Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF)

Die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) ist ein Element des im Jahr 2010 errichteten temporären Euro-Schutzschirms, mit dem auf die akute Staatsschuldenkrise reagiert wurde.

Allgemeines

Die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) ist eine privatrechtliche Kapitalgesellschaft nach luxemburgischem Recht. Sie konnte Notkredite an Länder der Eurozone ausgeben, wenn deren Probleme die gesamte Währungsunion in Gefahr bringen.

Das Ausleihvolumen der EFSF beträgt insgesamt 440 Milliarden Euro. Der maximale Garantierahmen beläuft sich auf rund 780 Milliarden Euro. Der maximale Garantieanteil Deutschlands beträgt rund 211 Milliarden Euro und berechnet sich nach der Höhe des Kapitalanteils an der Europäischen Zentralbank (EZB).

Die EFSF wurde Mitte 2013 durch den dauerhaften Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) ersetzt und wickelt seit dem nur noch die bereits gewährten Finanzhilfen zugunsten von Irland, Portugal und Griechenland ab.

Alternativ