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22.06.2009

Monatsbericht

Mit­tel­stand in Deutsch­land

  • Verknüpft man den Begriff des „Mittelstandes“ mit der Einkommenssituation anstelle der üblicherweise verwendeten Unternehmereigenschaft, dann können neben den Selbständigen auch Arbeitnehmer sowie Land- und Forstwirte in die Untersuchung einbezogen werden.
  • Zieht man eine Einkommenshöhe von mindestens 55 000 bis 60 000 € zur Definition von Mittelständlern heran, dann findet sich der klassische Mittelständler zwar in den Reihen der „Freien Berufe“. Gleichwohl rechnen aber auch Arbeitnehmer zu dieser Gruppe.

Einleitung

1 Einleitung

In den vergangenen Jahren wurden verstärkte Anstrengungen unternommen, die amtlichen Daten aus dem Besteuerungsverfahren einer stärkeren Nutzung sowohl im Bereich der Wissenschaft – hier sei insbesondere auf die Forschungsdatenzentren der Statistischen Ämter von Bund und Ländern verwiesen – als auch für Zwecke der Quantifizierung von Steuerrechtsänderungen durch die obersten Finanzbehörden von Bund und Ländern zugänglich zu machen. Grundlage dafür war ein konsequenter Ausbau der amtlichen Steuerstatistiken in Verbindung mit erweiterten Nutzungsmöglichkeiten unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Anforderungen.

Wissenschaft und Verwaltung stehen damit heute für alle wichtigen Steuerarten – beispielsweise für die Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer – jährliche Statistiken zur Verfügung. Amtliche Daten aus dem Besteuerungsverfahren lassen sich auch für Zwecke der wirtschaftspolitischen Analyse nutzen. Dafür spricht neben dem Umfang und der Qualität der zur Verfügung stehenden Daten – allein die amtliche Einkommensteuerstatistik bietet mit ihren etwa 28 Mio. Einkommensteuerveranlagungen ein äußerst umfangreiches Datenmaterial – insbesondere auch der Umstand, dass hiermit keine zusätzlichen Belastungen für die Auskunftspflichtigen verbunden sind.

In der nachfolgenden Analyse 1 soll auf Basis von Daten der Einkommensteuerstatistik 2004 eine mikroanalytische Betrachtung des Phänomens „Mittelstand“ vorgenommen werden. Steuerstatistische Daten können hier interessante Einblicke bieten, da gerade die Einkommensteuerstatistik auch umfassende Informationen zur Einkommensverteilung enthält.

Überblick

2 Abgrenzung des Begriffs „Mittelstand“

Der Begriff „Mittelstand“ ist durch eine gewisse Unschärfe gekennzeichnet. Wesentlich sind in der Regel zwei Merkmale:

  • Einkommenssituation und
  • Selbständige unternehmerische Betätigung 2 .

Um ein möglichst umfassendes Bild des „Mittelstands“ in Deutschland zu erhalten, muss man den Begriff „Mittelstand“ von der Unternehmereigenschaft trennen. Nur vor diesem Hintergrund können dann auch Arbeitnehmer oder Land- und Forstwirte in die Betrachtung einbezogen werden.

Die nachfolgende Untersuchung unterscheidet zwischen Selbständigen, Arbeitnehmern sowie Land- und Forstwirten und setzt für die Beantwortung der Frage, ob und inwieweit eine bestimmte sozio-ökonomische Gruppe oder Teile davon zum Mittelstand rechnet, an der Einkommenssituation an.

3

3 Aufbau der Untersuchung

Als Ausgangspunkt wird auf die Lohn- und Einkommensteuerstatistik (ESt-Statistik) 2004 zurückgegriffen. Um für die zu untersuchende Fragestellung zu möglichst aussagefähigen Auswertungen zu kommen, ist es notwendig, die Besonderheiten der ESt-Statistik zu beachten.

  • Die ESt-Statistik bezieht sich auf Steuerpflichtige (Einkommensteuerpflichtige). Ein Steuerpflichtiger ist ein steuerlicher Veranlagungsfall mit allen wesentlichen – in anonymisierter Form vorliegenden – Daten von Steuererklärung und Steuerbescheid. Ein Veranlagungsfall kann ein nach der Grundtabelle besteuerter Alleinverdiener oder auch ein zusammen veranlagtes Ehepaar sein, das in der statistischen Auswertung auch dann als ein Steuerpflichtiger definiert wird, wenn beide Ehegatten Einkommen erzielen.
  • Insbesondere diese Doppelverdienerfälle können die statistischen Auswertungen zur Höhe des Einkommens verfälschen. Ein weiteres Problem der Datenbasis im Hinblick auf die Fragestellung „Mittelstand“ besteht darin, dass in der ESt-Statistik auch Personen mit geringfügigen Einkünften beziehungsweise Nebeneinkünften erfasst sind, deren Höhe keine Grundlage für eine eigenständige wirtschaftliche Existenz darstellen kann.

Vor diesem Hintergrund wird im Folgenden nicht der Begriff des Steuerpflichtigen, sondern der Begriff des Einkommensbeziehers zugrunde gelegt. Inhaltlich wird dabei wie folgt verfahren:

  • Soweit es sich um Fälle der Grundtabelle handelt, sind die Einkünfte des Steuerpflichtigen und Einkünfte des Einkommensbeziehers identisch.
  • In den Fällen der Splittingtabelle gilt bei Alleinverdienern wieder, dass das Einkommen des Steuerpflichtigen identisch mit dem Einkommen des Einkommensbeziehers ist. Zu den Alleinverdienerfällen rechnen Steuerpflichtige, bei denen der Ehegatte entweder keine oder nur geringfügige Einkünfte erzielt. Geringfügige Einkünfte liegen dann vor, wenn der Gesamtbetrag der Einkünfte kleiner ist als der Grundfreibetrag (7 664 € nach Tarif 2007) und die Einkünfte weniger als 30 % der gemeinsamen Einkünfte betragen.
  • Die übrigen zusammen veranlagten steuerpflichtigen Ehepaare (Beidverdiener) werden auf zwei Einkommensbezieher aufgeteilt.

Als Grundgesamtheit wird dabei von den veranlagten Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen ausgegangen. Damit wird eine Verzerrung der Auswertungsergebnisse durch zahlreiche wirtschaftlich nicht eigenständige Bezieher von geringfügigen Einkünften vermieden. Für die so erstellte Grundgesamtheit der Einkommensbezieher wird eine Auswertung nach Terzilen – d. h. eine Aufteilung der Steuerpflichtigen in der Form, dass sich in jedem der drei Terzile die gleiche Anzahl Steuerpflichtiger befindet – sowie nach den Durchschnittswerten für alle Einkommensbezieher durchgeführt.

Die Auswertung erfolgt für folgende sozio-ökonomische Gruppen:

  • Sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer,
  • Selbständige sowie
  • Land- und Forstwirte.

Die Zuordnung der Einkommensbezieher zu den genannten Gruppen erfolgt nach der überwiegenden Einkunftsart, d. h.:

Bei Arbeitnehmern liegen überwiegend Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit vor;

bei Selbständigen liegen überwiegend Einkünfte entweder aus selbständiger Arbeit oder aus Gewerbebetrieb vor;

bei Land- und Forstwirten liegen überwiegend Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft vor.

Bei der Auswertung wird jeweils der Gesamtbetrag sämtlicher Einkünfte zugrunde gelegt, nicht nur der überwiegende Teil der Einkünfte.

Abbildung 1: Vergleich der sozio-ökonomischen Gruppen nach durchschnittlicher Höhe der Einkünfte
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Tabelle 1: Überblick über die wichtigsten Ergebnisse nach Einkommensbeziehern Basis: Einkommensteuerstatistik  2004

 

 

Alle

Arbeitnehmer

Selbständige

Land- u. Forstwirte

Durchschnittliche Einkünfte in €/Jahr

1. Alle Einkommensbezieher

31 771

31 246

50 738

30 185

 

 

 

 

Anzahl in Millionen

28,8

23,5

2,7

0,2

Anzahl je Terzil in Millionen

9,6

7,9

0,9

0,07

2. Auswertung nach Terzilen

Durchschnittliche Einkünfte in €/Jahr

1. Terzil

10 161

12 901

6 983

7 692

2. Terzil

25 477

27 117

23 537

20 861

3. Terzil

59 674

53 718

121 691

62 001

4 Ergebnisse

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung zusammen. Dabei wurden zunächst für alle in die Untersuchung einbezogenen Gruppen die durchschnittlichen Einkünfte jeder Gruppe nach der oben genannten Definition ermittelt. Anschließend wurden diese nach Terzilen aufgegliedert.

Die Ergebnisse der vorstehenden Übersicht sind hier noch einmal grafisch dargestellt.

Dabei wird folgendes deutlich:

  • Im ersten und im zweiten Terzil erzielen jeweils die Arbeitnehmer das höchste Durchschnittseinkommen.
  • Im dritten Terzil dominieren von der Einkommenshöhe her ganz klar die Selbständigen. Land- und Forstwirte sowie Arbeitnehmer liegen ihrerseits relativ nah am Durchschnittseinkommen in diesem Terzil.

Vergleicht man die jeweiligen sozio-ökonomischen Gruppen in den drei Terzilen mit der Auswertung über alle veranlagten Steuerpflichtigen, dann zeigt sich, dass gut zwei Drittel der in die Auswertung einbezogenen Einkommensbezieher Einkünfte unterhalb des Gesamtdurchschnitts haben. Im 1. und 2. Terzil haben die Arbeitnehmer die höchsten Einkünfte. Es fällt außerdem auf, dass gerade die Selbständigen im 1. Terzil deutlich unterdurchschnittliche Einkünfte aufweisen.

Geht man davon aus, dass ein Mittelständler mit seinem Einkommen oberhalb des Gesamtdurchschnitts aller Einkommensbezieher liegt, dann bieten sich die Durchschnittswerte des 3. Terzils als Maßstab für die Untergrenze für ein mittelständisches Einkommen an. Demnach würde der Mittelständler bei einem Jahreseinkommen von etwa 55 000 € bis 60 000 € beginnen und zum oberen Drittel der Einkommensbezieher gehören.

Der so abgeleitete Maßstab kann anhand konkreter Einkommenserhebungen für bestimmte Berufsgruppen überprüft werden.

Die nachstehenden Arbeitnehmer-Einkommen aus der Verdienststrukturerhebung 2006 des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass der abgeleitete Maßstab durchaus zu plausiblen Ergebnissen führt. Eine Reihe von Arbeitnehmern liegt über der Grenze von etwa 55 000 € und rechnet damit zum Mittelstand.

Tabelle 2: Bruttojahresverdienste in ausgewählten Berufen Basis: Verdienststrukturerhebung 2006

 

 

 

 

Bruttojahresverdienst

insgesamt

darunter Sonderzahlungen

Berufe

in €

Maschinenbautechniker                                           

56 779

6 747

Chemietechniker, Physikotechniker                               

50 197

6 050

Industriemeister, Werkmeister                                   

56 040

6 662

Chemielaboranten                                                

44 475

5 827

Technische Zeichner                                             

40 306

3 728

Groß- und Einzelhandelskaufleute, Einkäufer                     

45 588

4 783

Verkäufer                                                       

29 387

2 094

Bankfachleute                                                   

53 896

9 243

Speditionskaufleute                                             

39 823

3 640

Werbefachleute                                                  

46 753

4 142

Schienenfahrzeugführer                                          

33 728

2 883

Kraftfahrzeugführer                                             

28 644

1 365

Luftverkehrsberufe                                              

77 796

6 108

Postverteiler                                                   

28 864

2 473

Buchhalter                                                      

45 044

4 609

Kassierer                                                       

27 736

2 336

Datenverarbeitungsfachleute                                     

57 986

6 615

Bürofachkräfte                                                  

41 138

4 254

Die klassischen Mittelständler finden sich in den Reihen der Freien Berufe. Hierzu liegen Ergebnisse einer Sonderauswertung der ESt-Statistik 2001 und 2004 vor.

Die Übersicht „Einkünfte in einigen ausgewählten Freien Berufen“ zeigt, dass bei den Freiberuflern – erwartungsgemäß – ein erheblich höherer Anteil über der Mittelstandsschwelle von 55 000 € bis 60 000 € pro Jahr liegt als bei den Arbeitnehmern.

Aber auch bei den Freiberuflern gibt es einige Gruppen mit niedrigen Einkommen, die von der Einkommenshöhe her nicht mehr zum Mittelstand zu rechnen sind. Bei keiner Gruppe ist der Abstand zwischen den wenig und den hoch Verdienenden allerdings so groß wie bei den Freiberuflern:

Mit einem Durchschnittseinkommen von über 150 000 € liegen 2004 die Notare an der Spitze und mit einem Durchschnittseinkommen von unter 14 000 € die künstlerischen Berufe am unteren Ende der Einkommensskala.

Tabelle 3: Lohn- und Einkommensteuerstatistik Ausgewählte Freie Berufe Steuerpflichtige mit Einkünften aus freiberuflicher Tätigkeit in ausgewählten Freien Berufen insgesamt

 

 

 

Steuerfälle

Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit

insgesamt

je Steuerfall

2001

2004

2001

2004

2001

2004

Berufsgruppe

Anzahl

1 000 €

in €

Rechtsanwälte, Notare
(einschl. Patentanwälte)
56 777 64 039

3 374 660

3 763 601

59 437 58 770

Rechtsanwälte ohne Notariat

45 736 51 877

2 419 771

2 728 180

52 907 52 589

Rechtsanwälte mit Notariat2

7 909 8 777 523 800 558 006 66 228 63 576

Notare

1 878 1 923 283 113 291 275 150 752 151 469

Patentanwälte

1 254 1 462 147 976 186 140 118 003 127 319
Freiberufliche Tätigkeit im Bereich
sonstiger Rechtsberatung
7 282 9 290 269 517 333 475 37 011 35 896
Wirtschaftsprüfer und
vereidigte Buchprüfer
2 489 2 640 148 026 155 453 59 472 58 884

Wirtschaftsprüfer

2 020 2 202 125 779 134 436 62 267 61 052

Vereidigte Buchprüfer

469 438 22 246 21 017 47 433 47 984
Steuerberater und Steuerbevollmächtigte 36 118 38 322

2 540 496

2 654 445

70 339 69 267

Steuerberater

24 914 28 181

1 719 576

1 940 227

69 020 68 849

Steuerbevollmächtigte

11 204 10 141 820 918 714 218 73 270 70 429
Sonstige Wirtschaftsberater (ohne Vermögensberater und -verwalter) 36 196 47 170

1 308 462

1 537 688

36 149 32 599

Marktforscher

1 663 1 796 33 290 30 331 20 018 16 888

Meinungsforscher

400 461 6 447 4 747 16 118 10 297

Unternehmens- und Publicrelations-Berater

34 133 44 913

1 268 725

1 502 610

37 170 33 456
Tätigkeiten im Bereich
Datenverarbeitung zusammen
17 809 23 582 659 509 734 031 37 032 31 127

Hardwareberater

2 646 2 702 103 083 90 239 38 958 33 397

Softwareberater

5 294 7 210 202 895 249 698 38 325 34 632

Softwareentwickler

5 333 7 468 199 696 236 992 37 445 31 734

Sonstige Tätigkeiten im Bereich Datenverarbeitung

4 536 6 202 153 835 157 102 33 914 25 331
Forschungs- und Entwicklungstätigkeit 14 947 15 733 396 912 423 040 26 555 26 889
Werbung 12 584 14 773 241 496 212 388 19 191 14 377
Lehrertätigkeit 112 808 132 580 1 657 850 1 870 978 14 696 14 112

Tanzlehrer

2 133 2 327 37 479 34 519 17 571 14 834

Sportlehrer

8 192 9 441 96 299 106 701 11 755 11 302

Fahrschullehrer

11 110 10 917 321 866 346 052 28 971 31 698

Lehrer in Bootsführer-, Segel- und Flugschulen

452 427 5 981 5 399 13 232 12 644

Freiberuflich tätige Lehrer

90 921 109 468 1 196 227 1 378 307 13 157 12 591
Ärzte (Ärzte für Allgemeinmedizin,
praktische Ärzte und Fachärzte)
126 318 132 452 12 178 470 13 298 316 96 411 100 401
Zahnärzte (einschl. Dentisten),
ohne Zahntechniker
43 217 44 759 4 734 873 5 225 572 109 560 116 749
Tierärzte 9 197 9 445 363 540 392 640 39 528 41 571
Heilpraktiker 13 990 17 502 234 886 275 871 16 790 15 762
Sonstige Heilberufe 81 756 97 094 2 542 770 3 097 034 31 102 31 897

Psychologische Psychotherapeuten

17 157 22 402 542 584 739 203 31 625 32 997

Masseure, medizinische Bademeister, Krankengymnasten, Hebammen und verwandte Berufe

31 148 36 744 870 820 1 062 500 27 957 28 916

Sonstige selbständige Tätigkeiten im Gesundheitswesen

33 451 37 948 1 129 366 1 295 331 33 762 34 134
Architekten, Innenarchitekten,
Vermessungs- und Bauingenieure
(ohne Film- und Bühnenarchitekten)
92 308 97 008 3 134 150 2 853 812 33 953 29 418

Tätigkeiten im Bereich Hochbau und Innenarchitektur

45 641 48 106 1 488 167 1 310 164 32 606 27 235

Tätigkeiten im Bereich Orts-,
Regional- und Landesplanung

3 273 3 775 80 168 87 728 24 494 23 239

Tätigkeiten im Bereich
Garten- und Landschaftsgestaltung

2 322 2 825 54 296 59 554 23 383 21 081

Bautechnische Gesamtplanung

31 288 33 543 1 131 685 1 090 328 36 170 32 505

Baufachliche Gutachter

7 172 6 129 239 526 164 571 33 397 26 851

Vermessungsingenieure

2 612 2 630 140 313 141 467 53 719 53 790
Sonstige Ingenieure und Techniker 48 331 51 859 1 733 076 1 692 251 35 858 32 632

Ingenieure für technische Fachplanung

36 158 37 996 1 359 955 1 286 429 37 611 33 857

Industrie-Designer

2 960 3 871 68 226 77 872 23 049 20 117

Technisch-wirtschaftliche Beratungstätigkeit

9 213 9 992 304 893 327 950 33 094 32 821
Chemiker, Chemotechniker, Physiker 3 857 4 573 110 259 123 518 28 587 27 010

Technische Untersuchung und Beratung

2 595 3 199 78 223 85 663 30 144 26 778

Physikalische Untersuchung und Beratung

598 670 15 318 16 576 25 615 24 740

Chemische Untersuchung und Beratung

664 704 16 716 21 279 25 175 30 226
Künstlerische Berufe 110 334 120 432 1 684 590 1 661 292 15 268 13 794

Bildende Künstler

25 704 28 005 333 125 326 504 12 960 11 659

Restauratoren

1 313 1 483 22 135 22 577 16 858 15 224

Komponisten und Musikbearbeiter

7 926 8 340 146 875 153 864 18 531 18 449

Schriftsteller

24 436 28 188 422 887 456 614 17 306 16 199

Bühnen-, Film-, Hörfunk- und Fernsehkünstler

37 434 44 295 470 078 549 370 12 558 12 403

Filmhersteller, Kameramann

4 728 4 917 99 952 95 722 21 140 19 468

Sonstige kulturelle und unterhaltende Tätigkeit

8 793 5 204 189 538 56 641 21 556 10 884
Freiberufliche Tätigkeit im Bereich Journalismus 37 779 44 633 643 335 733 534 17 029 16 435

Tätigkeit in Korrespondenz- und Nachrichtenbüros

661 640 12 396 11 192 18 753 17 488

Journalisten und Pressefotografen

37 118 43 993 630 943 722 342 16 998 16 419
Freiberuflich tätige Fotografen 6 503 6 868 132 282 125 432 20 342 18 263
Übersetzer und Dolmetscher 14 039 15 927 249 280 261 838 17 756 16 440
Textil-, Schmuck- und Möbeldesigner 16 190 18 487 356 310 306 459 22 008 16 577
Freiberuflich tätige Sachverständige 6 944 6 223 199 967 222 064 28 797 35 684
Lotsen 758 867 68 859 90 534 90 843 104 422
Freie Berufe insgesamt 908 531 1 016 258 38 963 582 42 045 268 42 886 41 373

Fußnoten

1 Die nachfolgende Analyse stützt sich auf eine Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes für das Bundesministerium der Finanzen.

2 Der Begriff „Mittelstand“ wird typischerweise mit Familienunternehmen assoziiert. So definiert beispielsweise das Bonner Institut für Mittelstandsforschung Familienunternehmen als Unternehmen, bei denen Eigentums- und Leitungsrechte in der Person des Unternehmers vereint sind. Alternativ zählen nach der Definition des Bonner Instituts auch solche Unternehmen zum Mittelstand, die weniger als 500 Beschäftigte beziehungsweise weniger als 50 Mio. € Jahresumsatz aufweisen.