Die Sonderbriefmarke „Mensch ärgere Dich nicht“ wurde am 19. Februar 2010 um 11.00 Uhr durch den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Herrn Hartmut Koschyk, der Öffentlichkeit vorgestellt.
Und welcher Ort könnte passender sein als das Spielzeugmuseum in Nürnberg. Treffpunkt war der Spielbereich der Kinder im Museum, in dem eigens für die Veranstaltung eine Spielsituation mit Figuren des Spiels dargestellt wurde, die schon einmal bei einer früheren Ausstellung bewundert werden konnten.
Alle anwesenden Gäste konnten sich den Worten des Staatssekretärs anschließen, dass es sich bei diesem Spiel nicht nur um das Spiel der Spiele handelt, sondern, dass sich sicher jeder im Laufe seines Lebens bereits mit einer der auf der Briefmarke dargestellten Personen identifizieren konnte.
Das Briefmarkenmotiv, gestaltet von Professor Henning Wagenbreth aus Berlin, verdeutlicht sehr anschaulich, dass bei diesem Spiel Glück und Freude, Sieg und Niederlage, Schadenfreude, Neid und Ärger sehr dicht beieinander liegen.
Bis heute, so wird geschätzt, wurden ca. 70 Millionen Exemplare des Spiels „Mensch ärgere Dich nicht“ verkauft und somit ist das Spiel auch ein Stück Kulturgut Deutschlands.
Rote Alben mit Erstdrucken überreichte Herr Koschyk an den OB der Stadt Nürnberg, Herrn Dr. Maly, die Kulturreferentin der Stadt, Frau Prof. Dr. Lehner, an die Enkeltochter des Spieleerfinders Josef Friedrich Schmidt, Frau Anneliese Hahne, sowie an den Direktor der Museen der Stadt Nürnberg, Herrn Dr. Henkel und den Leiter des Spielzeugmuseums, Herrn Dr. Schwarze.
