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Ers­te Na­tio­na­le Ri­si­ko­ana­ly­se

Im De­zem­ber 2017 star­te­te Deutsch­land sei­ne ers­te Na­tio­na­le Ri­si­ko­ana­ly­se im Be­reich „Be­kämp­fung von Geld­wä­sche und Ter­ro­ris­mus­fi­nan­zie­rung“. An der Na­tio­na­len Ri­si­ko­ana­ly­se wa­ren un­ter Fe­der­füh­rung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Fi­nan­zen 35 Be­hör­den aus Bund und Län­dern be­tei­ligt.
  • Stand 19.10.2019
  • Typ Broschüre
  • Artikelnummer BMF50300
Cover der Broschüre Nationale Risikoanalyse 2018/2019
  • Stand 19.10.2019
  • Typ Broschüre
  • Artikelnummer BMF50300

Die Analyse dient dazu, bestehende sowie zukünftige Risiken beim Bekämpfen von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in Deutschland zu erkennen und diese zu mindern. Das Risikobewusstsein soll bei allen Akteuren, im öffentlichen wie im privatwirtschaftlichen Bereich, weiter geschärft und der Informationsaustausch weiter intensiviert werden.

Als größte Risikofelder im Bereich der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung wurden in der Nationalen Risikoanalyse bewertet: anonyme Transaktionsmöglichkeiten, der Immobiliensektor, der Bankensektor (insbesondere im Rahmen des Korrespondenzbankgeschäfts und der internationalen Geldwäsche), grenzüberschreitende Aktivitäten und das Finanztransfergeschäft wegen der hohen Bargeldintensität.

Die Ergebnisse dieser Nationalen Risikoanalyse müssen zukünftig von den Verpflichteten des Geldwäschegesetzes gemäß § 5 Absatz 1 Satz 2 Geldwäschegesetz beim Erstellen ihrer eigenen Risikoanalyse berücksichtigt werden. Sie werden ebenso im Rahmen der Gesetzgebung berücksichtigt.