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11.05.2017

Zöl­le und Ein­fuhrum­satz­steu­er

Zölle sind Abgaben auf Waren, die aus Drittländern in die EU eingeführt werden. Zuständig für die Verwaltung und Erhebung der Zölle sind die Mitgliedstaaten.

Zölle

Zölle sind Abgaben auf Waren, die aus Drittländern in die EU eingeführt werden. Da die Europäische Union auch eine Zollunion ist, werden beim Warenverkehr der Mitgliedstaaten untereinander keine Zölle erhoben. Zuständig für die Verwaltung und Erhebung der Zölle sind die Mitgliedstaaten. Die Zolleinnahmen stehen der EU zu – eine ihrer wenigen direkten Einnahmequellen. Das Aufkommen an Zöllen in Deutschland beträgt regelmäßig rund 5 Mrd. Euro pro Jahr.

Darüber hinaus sind Einfuhrzölle gegenüber Nicht-EU-Ländern ein zentrales Instrument der Gemeinsamen Handelspolitik der EU.

Detaillierte Information sowie die aktuelle Rechtslage zur Erhebung von Zöllen, Zollverfahren und weiteren Themen finden Sie auf der Seite des Zolls.

Einfuhrumsatzsteuer

Die Einfuhrumsatzsteuer wird neben den Zöllen und den Verbrauchsteuern bei der Einfuhr von Waren aus Drittländern erhoben. Ihr Aufkommen beträgt jährlich rund 50 Milliarden Euro.

Die Einfuhrumsatzsteuer entspricht weitgehend der Umsatzsteuer (auch als Mehrwertsteuer bezeichnet), die beim Verbrauch oder Verkauf von Waren und bei der Erbringung von Dienstleistungen im Inland bzw. bei Lieferungen innerhalb der Europäischen Union anfällt. Durch diese Einfuhrbesteuerung soll verhindert werden, dass die eingeführten Waren ohne Umsatzsteuer an den Endverbraucher gelangen. Daher wird die von der Umsatzsteuer des Ausfuhrlandes entlastete Ware im Gegenzug mit der Einfuhrumsatzsteuer des Einfuhrlandes belastet.

Detaillierte Information sowie die aktuelle Rechtslage zur Einfuhrumsatzsteuer finden Sie auf der Seite des Zolls.

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