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Internationales/Finanzmarkt

Ent­wurf ei­ner Ri­si­ko­ver­ord­nung bei der Ver­ga­be von Dar­le­hen zum Bau oder zum Er­werb von Wohnim­mo­bi­li­en

Entwurf einer Verordnung zur Durchführung von Maßnahmen zur Begrenzung makroprudenzieller Risiken im Bereich der Darlehensvergabe zum Bau oder zum Erwerb von Wohnimmobilien (Wohnimmobiliendarlehensrisikoverordnung)

  • 29.11.2019
  • Kurzbezeichnung Wohnimmobiliendarlehensrisikoverordnung

Mit dem Finanzaufsichtsrechtergänzungsgesetz wurde in § 48u des Kreditwesengesetzes (KWG), in § 5 Absatz 8a des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) sowie in § 308b des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) die Grundlage dafür geschaffen, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bundesanstalt) Maßnahmen zur Begrenzung makroprudenzieller Risiken im Bereich der Darlehensvergabe zum Bau oder zum Erwerb von Wohnimmobilien anordnen kann. Mit der Schaffung dieser neuen Instrumente soll möglichen Gefahren für die Finanzstabilität entgegengewirkt werden können, die sich im Zusammenhang mit einer Überbewertung auf Wohnimmobilienmärkten, nachlassenden Kreditvergabestandards sowie einer übermäßigen Expansion der Kreditvergabe ergeben können. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kann mit diesen neuen Instrumenten den gewerblichen Darlehensgebern, die dem KWG, dem KAGB oder dem VAG unterliegen, bestimmte Mindeststandards für die Vergabe neuer Darlehen für den Erwerb oder Bau von Wohnimmobilien vorgeben, wenn und soweit dies zur Abwehr einer drohenden Gefahr für die Finanzstabilität erforderlich ist.