Das Fluss­dia­gramm be­schreibt den Ab­lauf ei­nes au­ßer­ge­richt­li­chen Rechts­be­helfs­ver­fah­rens und be­ginnt mit dem Schritt der Be­kannt­ga­be des Steu­er­be­schei­des an den Steu­er­pflich­ti­gen. Wenn die­ser we­der Ein­spruch er­hebt noch ei­nen An­trag auf Be­rich­ti­gung oder Än­de­rung stellt, hat der Ver­wal­tungs­akt nach Ab­lauf der Rechts­be­helfs­frist Be­stands­kraft. Soll­te der Steu­er­pflich­ti­ge Ein­spruch ge­gen sei­nen Steu­er­be­scheid er­he­ben, wird ein au­ßer­ge­richt­li­ches Rechts­be­helfs­verf­ha­ren und so­mit ei­ne Prü­fung sei­tens des Fi­nanz­am­tes ein­ge­lei­tet. Hier­bei gibt es drei Lö­sun­gen: Ent­we­der wird ein Ab­hil­fe bzw Teilab­hil­fe­be­scheid er­stellt, bei dem das Fi­nanz­amt die Auf­fas­sung des Steu­er­pflich­ti­gen in Tei­len oder zur Gän­ze ak­zep­tiert. Soll­te das Fi­nanz­amt den Ein­spruch als un­be­grün­det zu­rück­wei­sen, wird ei­ne Ein­spru­chent­schei­dung oder ei­ne Tei­lein­spruchs­ent­schei­dung wirk­sam. Die drit­te Op­ti­on ist die Rück­nah­me des Ein­spruchs durch den Steu­er­pflich­ti­gen.

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