Pressemitteilungen13.01.2010  

Nr.: 3/2010

Bundesfinanzministerium stellt in Limburg Sonderbriefmarke „1100 Jahre Limburg a.d. Lahn“ vor 

In diesem Jahr jährt sich zum 1100. Mal die erste schriftliche Erwähnung Limburgs a. d. Lahn. Das Bundesministerium der Finanzen würdigt das Jubiläum im Januar 2010 mit der Herausgabe eines Sonderpostwertzeichens.  

Als Vertreter des Bundesfinanzministers wird Ministerialdirektor Rainer M. Türmer das Sonderpostwertzeichen

am 14. Januar 2010

um 11.00 Uhr

im Historischen Rathaus

Fischmarkt 21

65549 Limburg a.d. Lahn

der Öffentlichkeit vorstellen. 

2010 jährt sich zum 1100. Mal die erste schriftliche Erwähnung Limburgs a. d. Lahn. König Ludwig IV. das Kind[1] schenkte am 10. Februar 910 seinem Getreuen Grafen Konrad Kurzbold Ländereien und Rechte zur Ausstattung des Kanonikerstiftes, das er auf einem Berge namens Lintburk im Lahngau zu errichten bemüht ist. Nicht zuletzt die günstige Lage an einem Lahnübergang der Straße von Köln nach Frankfurt a. M. sorgte dafür, dass Limburg sich bis ins späte Mittelalter zu einer blühenden Handels- und Gewerbestadt entwickelte. Heute präsentiert sich Limburg a. d. Lahn als dynamische Kreisstadt mit teilweiser oberzentraler Funktion. Die verkehrsgünstige Lage spielt wie im Mittelalter eine wichtige Rolle für die Entwicklung der Stadt. Das Jubiläumsjahr wird mit einem Festakt am 10. Februar 2010 eingeleitet. Während des ganzen Jahres wird es unterschiedliche Aktivitäten geben, darunter Vorträge zur Stadtgeschichte, Bürgerfeste und musikalische Aufführungen. [1] Ludwig IV. „das Kind“ (893-911), 900-911 letzter ostfränkischer König aus der Familie der Karolinger.Motiv:Ausschnitt aus dem Gemälde „Limburg a. d. Lahn“ von George Clarkson Staufield, 1867Gemälde © LVR-LandesMuseum BonnFoto © INTERFOTO/A. KochEntwurf: Susanne Oesterlee, WuppertalWert: 145 Cent; Quelle: Bundesministerium der Finanzen

Ein Album mit Erstdrucken des Sonderpostwertzeichens erhalten u.a. der Bürgermeister der Stadt Limburg a.d. Lahn, Martin Richard, der Stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Werner Laux, Domkapitular Helmut Wanka und die Ortsvorsteherin der Innenstadt, Sigrid Wolf

König Ludwig IV. das Kind schenkte am 10. Februar 910 seinem Getreuen Grafen Konrad Kurzbold Ländereien und Rechte zur Ausstattung des Kanonikerstiftes, das er auf einem Berge namens Lintburk im Lahngau zu errichten bemüht ist. Nicht zuletzt die günstige Lage an einem Lahnübergang der Straße von Köln nach Frankfurt a. M. sorgte dafür, dass Limburg sich bis ins späte Mittelalter zu einer blühenden Handels- und Gewerbestadt entwickelte. Heute präsentiert sich Limburg a. d. Lahn als dynamische Kreisstadt mit teilweiser oberzentraler Funktion. Die verkehrsgünstige Lage spielt wie im Mittelalter eine wichtige Rolle für die Entwicklung der Stadt. 

Die Briefmarke wurde von den Grafikern Susanne Oesterlee aus Wuppertal gestaltet und hat einen Wert von 145 Cent. 

Seit dem 2. Januar 2010 ist das Sonderpostwertzeichen in den Filialen der Deutschen Post erhältlich. 

Im Zusammenhang mit der Präsentation der Sonderbriefmarke wird in Limburg a. d. Lahn vom 14.01. - 07.02.2010 die Ausstellung "Zeichen setzen" des Bundesministeriums der Finanzen gezeigt. Die Ausstellung macht deutlich, dass Briefmarken mehr sind als nur eine bloße Quittung. Denn vieles, was für Deutschland bedeutsam war und ist, findet seinen würdigen Platz auf den Briefmarken. Sie sind somit Botschafter unseres Landes, Spiegel der Zeit, kleine Kunstwerke und tragen auch dazu bei, Gemeinnützigkeit und Wohltätigkeit in Deutschland zu fördern.

Die Ausstellung wird am 14. Januar 2010 im Anschluss an die Briefmarken-Präsentation (ca. 13.00 Uhr) im Einkaufserlebnis WERKStadt Limburg, Joseph-Schneider-Straße 1, 65549 Limburg a. d. Lahn, eröffnet.  

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