Die In­fo­gra­fik zeigt, wie das struk­tu­rel­le De­fi­zit des Bun­des zwi­schen 2011 und 2018 re­du­ziert wird, so­dass be­reits im Jahr 2014 ein struk­tu­rel­ler Über­schuss er­reicht wird. Wäh­rend im Jahr 2011 das De­fi­zit bei 0,85 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts lag, re­du­zier­te es sich 2012 be­reits auf 0,34 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts.

Da­mit wird die Vor­ga­be der im Grund­ge­setz ver­an­ker­ten Schul­den­brem­se, dass ab 2016 die jähr­li­che Neu­ver­schul­dung ma­xi­mal 0,35 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts be­tra­gen darf, vier Jah­re frü­her als er­for­der­lich ein­ge­hal­ten.

Um die­ses Ziel zu er­rei­chen, wur­de im Som­mer 2010 fol­gen­der Ab­baupfad für die struk­tu­rel­le Neu­ver­schul­dung fest­ge­steckt: Das Haus­halts­de­fi­zit soll jähr­lich um je­weils 0,31 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts sin­ken. Durch den schnel­le­ren Ab­bau der Neu­ver­schul­dung wird im Jahr 2014 be­reits mit ei­nem klei­nen struk­tu­rel­len Haus­halts­über­schuss von 0,05 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts ge­rech­net.

Wei­te­re Wer­te kön­nen der fol­gen­den Ta­bel­le ent­nom­men wer­den.

Jahr

Im Som­mer 2010 fest­ge­leg­ter Ab­baupfad

2011 bis 2013: Ist; 2014: Soll; 2015 bis 2018: Re­gie­rungs­ent­wurf 2015 und Fi­nanz­plan bis 2018

2011

1,89 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts0,85 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts

2012

1,59 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts0,34 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts

2013

1,28 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts0,24 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts

2014

0,97 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts-0,05 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts

2015

0,66 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts-0,01 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts

2016

0,35 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts-0,03 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts

2017

0,35 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts-0,01 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts

2018

0,35 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts-0,02 Pro­zent des Brut­to­in­land­s­pro­dukts

Stand: 12. März 2014

Quel­le: Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Fi­nan­zen

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