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Deut­sche Bun­des­s­tif­tung Um­welt (DBU)

Am 24. Oktober 1989 hat das Bundeskabinett auf Vorschlag des Bundesministers der Finanzen beschlossen, den Erlös aus dem Verkauf der bundeseigenen Salzgitter AG, 2.519.123.500 DM (das entspricht rund 1,29 Mrd. Euro), als Stiftungskapital für eine Umweltstiftung zu verwenden und deren jährlichen Ertrag für die Förderziele zu verwenden. Das Gesetz zur Errichtung einer Stiftung "Deutsche Bundesstiftung Umwelt" wurde am 18. Juli 1990 verkündet. Die Stiftung - Standort Osnabrück - wurde als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts eingerichtet. Name, Aufgaben und Ziele sind in dem Gesetz festgelegt.

Am 17. Dezember 1990 nahm die DBU ihre Arbeit auf. Ihr gesetzlicher Auftrag lautet, Vorhaben zum Schutz der Umwelt unter besonderer Berücksichtigung der mittelständischen Wirtschaft zu fördern. Sie soll dabei in der Regel außerhalb der staatlichen Programme tätig werden, kann diese allerdings ergänzen.

Die DBU ist eine der größten Stiftungen in Europa. Sie fördert innovative beispielhafte Projekte zum Umweltschutz. Seit ihrer Gründung hat sie bereits mehr als 8.800 Projekte mit über 1,5 Mrd. Euro Fördervolumen unterstützt. Gleichzeitig konnte das Stiftungskapital auf rund 2 Mrd. Euro vermehrt werden.

Die DBU fördert Projekte aus den Bereichen Umwelttechnik, Umweltforschung und -vorsorge, Umweltkommunikation, Umwelt und Kulturgüter sowie seit 2008 Naturschutzvorhaben mit herausragender gesamtstaatlicher Bedeutung. Die Stiftung fasst thematisch in Bezug stehende Vorhaben zu Förderschwerpunkten zusammen, um Multiplikatoreneffekte zu erreichen. Jährlich vergibt sie einen mit 0,5 Mio. Euro dotierten Umweltpreis.

Das Bundesministerium der Finanzen nimmt - neben dem federführenden Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit - die Interessen des Stifters im Verhältnis zur DBU wahr.

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