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Die Bun­des­an­stalt für Im­mo­bi­li­en­auf­ga­ben

„Der zentrale Immobiliendienstleister des Bundes“

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat sich seit ihrer Errichtung per Gesetz zum 1. Januar 2005 von der Vermögensverwalterin zur zentralen Immobiliendienstleisterin des Bundes entwickelt. Die BImA ist eine der größten Immobilienbesitzerinnen Deutschlands. Im Eigentum der Bundesanstalt befinden sich rund 500.000 Hektar Grundstücksfläche sowie rund 39.000 Wohnungen. Sie verwaltet mehr als 26.000 Liegenschaften. Rund 6.500 Beschäftigte in neun Direktionen arbeiten bundesweit an zahlreichen Standorten für das wertorientiert geführte und nach kaufmännischen Gesichtspunkten handelnde Unternehmen.

Aufgabenschwerpunkt der BImA ist das Einheitliche Liegenschaftsmanagement (ELM) für die bisher noch in unterschiedlichen Ressorts betreuten Immobilien des Bundes. So verwaltet die BImA nahezu alle Liegenschaften, die der Bund aktuell nutzt. Gleichzeitig verkauft sie diejenigen, die für Zwecke des Bundes nicht mehr benötigt werden. Ist ein Neubau von Dienstliegenschaften erforderlich, tritt die BImA auch als Bauherr auf und entwickelt passend zu den jeweiligen Bedürfnissen maßgeschneiderte Lösungen. Mit der energetischen Sanierung von Dienstliegenschaften leistet die BImA  seit Juni 2011 auch einen Beitrag zum Schutz der Umwelt.

Jährlich werden 2.000 bis 3.000 Objekte, die der Bund nicht mehr zur Erfüllung seiner Aufgaben benötigt, vermarktet. In den kommenden Jahren steht die BImA vor besonderen Herausforderungen: Durch die Strukturreform der Bundeswehr und den Abzug vieler Gaststreitkräfte müssen große Flächen von der militärischen in eine zivile Anschlussnutzung überführt werden. Gemeinsam mit Kommunen werden Verwertungsmodelle, Potenzial- und Marktanalysen, städtebauliche Verträge sowie Erschließungs- und Nutzungskonzepte entwickelt.

Ein weiteres wichtiges Aufgabenfeld deckt der Bundesforst ab. Er unterhält die Geländeliegenschaften für die nutzenden Bundesverwaltungen und die Streitkräfte bedarfsgerecht. Als größter Dienstleister für Naturschutzflächen in Deutschland stellt er das ökologische Management auf den Flächen des Nationalen Naturerbes für zahlreiche Träger sicher und unterstützt insbesondere Träger öffentlicher Bauvorhaben durch naturschutzfachliche Kompensationsmaßnahmen auf Bundesliegenschaften.


Weitere Aufgaben der BImA sind:

  • der Verkauf von Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Spezialimmobilien wie Bunker oder Flug- und Seehäfen,
  • die forstliche Bewirtschaftung und naturschutzgerechte Betreuung mit Schwerpunkt auf der Bewahrung des Nationalen Naturerbe,
  • der Liegenschaftsservice für die Gaststreitkräfte,
  • das Energie- und Umweltmanagement für die verwalteten Liegenschaften, beispielsweise durch zentralen Energieeinkauf und
  • ein zentrales Altlastenmanagement.

Die BImA ist eine bundesunmittelbare, rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bonn. Mit ihrer Errichtung im Jahr 2005 wurde die über 50 Jahre bestehende Bundesvermögensverwaltung aufgelöst sowie ihre Aufgaben und Personal übernommen. Ein gesamtverantwortlicher Vorstand leitet die BImA, die der Rechts- und Fachaufsicht des Bundesministeriums der Finanzen unterliegt. Ein Verwaltungsrat mit zehn Mitgliedern aus Politik und Wirtschaft berät den Vorstand.

Organisatorisch gliedert sich die BImA in acht Fachsparten: Die fünf operativ tätigen Sparten Facility Management, Verkauf, Bundesforst, Verwaltungsaufgaben und Portfoliomanagement werden durch die drei Querschnittssparten Informationstechnik, Finanzen und Organisation/ Personal unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bundesimmobilien.de

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