Pressemitteilungen02.09.2010  

Nr.: 38/2010

Das Bundesministerium der Finanzen gibt im September 2010 fünf Sonderbriefmarken heraus

Zur Herausgabe von Postwertzeichen im September 2010 erklärt das Bundesministerium der Finanzen

Am 9. September 2010 erscheinen folgende neue Sonderbriefmarken:

1. 20 Jahre Deutsche Einheit

2. Serie „Dienst am Nächsten“

3. Serie „Für uns Kinder“

4. Serie „Tag der Briefmarke“

5. 200 Jahre Oktoberfest


20 Jahre Deutsche Einheit

Die Friedliche Revolution, getragen von dem Mut hunderttausender Menschen in der DDR, bahnte den Weg zur Wiedervereinigung. Nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 wurde aus dem Ruf „Wir sind das Volk!“ - „Wir sind ein Volk!“. Bei den ersten freien Volkskammerwahlen in der DDR am 18. März 1990 stimmte eine überwältigende Mehrheit für die Parteien, die die deutsche Einheit anstrebten. Bereits ein Vierteljahr später, am 1. Juli 1990, trat die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion in Kraft. Die D-Mark wurde alleiniges Zahlungsmittel in der DDR. Zu den wichtigsten politischen Etappen auf dem Weg zur Einheit gehörten der Beschluss der Volkskammer vom 23. August 1990 über den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland sowie der am 31. August 1990 unterzeichnete Einigungsvertrag zwischen beiden deutschen Teilstaaten. Als am 12. September 1990 die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs im Zwei-plus-Vier-Abkommen der Wiedervereinigung zustimmten, erhielt Deutschland seine volle Souveränität zurück. 

Am 3. Oktober 2010 feiert Deutschland den 20. Jahrestag seiner Wiedervereinigung. Die Friedliche Revolution, getragen von dem Mut hunderttausender Menschen in der DDR, bahnte den Weg. Nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 wurde aus dem Ruf „Wir sind das Volk!“, „Wir sind ein Volk!“. Bei den ersten freien Volkskammerwahlen in der DDR am 18. März 1990 stimmte eine überwältigende Mehrheit für die Parteien, die die deutsche Einheit anstrebten. Bereits ein Vierteljahr später, am 1. Juli 1990, trat die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion in Kraft: Die D-Mark wurde alleiniges Zahlungsmittel in der DDR. Zu den wichtigsten politischen Etappen auf dem Weg zur Einheit gehörten der Beschluss der Volkskammer vom 23. August 1990 über den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, sowie der am 31. August 1990 unterzeichnete Einigungsvertrag zwischen beiden deutschen Teilstaaten. Als am 12. September 1990 die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges im Zwei-plus-Vier-Abkommen der Wiedervereinigung zustimmten, erhielt Deutschland seine volle Souveränität zurück. Der Auftrag des Grundgesetzes an das deutsche Volk, die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden, erfüllte sich am 3. Oktober 1990.Mit Bildern, die um die Welt gingen, feierten die Menschen in Berlin und ganz Deutschland diesen Tag.Motiv:Foto „Feier zur Deutschen Einheit in Berlin“ (Nr. 2419967)© dpa Picture-Alliance GmbHGrafische Gestaltung: Barbara Dimanski, HalleEntwurf: Barbara Dimanski, HalleWert: 55  Cent; Quelle: Bundesministerium der Finanzen
Entwurf:Barbara Dimanski, Halle
Druck:Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe: 35,00 x 35,00 mm
Papier:gestrichenes weißes fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Motiv:Foto „Feier zur Deutschen Einheit in Berlin“ (Nr. 2419967) © dpa Picture-Alliance GmbH
Wert:55 Cent
Ersttagsstempel:Barbara Dimanski, Halle

Serie „Dienst am Nächsten“: 150 Jahre Stiftung Behindertenwerk St. Johannes 

Die Stiftung Behindertenwerk St. Johannes liegt im Herzen Bayerns in der Region zwischen Neuburg/Donau und Donauwörth. Sie hat sich seit ihrer Gründung im Jahre 1860 zu einer differenzierten Einrichtung zur Förderung und Betreuung von erwachsenen Menschen mit Behinderung entwickelt, die sowohl Menschen mit geistiger als auch psychischer Behinderung ein breites Spektrum von sehr beschützenden bis zu sehr offenen Wohnformen anbietet.

Die Stiftung Behindertenwerk St. Johannes liegt im Herzen Bayerns in der Region zwischen Neuburg/Donau und Donauwörth. Sie hat sich seit ihrer Gründung im Jahre 1860 zu einer differenzierten Einrichtung zur Förderung und Betreuung von erwachsenen Menschen mit Behinderung entwickelt, die sowohl Menschen mit geistiger als auch psychischer Behinderung ein breites Spektrum von sehr beschützenden bis zu sehr offenen Wohnformen anbietet. Arbeitsmöglichkeiten in den Werkstätten für behinderte Menschen in Marxheim und Donauwörth, offene Beratungs- und Dienstleistungsangebote sowie ambulant betreute Wohnformen sind weitere wichtige Kernpunkte des Betreuungsangebotes. Eine Pflegeeinrichtung für Senioren sowie ein Bildungszentrum für soziale Berufe in Neuburg mit Fachschulen für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe, Altenpflege und der Ausbildungsstätte für katholische Dorfhelferinnen runden das Dienstleistungsspektrum der Stiftung ab.Motiv:Ölgemälde von A. Stegmeyr (1904)© Stiftung Behindertenwerk St. Johannes, MarxheimGrafische Gestaltung:Annegret Ehmke, EutinEntwurf: Annegret Ehmke, EutinWert: 90  Cent; Quelle: Bundesministerium der Finanzen
Entwurf:Annegret Ehmke, Eutin
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach
Größe: 35,00 x 35,00 mm
Papier:gestrichenes weißes fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Motiv:Ölgemälde von A. Stegmeyr (1904) Stiftung Behindertenwerk St. Johannes, Marxheim
Wert: 90 Cent
Ersttagsstempel:Annegret Ehmke, Eutin

Serie „Für uns Kinder“

Der treueste Freund von Kim ist sein Teddybär. Der kam schon zu ihm, als er noch kleiner war. "Bezi" hat er den brummigen Freund genannt, und seither waren die Beiden unzertrennlich. Bezis kurzes Fell ist goldblond, sein Kopf fast rund wie eine Kugel. Die Ohren kann man umklappen und Geheimnisse hineinflüstern. Bezi sitzt beim Essen gerne mit am Tisch, auch wenn er wenig frisst. Seine gläsernen Knopfaugen blicken neugierig, die Schnauze mit dem Nasenfleck reckt er mutig in die Welt. Das Schönste aber ist sein Brummen: ein tiefes "Bääääh", das je nach Stimmung immer etwas anders klingt. Abends kann man sich an ihn kuscheln und beruhigt wie in Mutters Arm einschlafen - man weiß ja, dass er wach bleibt und aufpasst, dass nichts Schlimmes passiert.

Mein Freund der Bär Der treueste Freund von Kim ist sein Teddybär. Der kam schon zu ihm, als er noch kleiner war. "Bezi" hat er den brummigen Freund genannt, und seither waren die Beiden unzertrennlich. Bezis kurzes Fell ist goldblond, sein Kopf fast rund wie eine Kugel. Die Ohren kann man umklappen und Geheimnisse hineinflüstern. Bezi sitzt beim Essen gerne mit am Tisch, auch wenn er wenig frisst. Seine gläsernen Knopfaugen blicken neugierig, die Schnauze mit dem Nasenfleck reckt er mutig in die Welt. Das Schönste aber ist sein Brummen: ein tiefes "Bääääh", das je nach Stimmung immer etwas anders klingt. Abends kann man sich an ihn kuscheln und beruhigt wie in Mutters Arm einschlafen - man weiß ja, dass er wach bleibt und aufpasst, dass nichts Schlimmes passiert. (hier die ganze Geschichte lesen)Motiv: TeddybärEntwurf: Isabel Seliger, Kassel (im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Kunsthochschule i.d. Universität Kassel unter Leitung von Prof. Hendrik Dorgathen)Wert: 55 Cent; Quelle: Bundesministerium der Finanzen
Entwurf:Isabel Seliger, Kassel
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach
Größe:35,00 x 35,00 mm
Papier: gestrichenes weißes fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Motiv:Teddybär
Wert:55 Cent
Ersttagsstempel:Isabel Seliger, Kassel

Serie „Tag der Briefmarke“ 

Der „Tag der Briefmarke“ zählt  zu den Höhepunkten eines Philatelistenjahres. Die im Bund Deutscher Philatelisten e.V. (BDPh) organisierten Sammlerverbände und –vereine werben rund um den „Tag der Briefmarke“ mit einer Vielzahl von Briefmarkenausstellungen, Sonderschauen und Tauschveranstaltungen für ihr Hobby, das einen hohen kulturellen Freizeitwert besitzt und vielfältige Möglichkeiten der Begegnung bietet. Schon traditionell ist die für diesen Tag bestimmte Briefmarke einem  bestimmten Ereignis, einem besonderes Jubiläum oder einer bedeutsamen Veranstaltung aus dem Bereich der Philatelie gewidmet. In diesem Jahr zeigt sie das historische Plakat: „Kaiserlich Deutsche Post nach Helgoland-Norderney-Sylt“ (1890), das sich im Besitz des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg befindet.

Der „Tag der Briefmarke“ zählt zu den Höhepunkten eines Philatelistenjahres. Die im Bund Deutscher Philatelisten e.V. (BDPh) organisierten Sammlerverbände und –vereine werben rund um diesen Festtag mit einer Vielzahl von Briefmarkenausstellungen, Sonderschauen und Tauschveranstaltungen für ihr Hobby, das einen hohen kulturellen Freizeitwert besitzt und vielfältige Möglichkeiten der Begegnung bietet.Mit der alljährlichen Herausgabe eines Sonderpostwertzeichens in dieser Serie werden verschiedene Aktivitäten begleitet und gefördert. In aller Regel würdigt das Postwertzeichen ein bestimmtes Ereignis, ein besonderes Jubiläum oder eine bedeutsame Veranstaltung aus dem Bereich der Philatelie. In diesem Jahr zeigt die Marke ein historisches Plakat „Kaiserlich Deutsche Post nach Helgoland-Norderney-Sylt“ (1890), das sich im Besitz des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg befindet.Die deutschen Nordseeinseln wurden bis Mitte des 19. Jahrhunderts – insbesondere im Winter – nur unregelmäßig mit Post versorgt. Mit Gründung der Seebäder etablierten sich regelmäßige Dampfschiffverbindungen zu den Inseln. Im Auftrag der Kaiserlichen Post beförderten die Dampfer auch die Post von und zu den Inselorten. Das Plakat auf der Briefmarke wurde im Jahre 1890 von Ballins Dampfschiff-Reederei gedruckt. Albert Ballin hatte 1889 mit den vier Seitenraddampfern „Cuxhaven“, „Ariadne“, „Cobra“ und „Freia“ seine eigene Reederei gegründet. Anders als der Titel des Plakates nahe legt, betrieb nicht die Post die Schiffsverbindungen zu den Inseln, sondern Ballin. Ballins Reederei war freilich nicht die einzige Reederei, die sich mit dem Zusatz „Kaiserlich deutsche Post“ auf ihren Plakaten schmückte – alle Reedereien, die Post beförderten, taten dies gern.Motiv:Postplakat© Museum für Kunst und Gewerbe, HamburgEntwurf: Prof. Johannes Graf, DortmundWert: 55  Cent; Quelle: Bundesministerium der Finanzen
Entwurf:Prof. Johannes Graf, Dortmund
Druck:Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe: 35,00 x 35,00 mm
Papier: gestrichenes weißes fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Motiv:Postplakat © Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
Wert: 55 Cent
Ersttagsstempel:Prof. Johannes Graf, Dortmund

 

200 Jahre Oktoberfest

Am 12. Oktober 1810 fand in München die Hochzeit des Kronprinzen Ludwig, des späteren König Ludwig I., mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen statt. Die bereits damals als „Volksfest“ bezeichneten Feierlichkeiten endeten am 17. Oktober 1810 mit einem Pferderennen auf einer Wiese vor den Toren Münchens, die zu Ehren der Braut „Theresens-Wiese“ getauft wurde. Durch den Beschluss, das publikumswirksame Pferderennen im folgenden Jahr zur gleichen Zeit zu wiederholen, entstand die Tradition der „Oktober-Feste“. Heute gilt das Fest der Landeshauptstadt München als größtes Volksfest der Welt. Das Oktoberfest ist bayerisches Fest und internationale Großveranstaltung, erinnert an seine Wurzeln und ist offen für neue Entwicklungen. Darin liegt sein Erfolgsgeheimnis seit 200 Jahren.

Am 12. Oktober 1810 fand in München die Hochzeit des Kronprinzen Ludwig, des späteren König Ludwig I., mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen statt. Die bereits damals als „Volksfest“ bezeichneten Feierlichkeiten endeten am 17. Oktober 1810 mit einem Pferderennen auf einer Wiese vor den Toren Münchens, die zu Ehren der Braut „Theresens-Wiese“ getauft wurde. Durch den Beschluss, das publikumswirksame Pferderennen im folgenden Jahr zur gleichen Zeit zu wiederholen, entstand die Tradition der „Oktober-Feste“.Heute gilt das Fest der Landeshauptstadt München als größtes Volksfest der Welt. Münchner Bier und Gastlichkeit, Hightech-Fahrgeschäfte und nostalgische Volksfestattraktionen laden zum Feiern ein. Das Oktoberfest ist bayerisches Fest und internationale Großveranstaltung, erinnert an seine Wurzeln und ist offen für neue Entwicklungen. Darin liegt sein Erfolgsgeheimnis seit 200 Jahren.Motiv:Typische Münchner Figuren auf einem KarussellEntwurf: Michael Kunter, BerlinWert: 55  Cent; Quelle: Bundesministerium der Finanzen
Entwurf:Michael Kunter, Berlin
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe: 35,00 x 35,00 mm  
Papier: gestrichenes weißes fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Motiv: Typische Münchner Figuren auf einem Karussell
Wert:55 Cent
Ersttagsstempel:Michael Kunter, Berlin

Aktuelle Meldungen

RSS Alert

Abonnieren Sie den RSS-Feed für den Pressebereich