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Internationales/Finanzmarkt

Kon­sul­ta­ti­on des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Fi­nan­zen zu Er­fah­run­gen und mög­li­chem Än­de­rungs­be­darf im Hin­blick auf die EU-Fi­nanz­mark­tricht­li­nie (Mi­FID II) und die EU-Fi­nanz­markt­ver­ord­nung (Mi­FIR)

Seit fast einem Jahr sind die Vorgaben der EU-Finanzmarktrichtlinie (MiFID II) und der EU-Finanzmarktverordnung (MiFIR), die mit dem Zweiten Finanzmarktnovellierungsgesetz im deutschen Recht verankert worden sind, anwendbar. Die Vorschriften haben in Verbindung mit den auf europäischer Ebene verabschiedeten Level 2- und Level 3-Regelungen umfangreiche Veränderungen für Anleger, Handelsplätze und Institute bewirkt.

Einerseits enthalten die MiFID II/MiFIR-Vorschriften umfangreiche Vorgaben, die auf eine Verbesserung des Anlegerschutzes abzielen, wie Vorgaben zur Zielmarktbestimmung, Geeignetheitserklärung, Verbesserung der Kosteninformationen, Aufzeichnung von Telefongesprächen und Zulässigkeit der Annahme von Provisionen. Andererseits zielen die MiFID II/MiFIR-Vorschriften auf eine Regulierung des Handels von Finanzinstrumenten ab und enthalten u.a. Vorgaben zur Tätigkeit von Handelsplattformen, zur Vor- und Nachhandelstransparenz, zur Adressierung von Risiken des algorithmischen Handels und Hochfrequenzhandels sowie zu spezifischen Aspekten des Handels mit Warenderivaten.

Folgende haben Stellungnahmen abgegeben, zugleich aber deren Veröffentlichung widersprochen:

  • The Association for Financial Markets in Europe
  • Genossenschaftsverband Bayern
  • Bloomberg
  • Goldman Sachs


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