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17.06.2012

Ministerium

Mu­sik.Zeit.Ge­sche­hen, Teil 3: Di­gi­ta­li­sie­rung - Ri­si­ko oder Chan­ce für Wer­te in Kul­tur und Fi­nan­zen?

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Am 17. Juni 2012, am „Tag der Musik“, ließ sich das Detlev-Rohwedder-Haus erneut von den Klängen der Musik erobern, und lud zur Abschlussveranstaltung der dreiteiligen Musikreihe „Musik.Zeit.Geschehen“ ein. Das Bundesministerium der Finanzen setzt damit ein Zeichen für den Stellenwert von Musik in unserer Gesellschaft. Während sich ganz unterschiedliche musikalische Performances ihren Weg durch das Haus bahnten, wurden darüber hinaus Fragen nach geistigem Eigentum, Folgen der Digitalisierung und Bedeutung kultureller Werte in Zeiten des Umbruchs und der Globalisierung gestellt – ist die digitale Welt Fluch oder Segen? Die Veranstaltung sollte den Entwicklungen des Musiklebens im Zeitalter der Digitalisierung Raum geben und damit auch die Frage stellen: Welchen Wert hat Musik heute – und was ist sie uns auch morgen noch wert?

Die Besucher erwarteten: ein konzertantes Programm prominenter Musiker, Vorträge und Diskussionen, Klanginstallationen und technische Raffinessen. Von den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker über das Solistenensemble Kaleidoskop und die Trombone Unit (Posaunen-Oktett), Till Brönner, Robyn Schulkowsky & die Percussion AG der Friedrich Ebert Oberschule, Michael Wollny (Klavier/Cembalo) und Christine Rauh (Cello), Benyamin Nuss (Klavier) sowie Celine Rudolph (Jazz/Gesang) bis hin zu einer performativen Bespielung des Gebäudes und seiner Besonderheiten mit Paternoster, Ministertresen, Sälen, Gängen und Treppenhäusern.

Die Architektur des Detlev-Rohwedder-Hauses ließ sich durch musikalische Ereignisse entdecken im Zusammenspiel mit der Technik des weltbekannten Fraunhofer Instituts, von Native Instruments und den Interventionen des Soundkünstlers Georg Klein. Neben Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble luden Karlheinz Brandenburg, Martin Hoffmann und Wolf Kampmann mit ihren Vorträgen zur Diskussion ein: Welchen gesellschaftlichen - und finanziellen - Wert hat Kultur in Zeiten des Umbruchs?

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