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Für den Begriff Rezession gibt es keine einheitliche Definition. Weit verbreitet ist die Beschreibung einer Rezession auf Basis der Veränderung des realen Bruttonationaleinkommens bzw. Bruttoinlandsprodukts. Gemäß einer "technischen" Definition liegt danach eine Rezession vor, wenn das preis-, kalender- und saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt zwei Quartale in Folge zurückgegangen ist.
Die Konjunkturentwicklung kann in verschiedene Phasen wirtschaftlicher Aktivität unterteilt werden . So gibt es beispielsweise die Aufschwungphase, die in die Abschnitte Erholung, Expansion und Anspannung unterteilt werden kann und die Abschwungphase mit den Abschnitten Entspannung und Abschwächung bis zum Beginn einer erneuten Erholung. Die Zeit zwischen dem Beginn einer Abschwungphase und dem erneuten Beginn einer Abschwungphase entspricht der Dauer eines gesamten Konjunkturzyklus (siehe Glossar: Konjunktur).
Geht das Bruttoinlandsprodukt im Konjunkturzyklus in zwei aufeinander folgenden Quartalen jeweils gegenüber dem Vorquartal zurück, so wird von einer technischen Rezession gesprochen. Im ökonomischen Sinne sollte aber erst von einer Rezession gesprochen werden, wenn verschiedene zusätzliche Kriterien erfüllt sind. Eine wichtige Bedingung ist, dass sich der Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Aktivität auf eine Vielzahl von Wirtschaftsbereichen erstreckt und die die gesamtwirtschaftlichen Produktionskapazitäten dadurch unterdurchschnittlich ausgelastet sind.
Um zu beurteilen, ob eine Rezession vorliegt, muss die Gesamtheit volkswirtschaftlicher Kenngrößen analysiert werden. Typischerweise erkennt man eine Rezession an folgenden Kriterien: