Informelle Gremien der
Zusammenarbeit

30.11.2016

Gruppe der Zwanzig (G20)

Zur Gruppe der 20 (G20) gehören die 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer und die Europäische Union. Die G20 besteht seit 1999 und wurde während der Finanzkrise 2008/2009 zum wichtigsten Forum für die wirtschaftspolitische Koordinierung auf globaler Ebene. Heute ist die G20 das bedeutendste Forum für internationale Ordnungspolitik und Regulierung. Die Zusammenarbeit der G20 hat maßgeblich zur Stabilisierung der Volkswirtschaften und der Finanzmärkte nach der Krise 2008/2009 beigetragen. Bis heute prägen die Folgen der Krise die Arbeit der G20. Zunehmend geht es aber auch darum, durch vorausschauende Zusammenarbeit mögliche neue Krisen zu vermeiden, aus Erfahrungen zu lernen und die Volkswirtschaften widerstandsfähiger zu machen. Die G20-Staaten repräsentieren gegenwärtig über 85 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts, drei Viertel des Welthandels und rund zwei Drittel der Weltbevölkerung. Neben Vertretern der Mitglieder der G20 werden regelmäßig auch Vertreter von Gastländern eingeladen. Während der deutschen Präsidentschaft sind dies im Finanzbereich Spanien als ständiges Gastland, die Niederlande, Norwegen, die Schweiz und Singapur. Internationale Organisationen wie der Internationale Währungsfonds und die Weltbank, die Vereinten Nationen, das Financial Stability Board und die OECD werden ebenfalls zu den G20 Treffen eingeladen.

29.06.2014

Gruppe der Sieben/Acht (G7/G8)

Die Gruppe der Sieben (G7) beziehungsweise die Gruppe der Acht (G8) ist ein informelles Forum der sieben bzw. acht führenden Wirtschaftsnationen.