Einfuhrumsatzsteuer

Die Einfuhr von Gegenständen aus einem umsatzsteuerrechtlichen Drittlandsgebiet im Inland oder in den österreichischen Gebieten Jungholz und Mittelberg unterliegt der Umsatzsteuer, dann allerdings bezeichnet als Einfuhrumsatzsteuer. Gleichgültig hierbei ist, ob der Gegenstand gegen Entgelt oder unentgeltlich eingeführt wird. „Inland“ im Sinne des Umsatzsteuergesetzes ist das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahme u.a. des Gebiets von Büsingen, der Insel Helgoland und der Freizonen (Freihäfen).

Allgemeines

Der Einfuhrumsatzsteuersatz beträgt derzeit 19% (für bestimmte Umsätze ermäßigt 7%). Anders als die Umsatzsteuer ist sie eine Verbrauchsteuer und auch eine Einfuhrabgabe im Sinne des Zollgesetzes. Die Einfuhrumsatzsteuer wird von der Zollverwaltung erhoben. Das Aufkommen steht dem Bund und den Ländern gemeinsam zu.

Die regelmäßig von der Umsatzsteuer des Ausfuhrlandes entlastete Ware wird mit der Einfuhrumsatzsteuer belastet, um sie der gleichen Umsatzsteuerbelastung wie inländische Ware zu unterwerfen und somit Wettbewerbsgleichheit herzustellen.

Bei der Einfuhr von Waren für zum Vorsteuerabzug berechtigte Unternehmer sind Erleichterungen zugelassen.

Alternativ