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17.01.2017

Aus­schuss für Fi­nanz­sta­bi­li­tät

Der Ausschuss für Finanzstabilität wurde Anfang 2013 auf Grundlage von § 2 des Finanzstabilitätsgesetzes beim Bundesministerium der Finanzen eingerichtet. Mit der Errichtung des Ausschusses wurde auch den Erfahrungen aus der Finanzkrise Rechnung getragen und die „ESRB-Empfehlung 2011/3 zu dem makroprudenziellen Mandat der nationalen Behörden“ umgesetzt. Ziel ist es, die makroprudenzielle, d.h. auf die Stabilität des Finanzsystems abzielende, Aufsicht zu stärken und enger mit der mikroprudenziellen, d.h. institutsspezifischen, Aufsicht zu verzahnen.

Zentrale Aufgabe des vierteljährlich tagenden Ausschusses ist es, die für die Finanzstabilität in Deutschland maßgeblichen Sachverhalte zu erörtern, mögliche Gefahren für die Stabilität zu identifizieren, vor diesen zu warnen und Empfehlungen zu ihrer Abwehr abzugeben. Als Grundlage hierfür dienen die Analysen der Deutschen Bundesbank.

Mitglieder

Dem Ausschuss für Finanzstabilität gehören neben dem Bundesministerium der Finanzen (Vorsitz) Vertreter der in Deutschland mit der Überwachung des Finanzsystems befassten Institutionen an. Dies sind die Deutsche Bundesbank und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie (in beratender Funktion) die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA).

Ausschuss für Finanzstabilität
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Schnittstelle zur makroprudenziellen Überwachung in Europa

Der Ausschuss bildet zugleich die Schnittstelle zur makroprudenziellen Überwachung in Europa. Er ist Ansprechpartner für den Europäischen Ausschuss für Systemrisiken (European Systemic Risk Board: ESRB) und die makroprudenziellen Behörden der anderen EU-Mitgliedsländer, er informiert den ESRB über seine Warnungen und Empfehlungen und berät über die Deutschland betreffenden Warnungen und Empfehlungen des ESRB.

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