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03.03.2016

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Basel III: Strengere Eigenkapitalvorschriften für Banken

Die Infografik zeigt Mindestanforderungen des Baseler Ausschusses der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, kurz BIZ, an das Eigenkapital von Banken vor und nach der Richtlinie Basel III. Die Kapital- und Liquiditätsvorschriften der BIZ bestimmen, wie viel und welche Art von Kapital eine Bank mindestens haben muss, um ihre Risiken abzusichern.

Bisher muss eine Bank Eigenkapital in Höhe von mindestens acht Prozent der Risikopositionen vorweisen. Davon müssen zwei Prozent durch hartes Kernkapital, zwei Prozent durch zusätzliches Kernkapital und vier Prozent durch Ergänzungskapital abgedeckt sein, wie der erste Balken der Infografik illustriert. Gerät eine Bank in Turbulenzen, ist das harte Kernkapital besonders wichtig.

Der zweite Balken der Infografik visualisiert die Eigenkapitalvorschriften für Banken nach Basel III. Danach muss die Quote für das harte Kernkapital bei 4,5 Prozent liegen, während das zusätzliche Kernkapital 1,5 Prozent und das Ergänzungskapital zwei Prozent betragen müssen. Zu den acht Prozent Eigenkapital wird ein zusätzlicher Puffer von 2,5 bis fünf Prozent vorgeschrieben, damit Banken ihre Risiken aus eigener Kraft und ohne staatliche Hilfe besser auffangen können.

Ein Teil des Zusatzpuffers ist der Kapitalerhaltungspuffer, der mindestens bei plus 2,5 Prozent liegen muss. Dazu kommt ein antizyklischer Puffer von plus 0 bis 2,5 Prozent durch Kapital, welches die Banken in guten Zeiten gebildet haben.

Quelle: Bundesministerium der Finanzen

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Die Infografik zeigt Mindestanforderungen des Baseler Ausschusses der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich an das Eigenkapital von Banken vor und nach der Richtlinie Basel III.
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

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