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Serie „Wildes Deutschland“ Sächsische Schweiz

Serie „Wildes Deutschland“ Sächsische Schweiz
Juni 2016 (Ausgabetag: 02.06.2016)

Wie ein schlafendes Urtier ducken sich die Schrammsteine in die Landschaft. Die vier Kilometer lange Felsengruppe ist einer der vielen Anziehungspunkte der Sächsischen Schweiz. Schier unzählige Wege durch feuchtdunkle Gründe, steile Aufstiege und atemberaubende Aussichten beherbergt das Wandergebiet. Der beeindruckendste Anblick bietet sich bei Sonnenuntergang. Dann leuchtet die Schrammsteinkette 300 Meter über der Elbe feuerrot inmitten grüner Wälder. 

Die Sächsische Schweiz südöstlich von Dresden zählt zu den beliebtesten Reisezielen Deutschlands. Sieben Millionen Besucher zählt der örtliche Tourismusverband jährlich. An manchen Sommerwochenenden sind hier rund 50 000 Erholungssuchende unterwegs. Die Sächsische Schweiz mit ihren maximal 556 Höhenmetern ist für ein Mittelgebirge relativ niedrig. Allerdings ist das Gelände stark zerklüftet. Abwechslungsreich türmen sich Tafelberge, steile Schluchten und Felsnadeln auf. Ein Naturparadies. Die Vielfalt an Moosen und Farnen ist in keinem anderen deutschen Mittelgebirge zu finden. 

Links der Elbe stehen die weithin sichtbaren Tafelberge im Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz. Rechts der Elbe liegt der rund 93,5 Quadratkilometer große Nationalpark. Hier bleibt die Natur sich selbst überlassen. Entstanden ist die Landschaft vor ca. 100 Millionen Jahren. Damals lag der Landstrich noch auf dem Meeresgrund. Als das Wasser sich senkte, blieb eine 600 Meter dicke Sandsteinablagerung zurück: Material für eine außergewöhnliche Erosionslandschaft. Noch heute ist in den Sandsteinfelsen die eine oder andere versteinerte Muschel zu entdecken. 

Gestaltung Postwertzeichen:
Professor Dieter Ziegenfeuter, Dortmund
Foto © Norbert Rosing, Naturfotografie
Wert: 45 Cent

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