Serie "Für den Sport" zur Unterstützung der Deutschen Sporthilfe
Legendäre Olympiamomente

Serie "Für den Sport" Legendäre Olympiamomente
Mai 2019 (02.05.2019)

Mit der Briefmarkenserie „Für den Sport“ unterstützt das Bundesministerium der Finanzen die Stiftung Deutsche Sporthilfe. Seit 1968 sind durch die Marken mit dem „Plus“ rund 140 Millionen Euro an Fördermitteln für die sozialen Belange und Aufgaben im Bereich des Nachwuchs- und Spitzensports zur Verfügung gestellt worden. Schirmherr der Stiftung Deutsche Sporthilfe ist der Bundespräsident.
In diesem Jahr wird Serie „Sportlegenden“ mit drei legendären Olympiamomenten fortgeführt. 

„Und Halla lacht, als wüsste sie, um was es geht.“

Bei den olympischen Reitwettbewerben 1956 in Stockholm geht Springreiter Hans Günter Winkler verletzt in den zweiten Durchgang. Er kann seine Stute kaum führen. Reporter Hans-Heinrich Isenbart kommentiert: „Und Halla lacht, als wüsste sie, um was es geht.“ Trotz Muskelriss in der Leiste gelingt der Null-Fehler-Ritt: Gold für die Mannschaft und im Einzel.

„Wo ist Behle?“

Im 15-Kilometer-Wettbewerb der Olympischen Winterspiele 1980 in Lake Placid ist der junge deutsche Skilangläufer Jochen Behle nach fünf Kilometern überraschend Zeitschnellster. Die Kameras blenden ihn in den verschneiten Wäldern jedoch nicht ein. Verzweifelt ruft Reporter Bruno Moravetz: „Wo ist Behle?“ Immer wieder. Behle wird Zwölfter, die drei Worte machen ihn aber über Nacht berühmt.

„Flieg, Albatros, flieg!“

Im Schwimmstadion der Olympischen Spiele von 1984 in Los Angeles hat Michael Groß bereits zweimal Gold gewonnen, und auch über 200 Meter Schmetterling greift er danach. Reporter Jörg Wontorra feuert den Zwei-Meter-Riesen an: „Flieg, Albatros, flieg!“
Es wird Silber.

Gestaltung Postwertzeichen:
Professor Armin Lindauer, Mannheim

Werte:
70 + 30 Cent
85 + 40 Cent
145 + 55 Cent