Serie „Weihnachten“ Kirchenfenster – Die Geburt Christi

Briefmarke Serie „Weihnachten“ Kirchenfenster – Die Geburt Christi
November 2020 (02.11.2020)

Mit Licht gemalt – Weihnachten im Kirchenfenster

„Das Licht scheint in der Finsternis … und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ So heißt es im 1. Kapitel des Johannesevangeliums. Mit dem Symbol von Licht und Finsternis wird die frohe Botschaft von Weihnachten zusammen¬gefasst. Auch mit unseren Bräuchen zur Advents- und Weihnachtszeit geben wir dem Ausdruck: „Das Licht scheint in die Finsternis.“

„Mit Licht gemalt.“ So sagt man auch von Kirchenfenstern. Sie unterscheiden sich von aller anderen Malerei dadurch, dass sie einzig und allein durch das hindurchscheinende Licht ihre Wirkung entfalten. So verdeutlichen sie schon als solche den Inhalt der Weihnachtsbotschaft. Erst recht geschieht das, wenn sie unmittelbar die biblische Erzählung von der Geburt Jesu Christi darstellen.

Das Motiv des Sonderpostwertzeichens zu Weihnachten 2020 bildet einen Ausschnitt aus dem großen Portalfenster der Pfarrkirche St. Katharina in Bad Soden am Taunus ab. Das Fenster ist eines der frühesten Werke von Johannes Beeck (1927 – 2010) aus Mönchengladbach. Er schuf in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Fenster für über 360 Kirchen, Kapellen und Profanbauten im In- und Ausland. Gefertigt wurde das Fenster von der Firma Gustav Schröder in Frankfurt. Es besteht aus rund 13000 einzelnen Glasstücken, die in 59 Feldern zu einem farbenprächtigen Bild zusammengefügt sind. Das Motiv mit der Geburt Christi ist das erste im inneren – dem neutestamentlichen – Bilderzyklus, der gleich links neben dem Hauptportal beginnt.

Gestaltung des Postwertzeichens:

Kym Erdmann, Kiel

Motiv: Christi Geburt (Ausschnitt), Kirchenfenster „St. Katharina Kirche“, Bad Soden
am Taunus

Foto: © Ilse Jentzsch

Wert: 80 + 40 Cent