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27.07.2016

Öffentliche Finanzen

Trag­fä­hig­keit der öf­fent­li­chen Fi­nan­zen

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Tragfähigkeitsanalyse 2016: Entwicklung der gesamtstaatlichen Schuldenstandsquote – Szenario Schuldenbremse

Die Infografik zeigt die Entwicklung der gesamtstaatlichen Schuldenstandsquote in Prozent des Bruttoinlandprodukts für den Zeitraum von 2000 bis 2060. Dieses Schaubild illustriert Szenario Schuldenbremse der Tragfähigkeitsanalysen 2016. Dieses Szenario berücksichtigt die Schuldenbremse und geht davon aus, dass bei konsequenter Einhaltung der Schuldenbremse in jedem Jahr tragfähige öffentliche Finanzen sichergestellt sind. Es wird angenommen, dass in jedem Jahr gesamtstaatlich ein ausgeglichener Haushalt erzielt und damit die Schuldenbremse mit geringem Sicherheitsabstand eingehalten wird.

In den Tragfähigkeitsanalysen werden zwei verschiedene Varianten angenommen: eine optimistische Variante T+ und eine pessimistische Variante T-. Dabei werden jeweils unterschiedliche Annahmen, zum Beispiel zum Verlauf der Arbeitslosigkeit oder zur Entwicklung der Zuwanderung, unterstellt.

Bei konsequenter Einhaltung der in Deutschland geltenden Schuldenbremse, wie in diesem Szenario vorausgesetzt, kommt es sowohl in der optimistischen Variante T+ als auch in der pessimistischen Variante T- zu einer stetigen Rückführung der Schuldenstandsquote. Allerdings ist dies kein Automatismus, sondern erfordert in jedem Jahr harte Haushaltsdisziplin.

Quelle: Werding, Martin (2016), Modellrechnungen für den Vierten Tragfähigkeitsbericht, FiFo-Bericht Nummer 20, Finanzwissenschaftliches Forschungsinstitut: Universität zu Köln.

Copyright: Bundesministerium der Finanzen

Die Infografik zeigt in einem Verlauf, wie sich die gesamtstaatliche Schuldenstandsquote zwischen den Jahren 2000 und 2060 unter Berücksichtigung der Schuldenbremse entwickelt.

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