Navigation und Service

20.05.2011

Monatsbericht

Kon­junk­tur­ent­wick­lung aus fi­nanz­po­li­ti­scher Sicht

  • Das Bruttoinlandsprodukt ist im 1. Quartal außerordentlich kräftig angestiegen.

  • Positive Wachstumsimpulse kamen vor allem aus der Binnenwirtschaft.

  • Der Rückgang der Arbeitslosigkeit und der Beschäftigungsaufbau setzen sich fort.

  • Die jährliche Teuerungsrate im April liegt erneut oberhalb der
    2 - %-Marke.

Der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland hat sich im 1. Quartal gegenüber dem Jahresende 2010 spürbar beschleunigt. Nach Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts nahm das Bruttoinlandsprodukt zu Beginn dieses Jahres um preis-, kalender- und saisonbereinigt 1,5 % zu. Die außerordentlich starke Aktivität ist teilweise ein Gegeneffekt auf den Einbruch der Bauinvestitionen im 4. Quartal 2010, der mit Witterungseffekten im Zusammenhang stand. Darüber hinaus stellt sich die konjunkturelle Grunddynamik lebhafter dar als von der Mehrzahl der Beobachter erwartet. Im Vorjahresvergleich nahm die gesamtwirtschaftliche Aktivität ebenfalls sehr stark zu. Der Anstieg von real 5,2 % war der höchste seit der deutschen Einheit.

Dabei profitiert der kräftige Konjunkturaufschwung in starkem Maße von der Dynamik der Auslandsnachfrage. Aber auch die binnenwirtschaftlichen Wachstumskräfte sind stärker geworden: Bau- und Ausrüstungsinvestitionen sowie der private Konsum konnten zum Teil deutlich zulegen. Damit hat die Binnenwirtschaft den größeren Anteil an der BIP-Zunahme im Vergleich zu den Nettoexporten.

Die vorlaufenden Indikatoren signalisieren eine Fortsetzung des konjunkturellen Aufschwungs in Deutschland im weiteren Jahresverlauf. Allerdings dürfte sich das Wachstumstempo gegenüber dem 1. Quartal etwas verlangsamen. Dafür sprechen vor allem die Stimmungsindikatoren, die sich zuletzt etwas eingetrübt haben, jedoch weiterhin auf hohem Niveau liegen. Die Unternehmen sehen gute Absatzperspektiven im In- und im Ausland. Die in der Tendenz aufwärtsgerichtete Entwicklung der industriellen Auftragseingänge aus dem Inland spricht für eine weitere deutliche Ausweitung der Binnennachfrage. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit und der fortgesetzte Beschäftigungsaufbau sowie Lohnzuwächse werden den privaten Konsum weiterhin begünstigen.

Die Detailergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2011 werden zwar erst nach Redaktionsschluss am 24. Mai 2011 bekanntgegeben. Die aktuellen Konjunkturindikatoren lassen aber bereits Entwicklungstendenzen der einzelnen Aggregate der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung erkennen:

Im 1. Quartal 2011 hat sich der Aufwärtstrend der nominalen Warenexporte im Vergleich zum Schlussquartal 2010 spürbar beschleunigt. Dies war vor allem auf den kräftigen Anstieg der Ausfuhren im März gegenüber dem Vormonat zurückzuführen. Dabei wurde das Vorkrisenniveau deutlich übertroffen. Nach Ursprungswerten lag das nominale Ausfuhrergebnis im 1. Quartal 2011 um rund 20 % über dem entsprechenden Vorjahresniveau. Dabei war der Anstieg der Exporte in Drittländer (+ 22,4 %) und in den Nicht-Euroraum der EU (+ 22,2 %) nahezu gleich hoch. Die Ausfuhren in den Euroraum (+ 16,6 %) verzeichneten ebenfalls ein deutliches Plus.

Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die aktuellen Wirtschaftsdaten signalisieren, dass die Aussichten für eine Fortsetzung des Exportanstiegs in Deutschland günstig sind. So erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) in seiner Prognose vom April 2011 für dieses Jahr eine Zunahme der globalen Wirtschaftsleistung von 4,4 % und des Welthandels von 7,4 %. Damit setzt sich der weltweite Aufschwung fort, allerdings mit geringerer Dynamik als im vergangenen Jahr. Dabei erwartet der IWF unter anderem ein überdurchschnittlich hohes Wachstumstempo in den asiatischen Schwellenländern, insbesondere in China. Die Nachfrage dieser Länder nach Investitionsgütern, auf die vor allem deutsche Unternehmen spezialisiert sind, dürfte im weiteren Verlauf die Exporttätigkeit Deutschlands positiv beeinflussen. Dies zeigt sich auch in den ifo-Exporterwartungen im Verarbeitenden Gewerbe. Diese befinden sich auf einem hohen Niveau und sind zuletzt wieder angestiegen, nachdem sie im März vor dem Hintergrund der Natur- und Reaktorkatastrophe in Japan etwas zurückgegangen waren. Darüber hinaus dürfte sich der Anstieg der Auslandsnachfrage im 1. Quartal 2011 in ein weiteres Exportplus übersetzen.

Die nominalen Warenimporte nahmen im März gegenüber dem Vormonat in saisonbereinigter Rechnung erneut deutlich zu und zeigten damit im 1. Quartal einen klaren Aufwärtstrend. Die Zunahme der Warenimporte erklärt sich zum einen aus Preiseffekten infolge der erheblichen Verteuerung von Rohstoffen und Energie und zum anderen aus dem hohen Importgehalt der dynamisch verlaufenden Warenexporte. Der Anstieg der Binnennachfrage dürfte die Importe ebenfalls begünstigt haben. Im Vorjahresvergleich war im 1. Quartal eine Zunahme der Importe um 22,4 % zu verzeichnen. Die lebhafte Importtätigkeit schlägt sich auch deutlich in den Einnahmen aus der Einfuhrumsatzsteuer nieder, die im Zeitraum von Januar bis April das entsprechende Vorjahresniveau um 30,8 % überschritten.

Neben den anziehenden Importen ist auch die spürbare Ausweitung der Industrieproduktion im 1. Vierteljahr ein Indiz dafür, dass sich der Aufschwung der Binnenwirtschaft fortgesetzt hat. Dabei war die Ausweitung der Erzeugung von Vorleistungsgütern besonders ausgeprägt, auch wenn sich im Quartalsverlauf die Dynamik etwas verringerte. Die Konsumgüterproduktion zog ebenfalls an, während die Herstellung von Investitionsgütern nahezu stagnierte. Ausschlaggebend für die schwache Entwicklung der Investitionsgüterproduktion im 1. Quartal dürfte der spürbare Rückgang der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen und der Produktion im Maschinenbau im Januar 2011 sein, der bisher nicht wieder aufgeholt werden konnte.

Der Anstieg der Umsätze in der Industrie im 1. Quartal war wesentlich geringer als die Ausweitung der Industrieproduktion in diesem Zeitraum. Dies könnte auf einen Lageraufbau hindeuten. Das Umsatzplus im Inland fiel deutlich höher aus als die Zunahme der Auslandsumsätze. Im Inland trug hierzu der spürbare Anstieg der Umsätze für Vorleistungsgüter bei. Die Umsatzentwicklung im Bereich der Investitions- und Konsumgüter war dagegen rückläufig.

Die Ausweitung der Industrieproduktion dürfte sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen. Dafür spricht der – aufgrund einer günstigen Auftragsentwicklung im Januar/Februar – deutliche Anstieg des industriellen Bestellvolumens im 1. Quartal 2011. Dabei fielen die Nachfrageimpulse aus dem Inland mehr als doppelt so stark aus wie jene aus dem Ausland. Die Zunahme der Inlandsbestellungen kam aus allen drei Gütergruppen und war bei den Vorleistungsgütern am kräftigsten. Auch aus dem Ausland wurden verstärkt Vorleistungsgüter nachgefragt. Als ein vorlaufender Indikator für die zukünftige Produktion stellt der klare Aufwärtstrend der Auftragseingänge von Vorleistungsgütern ein weiteres Indiz für eine weiterhin günstige Entwicklung der Industrieproduktion dar.

Die jüngste Einkaufsmanager-Umfrage signalisierte bereits einen schwungvollen Start der deutschen Industrie in das 2. Quartal. Auch der leichte Anstieg des Indikators ifo-Geschäftslage im Verarbeitenden Gewerbe, der sich zudem bereits auf einem hohen Niveau befindet, deutet in diese Richtung. Das industrielle Expansionstempo könnte sich jedoch im weiteren Verlauf etwas abschwächen. So könnte der voraussichtlich erfolgte Lageraufbau im 1. Quartal die Produktion in den nächsten Monaten etwas dämpfen. Zudem haben sich die ifo-Geschäftserwartungen des Verarbeitenden Gewerbes im April den dritten Monat in Folge eingetrübt.

Die Produktionstätigkeit im Bauhauptgewerbe erwies sich im 1. Quartal als überaus dynamisch. Aufgrund eines dreimaligen Anstiegs seit Januar dieses Jahres erreichte die Bauproduktion in saisonbereinigter Betrachtung das höchste Niveau seit Mai 2000. Die vorlaufenden Indikatoren zeichnen ein uneinheitliches Bild. Zum einen zeigen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe einen deutlichen Aufwärtstrend, der sich sowohl auf den Tiefbau als auch auf den Hochbau erstreckt. Zum anderen haben sich die ifo-Geschäftserwartungen für diesen Wirtschaftsbereich im April zum dritten Mal in Folge eingetrübt. Letzteres könnte unter anderem auch auf das Auslaufen der konjunkturellen Stützungsmaßnahmen zurückzuführen sein.

Das Umsatzplus im Einzelhandel (ohne Kfz) für das 1. Quartal deutete bereits auf einen erneuten leichten Anstieg der Privaten Konsumausgaben hin. Allerdings konnte das Umsatzergebnis des Schlussquartals 2010 nur dank des guten Jahresauftakts übertroffen werden. Der deutliche Rückgang der Einzelhandelsumsätze im März deutet nun auf eine gewisse Konsumzurückhaltung der privaten Haushalte hin. Diese könnte sich angesichts einer leichten Stimmungsverschlechterung der Verbraucher zu Beginn des 2. Quartals fortsetzen. Die Anschaffungsneigung stabilisierte sich zwar zuletzt auf hohem Niveau. Dämpfend wirkten jedoch vor allem die Verschlechterung der Konjunkturerwartungen und die Erwartungen eines weiteren Preisniveauanstiegs. Dies dürfte vor allem aus einer gewissen Verunsicherung der Verbraucher in Hinblick auf die Entwicklungen in Nordafrika, Japan sowie aus den gestiegenen Energiepreisen resultieren. Zugleich trübte sich auch die Stimmung der Einzelhändler zum vierten Mal in Folge ein (ifo-Umfrage im Einzelhandel). Angesichts des dennoch erhöhten Niveaus der Stimmungsindikatoren ist trotz gewisser Belastungen von der Preisseite her derzeit davon auszugehen, dass sich die positive Konsumkonjunktur im Zuge einer günstigen Beschäftigungsentwicklung im weiteren Jahresverlauf fortsetzen wird.

So hat sich die Lage am deutschen Arbeitsmarkt auch im April weiterhin verbessert. Der Abbau der Arbeitslosigkeit setzte sich fort, wenngleich – vermutlich auch aufgrund eines statistischen Effekts – im Vergleich zum März mit etwas vermindertem Tempo. Dabei verringerte sich die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen im April gegenüber dem Vormonat um 37 000 Personen. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen (nach Ursprungszahlen) belief sich im April auf 3,08 Millionen Personen und lag damit um 321 000 Personen unterhalb des Vorjahresstands. Die entsprechende Arbeitslosenquote liegt nun bei 7,3 % (April 2010: 8,1 %). Die saisonbereinigte Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept) stieg im März um 38 000 Personen gegenüber Februar an. Nach Ursprungswerten überschritt die Erwerbstätigenzahl den Vorjahresstand um 554 000 Personen und liegt nun bei 40,51 Millionen Personen. Der Beschäftigungsaufbau spiegelt sich auch in einem spürbaren Anstieg der Einnahmen aus der Lohnsteuer wider. So erhöhten sich im April die Einnahmen aus der Lohnsteuer vor Abzug des aus dem Lohnsteueraufkommen zu leistenden Kindergeldes (Lohnsteuer brutto) um 6,8 % gegenüber dem Vorjahr.

Dabei war der Beschäftigungsaufbau maßgeblich von der Schaffung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse geprägt. Nach Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit (BA) wurde die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Februar gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 84 000 Personen kräftig ausgeweitet. Zuvor war im Januar bereits ein ähnlich hoher Anstieg zu verzeichnen gewesen. Der Vorjahresstand wurde (nach Ursprungswerten) ebenfalls deutlich um 699 000 Personen überschritten. Rund zwei Drittel dieses Anstiegs entfallen dabei auf sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigung (+ 457 000 Personen). Die sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung nahm indes um 239 000 Personen zu. Insbesondere im Bereich der Arbeitnehmerüberlassungen sowie im Gesundheits- und Sozialwesen konnte im Vergleich zum Vorjahr ein spürbares Beschäftigungsplus verzeichnet werden.

Die aktuellen Umfragedaten deuten jedoch darauf hin, dass sich die Dynamik des Beschäftigungsaufbaus im weiteren Verlauf leicht abschwächen könnte. So signalisierte die ifo-Umfrage eine zuletzt etwas zurückhaltendere Personalplanung der Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe. Auch der Stellenindex der BA weist auf eine gewisse Stabilisierung der Arbeitskräftenachfrage auf hohem Niveau hin.

Die Preisniveauentwicklung in Deutschland wird vor allem vom Anstieg der Weltmarktpreise für Rohöl geprägt. So verteuerte sich Rohöl der Sorte Brent im April nochmals spürbar. Mit durchschnittlich rund 123 US-Dollar je Barrel lag der Rohölpreis im April etwa 7 ½ % über dem Durchschnittsniveau des Vormonats und zugleich rund 45 % über dem Vorjahresniveau. Am aktuellen Rand ist derzeit jedoch ein leichter Rückgang der Rohölpreise zu beobachten.

Vor allem die Entwicklung der Energiepreise trug dazu bei, dass der Verbraucherpreisindex (VPI) für Deutschland den dritten Monat in Folge oberhalb der 2 - %-Marke lag. Dabei waren Mineralölerzeugnisse um 15,2 % teurer als vor einem Jahr. Auch die Preise für Strom und Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme zogen spürbar an. Ohne Berücksichtigung der Energie beträgt die Inflationsrate lediglich 1,5 %. Darüber hinaus trug – bedingt durch die komplett in den April gefallenen Osterferien (2010 begannen diese bereits im März) – allein die Preisentwicklung bei Pauschalreisen gut 0,2 Prozentpunkte zum Anstieg des VPI bei.

Besonders deutlich zeigt sich die Verteuerung von Energie auf den vorgelagerten Preisstufen. So überschritt der Importpreisindex im März 2011 das Vorjahresniveau um 11,3 %. Dabei verteuerte sich Energie gegenüber dem Vorjahr um 36,4 %. Ohne die Berücksichtigung von Erdöl und Mineralölerzeugnissen lagen die Importpreise somit um 7,7 % über dem Stand des Vorjahres. Auch die Importe von Metallen und ihrer Rohstoffe (Eisenerz + 78,6 %) verteuerten sich im Vorjahresvergleich spürbar. Im Vormonatsvergleich waren jedoch auch für einige Rohstoffe Preisrückgänge zu verzeichnen. Im Nahrungsmittelsektor schlugen insbesondere Preiserhöhungen bei Getreide (+ 64,3 % gegenüber Vorjahr) zu Buche.

Der Index der Erzeugerpreise lag im März um 6,2 % über dem Vorjahresniveau, wobei die Preisniveausteigerungen für Energie für gut die Hälfte der gesamten Jahresveränderungsrate verantwortlich waren. Dabei lagen die Erzeugerpreise für Mineralölerzeugnisse um 18,1 % und für Erdgas um 14,2 % über dem Vorjahresniveau. Strom verteuerte sich im März gegenüber Februar über alle Abnehmergruppen hinweg um 5,8 %. Ohne die Berücksichtigung von Energie überschritten die Erzeugerpreise das Vorjahresniveau um 4,4 %. Auch die Preise für Vorleistungsgüter erreichten einen neuen Höchststand. Der Teilindex für Verbrauchsgüter lag im März um 3,6 % über Vorjahresstand.

Finanzpolitisch wichtige Wirtschaftsdaten 

Gesamtwirtschaft/ Einkommen

2010

Veränderung in % gegenüber

Mrd.
bzw. Index

ggü.  Vorj. in %

Vorperiode saisonbereinigt

Vorjahr  

3.Q.10 4.Q.10 1.Q.11 3.Q.10 4.Q.10 1.Q.11
Bruttoinlandsprodukt

Vorjahrespreisbasis (verkettet)

109,0 +3,6 +0,8 +0,4 +1,5 +3,9 +3,8 +5,2

jeweilige Preise

2 499 +4,2 +0,9 +0,4 +1,7 +4,3 +4,1 +5,6
Einkommen1

Volkseinkommen

1 901 +6,1 +0,8 +0,7 . +5,1 +5,0 .

Arbeitnehmerentgelte

1 260 +2,8 +0,8 +0,6 . +3,2 +3,6 .

Unternehmens- und Vermögenseinkommen

642 +13,4 +0,9 +0,9 . +8,8 +8,5 .

Verfügbare Einkommen der privaten Haushalte

1 596 +2,7 +0,8 +0,6 . +3,2 +3,4 .

Bruttolöhne u. -gehälter

1.020 +2,8 +0,4 +0,8 . +3,2 +3,5 .

Sparen der privaten Haushalte

186 +5,4 -1,9 -0,7 . +4,1 +4,2 .

Außenhandel/ Umsätze/ Produktion/ Auftragseingänge

2010 Veränderung in % gegenüber
Mrd.
bzw. Index
ggü.Vorj.
 in %
Vorperiode saisonbereinigt Vorjahr  
Feb 11 Mrz 11 Dreimonats-durchschnitt Feb 11 Mrz 11 Dreimonats-durchschnitt
in jeweiligen Preisen
Umsätze im Bauhauptgewerbe (Mrd.€) 82 -4,0 +18,0 . -3,1

+53,9

. +15,1
Außenhandel (Mrd. €)

Waren-Exporte

952 +18,5 +2,8 +7,3 +3,9 +21,1 +15,8 +19,9

Waren-Importe

797 +20,0 +4,0 +3,1 +5,6 +27,3 +16,9 +22,4
in konstanten Preisen von 2005
Produktion im Produzierenden Gewerbe (Index 2005 = 100)2 103,8 +10,1 +1,7 +0,7 +2,6 +15,0

+10,9

+12,8

Industrie 3

104,5 +11,5 +1,8 +0,5 +2,3 +15,7 +11,8 +13,6

Bauhauptgewerbe  

108,5 +0,2 +3,4 +6,2 +15,7 +34,1 +14,3 +25,0
Umsätze im Produzierenden Gewerbe2

Industrie (Index 2005 = 100)3

102,6 +10,5 +0,6 +0,8 +0,8 +13,2 +10,4 +12,3

Inland 

98,9 +6,2 +1,7 +0,1 +1,4 +11,3 +7,0 +9,4

Ausland 

107,1 +15,7 -0,6 +1,5 +0,3 +15,4 +14,2 +15,5
Auftragseingang (Index 2005 = 100)2

Industrie 3

105,8 +21,2 +1,9 -4,0 +2,3 +19,9 +9,8 +15,3

Inland

102,7 +15,9 +2,1 -3,5 +3,3 +15,5 +6,5 +11,3

Ausland 

108,5 +26,0 +1,8 -4,3 +1,4 +23,5 +12,5 +18,7

Bauhauptgewerbe

95,6 -7,0 +8,7 . +0,4 -0,6 . -2,1
Umsätze im Handel (Index 2005=100)

Einzelhandel (ohne Kfz und mit Tankstellen)

97,2 +1,3 +0,1 -2,7 +0,3 +2,0 -3,6 +0,3

Handel mit Kfz

88,9 -4,9 +1,8 -4,3 +4,8 +22,1 +6,6 +15,1

Arbeitsmarkt

2010 Veränderung in Tsd. gegenüber
Personen Mio. ggü. Vorj. in % Vorperiode saisonbereinigt Vorjahr  
Feb 11 Mrz 11 Apr 11 Feb 11 Mrz 11 Apr 11
Arbeitslose (nationale
Abgrenzung nach BA)  3,24 -5,2 -53 -55 -37 -322 -350 -321
Erwerbstätige, Inland 40,48 +0,5 +37 +38 . +568 +554 .
sozialversicherungspflichtig Beschäftigte           27,71 +1,2 +84 . . +699 . .

Preisindizes
2005 = 100

2010 Veränderung in % gegenüber
Index ggü. Vorj. in % Vorperiode Vorjahr  
Feb 11 Mrz 11 Apr 11 Feb 11 Mrz 11 Apr 11
Importpreise 108,4 +7,8 +1,1 +1,1 . +11,9 +11,3 .
Erzeugerpreise gewerbl. Produkte 109,7 +1,6 +0,7 +0,4 . +6,4 +6,2 .
Verbraucherpreise  108,2 +1,1 +0,5 +0,5 +0,2 +2,1 +2,1 +2,4

ifo-Geschäftsklima
gewerbliche Wirtschaft 

saisonbereinigte Salden
Sep 10 Okt 10 Nov 10 Dez 10 Apr 11 Feb 11 Mrz 11 Apr 11
Klima +13,0 +14,6 +17,9 +18,9 +19,9 +21,8 +21,4 +19,9
Geschäftslage +15,5 +16,3 +20,3 +21,7 +21,6 +25,3 +27,3 +28,1
Geschäftserwartungen +10,5 +13,0 +15,5 +16,3 +18,2 +18,3 +15,6 +12,0

BIP-Wachstum und ifo-Geschäftsklima
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen