Gesellschaft und Zukunft20.02.2009  

Deutschland stärker machen

Was tut der Staat in der Krise?

Was tut der Staat in der Krise?; Quelle: Bundesministerium der Finanzen

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Am 20. Februar hat auch der Bundesrat dem größten deutschen Konjunkturpaket der letzten 60 Jahre zugestimmt. Jetzt können die ausgearbeiteten Maßnahmen der Bundesregierung wirken.

Im Themenschwerpunkt können Sie über die Animation einen ersten Einstieg zu ausgewählten Maßnahmen finden. Über die Links erklären wir Ihnen viele einzelne Punkte im Detail.

Direkter Nutzen für die Menschen

Die ersten Maßnahmen des zweiten Konjunkturpaketes zeigen bereits Wirkung: So erfreut sich z. B. die Abwrackprämie eines großen Zuspruchs.

Investitionen [Glossar] vor der Haustür

Deutschland soll stärker aus der Krise kommen, als es vorher war. Das Herzstück des neuen Konjunkturpaketes, das Kommunale Investitionsprogramm, bedeutet zum Beispiel nichts anderes als:

  • modernere Schulen und Hochschulen,
  • umweltfreundlichere Gebäude, die weniger Energie verbrauchen und  die deutsche CO2-Bilanz verbessern helfen,
  • schnelle Internetzugänge auch in ländlichen Regionen,
  • Aufträge für Betriebe in Städten und Gemeinden, zum Beispiel für Handwerksbetriebe.

Das alles sichert zudem auch noch Arbeitsplätze in Zeiten, in denen aufgrund fehlender Nachfrage private Aufträge wegfallen.

Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt [Glossar] abmildern

Priorität der Bundesregierung ist, Arbeitsplätze zu erhalten. Die Bundesregierung setzt auf einen Mix aus unterschiedlichen Instrumenten, um die Auswirkungen der Rezession [Glossar] auf den Arbeitsmarkt möglichst gering zu halten.

 

  • Der Staat wird selbst Auftraggeber, etwa bei der Modernisierung von Verkehrswegen.
  • Förderprogramme helfen zum Beispiel innovativen Unternehmen, dass ihnen in der Krise nicht die Puste ausgeht und aus Ideen von heute Produkte von morgen werden.
  • Wenn es für Betriebe schwieriger wird, trägt die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes dazu bei, auf vorschnelle Entlassungen zu verzichten.
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