 2015 beherbergt dieses nämlich ein echtes Wildbienenhotel. Dabei handelt es sich um eine Installation aus Holz und Schilfhalmen. Es ist ein Projekt der bundesweiten Initiative „Deutschland summt!“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Erhalt heimischer Wildbienen aktiv zu unterstützen und den Menschen zu zeigen, was jeder einzelne für den Schutz dieser faszinierenden Insekten tun kann. Staatssekretär Werner Gatzer eröffnete das Wildbienenhotel am 29. August 2015 an unserem Tag der offenen Tür feierlich.

Über die Hälfte der rund 560 in Deutschland heimischen Wildbienenarten sind in ihrem Bestand gefährdet. Um ihrer vertrauten Arbeit - der Blütenbestäubung - nachgehen zu können, benötigen sie Pollen und Nektar, den sie in den Blüten von Blumen, Büschen und Bäumen sammeln - und einen geeigneten Nistplatz. Doch auch diese überschaubaren Ressourcen erfahren auf dem Land wie in der Stadt eine zunehmende Knappheit. Dabei nehmen Wildbienen eine wichtige Funktion in unserem gesamten Ökosystem ein: Sie übernehmen zusammen mit den Honigbienen nicht nur etwa 80 Prozent der Bestäubung von Pflanzen, sie leisten damit auch einen nicht ersetzbaren Beitrag zur Fruchtbildung und damit zur Lebensmittelproduktion. Wildbienen sind übrigens für den Menschen ungefährlich: da sie keinen Honigvorrat verteidigen müssen, haben sie nur einen sehr kleinen Stachel, der nicht durch die menschliche Haut stechen kann.

Die Aufstellung eines Wildbienenhotels (Aktion „BMF summt“) ist eine Nachhaltigkeitsinitiative des Bundesfinanzministeriums.

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