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23.04.2009

Monatsbericht

Kon­junk­tur­ent­wick­lung aus fi­nanz­po­li­ti­scher Sicht

Konjunkturentwicklung aus finanzpolitischer Sicht

Die deutsche Wirtschaft hat zum Jahresanfang 2009 weiter an Fahrt verloren. Die deutlich abwärtsgerichtete Entwicklungstendenz von Produktion und Umsatz in der Industrie deutet darauf hin, dass das Bruttoinlandsprodukt im 1. Quartal 2009 stärker zurückgegangen sein dürfte als im 4. Quartal 2008. Die rasch voranschreitende Abschwächung der Weltkonjunktur schlägt sich in einer stark rückläufigen Exporttätigkeit nieder. Diese Entwicklung stellt eine große Belastung für die binnenwirtschaftliche Aktivität und für die Situation auf dem Arbeitsmarkt dar.

Insgesamt hat sich das Konjunkturbild stark eingetrübt. Die deutlich rückläufigen Auftragseingänge sowohl aus dem Ausland als auch aus dem Inland sowie die schlechte Stimmung in den Unternehmen signalisieren, dass die Schwächephase vorerst anhält. Auch die wirtschaftliche Abschwächung im Verlaufe 2008 stellt eine erhebliche Vorbelastung für die BIP-Entwicklung 2009 dar. Daher dürfte die im Januar in der Jahresprojektion der Bundesregierung erwartete Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 2009 nicht mehr zu erreichen sein. Nationale und internationale Institutionen haben ihre Konjunkturprognosen im März und April deutlich nach unten revidiert. Derzeit reicht das Prognosespektrum für 2009 von ‑ 5,4 % bis ‑ 3,2 % (Veränderung des realen BIP im Jahresdurchschnitt). Die Bundesregierung wird ihre Projektion turnusgemäß am 29. April aktualisieren.

Die Folgen der Rezession haben sich im März 2009 in noch größerer Breite als im Vormonat auf die Entwicklung der Steuereinnahmen ausgewirkt. In den im März 2009 kaum noch angestiegenen Einnahmen aus der Lohnsteuer (+ 0,6 % gegenüber dem Vorjahr) spiegeln sich Einkommensverluste durch den Anstieg der Arbeitslosenzahl und durch die starke Inanspruchnahme der Kurzarbeit wider. Darüber hinaus schlägt sich die verschlechterte gesamtwirtschaftliche Lage auch in einem Rückgang der Einnahmen aus der Körperschaftsteuer und der Steuern vom Umsatz nieder.

Der globale Abschwung belastet die deutsche Wirtschaft nach wie vor sehr stark. So sind die nominalen Warenexporte weiterhin deutlich abwärts gerichtet. Zwar sind die Exporte im Februar im Vergleich zum Vormonat nur leicht zurückgegangen (saisonbereinigt). Im aussagefähigeren Zweimonatsdurchschnitt wurde die entsprechende Vorperiode aber spürbar unterschritten (Januar/Februar 2009 gegenüber November/Dezember 2008). Auch nach Ursprungswerten sind die Ausfuhren im Zweimonatsdurchschnitt erneut eingebrochen. Dabei gingen Exporte in den Nicht-Euroraum der Europäischen Union (EU) überdurchschnittlich zurück (‑ 26,9 % gegenüber dem Vorjahr). Aber auch Exporte in den Euroraum (‑ 21,7 %) und in Drittländer (‑ 22,7 %) gaben deutlich nach. Die Aussichten für die Entwicklung des Auslandsgeschäfts sind nach wie vor schlecht: Die Auslandsnachfrage ist weiterhin rückläufig. Dabei ist das Minus der Auftragseingänge aus den Ländern außerhalb des Euroraums doppelt so hoch wie aus den Ländern der Europäischen Währungsunion. Die auf einen neuen Tiefstand gesunkenen ifo-Exporterwartungen vom März zeigen, dass die Unternehmen die Perspektiven für ihre Exportgeschäfte deutlich pessimistischer sehen als vor einem Monat. Die OECD erwartet für dieses Jahr ein Schrumpfen des Welthandels um 13,2 % (nach + 1,9 % im World Economic Outlook November) und einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität in ihren Mitgliedstaaten um 4,3 % (nach ‑ 0,4 % im WEO November). Auch andere internationale Organisationen haben ihre Schätzungen für die Weltwirtschaft deutlich nach unten revidiert. Der globale Abschwung dämpft zunehmend das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern. Daher hat die OECD beispielsweise die BIP-Entwicklung von China, Russland und Indien deutlich niedriger eingeschätzt als noch in ihrem WEO vom November.

Die nominalen Warenimporte sanken im Februar sowie im Zweimonatsdurchschnitt spürbar. Im entsprechenden Vorjahresvergleich gab es – wie auch bei den Exporten – kräftige Einbußen im zweistelligen Bereich. Damit setzte sich bei den Einfuhren die abwärtsgerichtete Tendenz fort. Der Rückgang der Importe ist sowohl auf die Verringerung des Exportgeschäfts als auch auf die Abschwächung der Inlandsnachfrage zurückzuführen, denn beide enthalten importierte Vorleistungen.

Die negative Entwicklungstendenz der Industrieindikatoren hat sich im Februar fortgesetzt. Sowohl die Erzeugung als auch der Umsatz in der Industrie sind deutlich zurückgegangen. Der Rückgang war zwar nicht ganz so stark ausgeprägt wie im Januar; im Zweimonatsdurchschnitt (Januar/Februar 2009 gegenüber November/Dezember 2008) liegt die Verminderung der Industrieproduktion und der Industrieumsätze jedoch im zweistelligen Bereich. Sehr kräftig fiel das Minus bei der Investitionsgüterproduktion aus. Die Verringerung der Umsätze auf ausländischen Märkten war nahezu doppelt so hoch wie im Inland. Den höchsten Umsatzrückgang verzeichneten sowohl im Inland als auch im Ausland die Investitionsgüterhersteller.

Bei den Auftragseingängen zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Auftragseingänge sind im Februar weiter deutlich abwärtsgerichtet, allerdings hat sich das Tempo des Rückgangs etwas verringert. Zuletzt war der Orderrückgang aus dem Inland größer als aus dem Ausland. Dies lässt darauf schließen, dass der globale Abschwung mittlerweile auch die deutsche Binnenwirtschaft voll erfasst hat. Allerdings dürften die Auswirkungen der Umweltprämie den Rückgang der Inlandsorder für Investitionsgüter etwas gedämpft haben. Darauf deutet der Anstieg der Inlandsaufträge für Kfz und Kfz-Teile hin. Neben den zyklisch besonders reagiblen Bereichen der Investitions- und Vorleistungsgüterherstellung zeigt sich die konjunkturelle Schwäche nun auch immer deutlicher bei den Konsumgüterherstellern. So sind die inländischen Bestellungen für Konsumgüter im Januar/Februar dramatisch eingebrochen (saisonbereinigt ‑ 13,7 % gegenüber der Vorperiode). Dafür dürfte vor allem die Verschlechterung der Situation auf dem Arbeitsmarkt verantwortlich sein, die sich zunehmend belastend auf das verfügbare Einkommen auswirkt. Im Zweimonatsdurchschnitt schrumpften die Auftragseingänge insgesamt um mehr als 10 %. Zusammen mit der schwachen Kapazitätsauslastung bleiben die Aussichten für die Produktion im weiteren Jahresverlauf damit schlecht.

Auch im Baubereich ist die wirtschaftliche Aktivität abwärtsgerichtet. Die Bauproduktion ist im Februar im Vergleich zum Vormonat zwar merklich angestiegen. Aber im Januar/Februar wurde die Produktion spürbar gedrosselt. Hierzu könnte allerdings auch der – im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren – ungewöhnlich lange und harte Winter beigetragen haben. Angesichts einer deutlich rückläufigen Baunachfrage im Bauhauptgewerbe könnte die Produktion weiter schrumpfen. Begünstigend dürften allerdings die durch das Konjunkturpaket der Bundesregierung angekurbelten Investitionen wirken.

Der private Konsum dürfte sich auch im 1. Quartal dieses Jahres nicht aus seiner Schwächephase gelöst haben. Dies zeigt die Situation im Einzelhandel: Der Einzelhandelsumsatz ohne Kfz verringerte sich im Januar/Februar merklich. Dabei dürften sich die Verschlechterung der Situation auf dem Arbeitsmarkt und die damit einhergehenden Einkommenseinbußen belastend ausgewirkt haben. Die Abflachung der Inflationsrate hat die Kaufkraft der Verbraucher zwar begünstigt. Aber der Umsatz im Kfz-Handel dürfte vor allem durch die stimulierende Wirkung der Umweltprämie angekurbelt worden sein. Auch im März blieben die Neuzulassungen von Kfz für private Halter auf einem hohen Niveau (nach saisonbereinigt + 95,8 % im Februar nun + 2,6 % im März, jeweils gegenüber dem Vormonat). Für den weiteren Verlauf sind die Signale für die Entwicklung der Einzelhandelsumsätze uneinheitlich: Die Stimmung der Verbraucher ist derzeit noch stabil. Die Umweltprämie dürfte den Handel mit Kfz noch einige Monate beflügeln. Die beschlossenen Steuer- und Abgabensenkungen, die jüngsten Tariflohnerhöhungen im öffentlichen Dienst der Länder sowie der moderate Verbraucherpreisanstieg dürften die Kaufkraft der privaten Haushalte und damit den Einzelhandel im Jahresverlauf begünstigen. Dem steht gegenüber, dass die Verbraucher ihre Ersparnisse aus Vorsichtsgründen – vor dem Hintergrund der sich verschlechternden Arbeitsmarktsituation – erhöhen könnten. Die Einzelhändler erwarten – auch vor dem Hintergrund, dass die Konsumenten wegen der Nutzung der Umweltprämie andere Einkäufe reduzieren – schlechtere Geschäfte (ifo-Geschäftsklima im Einzelhandel). Insgesamt dürfte der private Konsum nicht in der Lage sein, den Ausfall des Konjunkturmotors Export auch nur teilweise zu kompensieren.

Die Rezession hat den Arbeitsmarkt nun voll erreicht. Die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl ist im März zum fünften Mal in Folge angestiegen (+69 000 Personen gegenüber dem Vormonat). Die registrierte Arbeitslosigkeit (nach Ursprungszahlen) erhöhte sich im März im Vergleich zum Vorjahr um 78 000 auf 3,59 Mio. Personen. Im Februar hatte es noch einen leichten Rückgang gegeben. Damit wurde das Vorjahresniveau zum ersten Mal seit Dezember 2005 wieder überschritten. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,2 % zu (gegenüber dem Vorjahr) und liegt nun bei 8,6 % (West: 7,1 %, Ost: 14,2 %). Nach dem Inlandskonzept ist die saisonbereinigte Zahl der Erwerbstätigen im Februar um 12 000 Personen im Vormonatsvergleich gesunken, nachdem im Januar bereits 83 000 Personen weniger als im Dezember 2008 erwerbstätig waren. Im Vorjahresvergleich erhöhte sich die Zahl noch leicht um 36 000 Personen auf 39,82 Mio. Erwerbstätige. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat um 8 000 Personen gegenüber dem Vormonat abgenommen. Im Vorjahresvergleich stieg sie um 250 000 Personen an. Allerdings wird der Vorjahresabstand der Erwerbstätigenzahl und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zunehmend kleiner. Die Beschäftigungsentwicklung nach Branchen verläuft im Vorjahresvergleich sehr unterschiedlich: Die Arbeitnehmerüberlassungen sind bisher am stärksten von der Wirtschaftskrise betroffen. Konsumorientierte Branchen zeigen dagegen noch einen deutlichen Beschäftigungsaufbau. Die Rezession wird immer deutlicher in den Arbeitslosen- und Beschäftigtenzahlen sichtbar. Dabei dürfte jedoch die starke Inanspruchnahme der Kurzarbeit die Verschlechterung der Situation auf dem Arbeitsmarkt etwas abgemildert haben. Darüber hinaus wirkte auch die Verringerung des Arbeitskräfteangebots entlastend (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Rückgang des Arbeitskräfteangebots 2009 um circa 147 000 Personen). Die ungünstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt dürfte sich – angesichts der stark rückläufigen Entwicklung der Konjunkturindikatoren – in den nächsten Monaten noch verstärken. Dafür sprechen auch der weitere Rückgang des BA-X-Stellenindex sowie die Pläne der Industrieunternehmen zur Reduzierung ihres Personals (ifo-Geschäftsklimaindex).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) hat sich im März um 0,5 % im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Die Jahresteuerungsrate hat sich damit seit August 2008 deutlich zurückgebildet. Dies ist vor allem auf die spürbar rückläufigen Preise für leichtes Heizöl (‑ 36,3 %) und Kraftstoffe (‑ 18,0 %) zurückzuführen. Ohne Mineralölprodukte hätte die Inflationsrate 1,7 % betragen. Durch die Einführung eines kostenfreien Vorschuljahres in einigen Bundesländern kam es zu deutlichen Preisrückgängen im Bildungswesen. Steigende Preise waren vor allem bei Haushaltsenergieträgern zu verzeichnen. Die Preise für Nahrungsmittel lagen mit + 0,2 % nur knapp über dem entsprechenden Vorjahresniveau.

Die moderate Preisentwicklung im Vorjahresvergleich dürfte sich in den nächsten Monaten fortsetzen. Dafür spricht die anhaltende Schwäche der Weltwirtschaft. Hinzu kommt, dass sich im vergangenen Jahr das Niveau des Verbraucherpreisindex bis Juli erheblich erhöht hat. Das Verbraucherpreisniveau bildete sich seitdem spürbar zurück. Daher könnte die Teuerungsrate bis zur Jahresmitte weiter niedrig sein – auch vorübergehend negative Inflationsraten im Vorjahresvergleich sind nicht auszuschließen.

Der Importpreisindex ging im Februar um 6,4 % zurück (im Vorjahresvergleich). Die Verringerung des Importpreisniveaus ist insbesondere auf deutlich rückläufige Importpreise für Rohöl (‑ 46,3 %) und Mineralölerzeugnisse (‑ 41,2 %) zurückzuführen. Ohne Einrechnung dieser Produkte lagen die Importpreise um 1,2 % unter dem Vorjahresniveau. Teurer wurden die Importe von Erdgas (+ 18,0 %) und Steinkohle (+ 47,6 %).

Der Erzeugerpreisindex sank im März um 0,5 % gegenüber dem Vorjahr. Dies war der stärkste Preisrückgang seit September 2002. Den größten Einfluss auf die Jahresteuerungsrate hatten die Vorleistungsgüter mit einem Rückgang um 3,9 % gegenüber dem Vorjahr. Nahrungsmittel verbilligten sich um 3,5 %. Die Preisentwicklung der verschiedenen Energieträger verlief weiterhin sehr unterschiedlich. Steigende Preise waren im Vorjahresvergleich bei Erdgas (+30,0 %) zu verzeichnen. Billiger wurden dagegen Mineralölprodukte (-25,3 %) und Strom (-4,2 %). Ohne Berücksichtigung von Energie sanken die Erzeugerpreise im Vorjahresvergleich um 1,4 %.

Finanzpolitisch wichtige Wirtschaftsdaten
Gesamtwirtschaft/ Einkommen 2008Veränderung in % gegenüber
Mrd. € bzw. Index

ggü.  Vorj.

in %

Vorperiode saisonbereinigtVorjahr  
2. Q.083.Q.084.Q.082. Q.083.Q.084.Q.08
Bruttoinlandsprodukt

Vorjahrespreisbasis (verkettet)

110,1+1,3-0,5-0,5-2,1+3,4+1,4-1,6

jeweilige Preise

2 492+2,9+0,0-0,3-1,2+4,8+2,8+0,6
Einkommen        

Volkseinkommen

1 880+2,9+0,5+0,1-2,5+5,5+2,9-0,3

Arbeitnehmerentgelte

1 226+3,6+0,7+0,8+0,6+3,4+3,9+3,5

Unternehmens- und Vermögenseinkommen

654+1,7+0,1-1,2-8,3+9,4+1,4-8,1

Verfügbare Einkommen der privaten Haushalte

1 552+2,5+0,8+0,6-0,2+2,9+3,0+1,3

Bruttolöhne u. -gehälter

996+3,9+0,9+0,9+0,3+3,8+4,3+3,6

Sparen der privaten Haushalte

182+8,6-0,4+1,9+3,9+8,1+10,0+9,3
Außenhandel/ Umsätze/ Produktion/ Auftragseingänge2008Veränderung in % gegenüber
Mrd. €
bzw. Index

gg.Vorj.

in %

Vorperiode saisonbereinigtVorjahr  
Jan 09Feb 09

Zweimonats

-durchschnitt

Jan 09Feb 09

Zweimonats

-durchschnitt

in jeweiligen Preisen
Umsätze im Bauhauptgewerbe (Mrd.€)86+6,1-5,6.-8,7-18,3.-4,7
Außenhandel (Mrd. €)

Waren-Exporte

993+2,8-7,4-0,7-9,6-23,2-23,1-23,1

Waren-Importe

814+5,7-1,8-4,2-6,2-13,7-16,4-15,1
in konstanten Preisen von 2005 

Produktion im Produzierenden Gewerbe

(Index 2005 = 100)1

111,5-0,0-6,1-2,9-9,2-17,9-20,3-19,1

Industrie²

113,1+0,3-7,3-3,4-11,1-19,6-22,5-21,1

Bauhauptgewerbe  

108,2-0,6-7,5+1,9-4,0-16,1-14,6-15,4
Umsätze im Produzierenden Gewerbe1

Industrie (Index 2005 = 100)²

112,7-0,3-7,1-4,0-11,8-21,2-24,2-22,7

Inland 

108,8+0,1-3,9-4,3-8,4-17,7-20,6-19,1

Ausland 

117,3-0,7-10,6-3,7-15,4-25,0-28,1-26,6
Auftragseingang (Index 2005 = 100)1

Industrie²

111,3-7,0-6,7-3,5-11,8-34,0-36,3-35,2

Inland

108,3-5,7-1,8-5,7-6,9-27,2-30,9-29,0

Ausland 

113,9-8,2-10,9-1,3-16,0-39,6-40,7-40,1

Bauhauptgewerbe

102,8-4,2+3,8.-2,3-22,3.-17,5
Umsätze im Handel (Index  2005 = 100)

Einzelhandel

(ohne Kfz und mit Tankstellen)

96,7-0,6-1,3-0,4-1,1-1,4-5,3-3,3

Handel mit Kfz

91,3-4,9+2,0+14,7+8,9-14,0-3,9-8,8
 Finanzpolitisch wichtige Wirtschaftsdaten
Arbeitsmarkt2008Veränderung in Tsd. gegenüber
Personenggü. Vorj.Vorperiode (saisonber.)Vorjahr  
Mio.in %Jan 09Feb 09Mrz 09Jan 08Feb 08Mrz 08
Arbeitslose (nationale Abgrenzung nach BA) 3,27-13,5+66+50+69-170-66+78
Erwerbstätige, Inland40,35+1,5-83-12.+110+36.
sozialversicherungspflichtig Beschäftigte          27,46+2,2-8..+250..
Preisindizes2008Veränderung in % gegenüber
2005 = 100Index

ggü. Vorj.

in %

VorperiodeVorjahr  
Jan 09Feb 09Mrz 09Jan 08Feb 08Mrz 08
Importpreise109,9+4,5-0,5-0,1.-5,4-6,4.
Erzeugerpreise gewerbl. Produkte112,7+5,5-1,2-0,5-0,7+2,0+0,9-0,5
Verbraucherpreise106,6+2,6-0,5+0,6-0,1+0,9+1,0+0,5
ifo-Geschäftsklima gewerbliche Wirtschaftsaisonbereinigte Salden
Aug 08Sep 08Okt 08Nov 08Dez 08Jan 09Feb 09Mrz 09
Klima-11,4-15,2-20,5-28,8-35,2-34,4-35,4-36,3
Geschäftslage+2,3-4,6-4,4-13,9-25,6-29,7-34,5-37,7
Geschäftserwartungen-24,2-25,2-35,2-42,4-44,2-39,1-36,2-34,9
1 Veränderungen gegenüber Vorjahr aus saisonbereinigten Zahlen berechnet.
2 Ohne Energie. 
Quellen: Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank, ifo-Institut.

BIP-Wachstum und ifo-Geschäftsklima
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

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