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500 Jahre Reinheitsgebot für Bier

500 Jahre Reinheitsgebot für Bier
(Ausgabetag: 07.04.2016)

Am 23.4.1516 wurde in Ingolstadt erstmals eine für das ganze damalige Herzogtum Bayern verbindliche Herstellungsnorm für die Bierbereitung festgeschrieben. Nur aus Wasser, Malz und Hopfen sollte Bier gebraut werden dürfen. 

Es war der Gedanke des Verbraucherschutzes, der Herzog Wilhelm IV. und seinen Bruder Ludwig X., die damals Bayern gemeinsam regierten, Anrieb war, diese seit dem frühen 20. Jahrhundert als „Reinheitsgebot“ bezeichnete Vorschrift zu erlassen. Weder minderwertige noch gar giftige Zusätze sollten länger zum Brauen verwandt werden dürfen.  

Die Idee, aber auch die Qualität des so bereiteten Bieres waren derart überzeugend, dass das Brauen nach dem Reinheitsgebot immer weitere Verbreitung erfuhr und seit 1906 deutschlandweit vorgeschrieben ist. 

Auf dem Reinheitsgebot fußt das weltweit herausragende Ansehen deutscher Braukunst. Es steht für die besondere Vielfalt, Natürlichkeit und Qualität deutscher Biere. 

Am 23.4.2016 feiert diese weltweit älteste, unverändert gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift ihren 500. Geburtstag.

Grafische Gestaltung:
Thomas und Martin Poschauko, Bad Feilnbach
Wert: 45 Cent

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