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24.05.2012

Kon­junk­tur­ent­wick­lung aus fi­nanz­po­li­ti­scher Sicht

  • Das Bruttoinlandsprodukt ist im 1. Quartal deutlich angestiegen. Positive Wachstumsimpulse kamen aus dem Außenbeitrag und dem Konsum. Die Industriekonjunktur belebte sich zum Quartalsende.

  • Die Verbesserungen am Arbeitsmarkt stützten den privaten Konsum. Die jährliche Teuerungsrate lag im April – bedingt durch Energiepreissteigerungen – über 2 %.

Die gesamtwirtschaftliche Aktivität belebte sich im 1. Quartal dieses Jahres unerwartet deutlich.

So ist laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamtes das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,5 % gegenüber dem Vorquartal angestiegen. Dahinter steht wohl, dass der witterungsbedingte Einbruch in der Bauwirtschaft im Februar bereits im März wieder aufgeholt werden konnte. Dieser Kompensationseffekt ist in den Projektionen der meisten nationalen und internationalen Institutionen vor allem für das 2. Quartal erwartet worden. Darüber hinaus ist die Industrieproduktion durch einen statistischen Sondereffekt überzeichnet.

Diese Effekte bedeuten, dass im 2. Quartal mit einer technischen Gegenreaktion zu rechnen ist. Insgesamt dürfte damit die konjunkturelle Grunddynamik in der ersten Jahreshälfte dem Konjunkturbild entsprechen, das der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung zugrundegelegt wurde. In Anbetracht der günstigen Ausgangslage im 1. Vierteljahr ist die Wachstumsprognose der Bundesregierung für den Jahresdurchschnitt 2012 mit real 0,7 % gut nach unten abgesichert.

Nach den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes trugen im Vorquartalsvergleich vor allem die Nettoexporte rein rechnerisch zum BIP-Anstieg bei. Dies war auf einen Anstieg der Exporte bei gleichzeitigem Rückgang der Importe zurückzuführen. Auch vom Konsum gingen positive Impulse aus. Der Rückgang der Investitionen konnte jedoch nur zum Teil kompensiert werden.

Die Detailergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2011 werden zwar erst am 24. Mai 2012 vom Statistischen Bundesamt bekanntgegeben. Die aktuellen Konjunkturindikatoren lassen aber bereits Entwicklungstendenzen wichtiger Aggregate der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen erkennen:

Die Exporttätigkeit hat sich im 1. Quartal dieses Jahres wieder spürbar belebt. Die nominalen Warenexporte wurden im März den dritten Monat in Folge ausgeweitet und stiegen insgesamt im 1. Quartal um saisonbereinigt 2,7 % gegenüber dem Vorquartal an. Somit konnten die Verluste im Schlussquartal des vergangenen Jahres wieder mehr als ausgeglichen werden. Auch das entsprechende Vorjahresniveau wurde im 1. Quartal sehr deutlich übertroffen. Dabei war der Anstieg der Ausfuhren in Drittländer (+ 11,2 %) knapp fünfmal so hoch wie der in die Europäische Union (+ 2,3 %). Auch die nominalen Warenimporte zeigten in saisonbereinigter Rechnung in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Aufwärtstrend und überschritten das Niveau des Schlussquartals deutlich. Nach Ursprungswerten lagen die Einfuhren im 1. Quartal insgesamt um 4,8 % über dem entsprechenden Vorjahresniveau. Dabei profitierten vor allem die Länder der Europäischen Union von der binnenwirtschaftlichen Erholung in Deutschland. So fiel der Importanstieg aus Ländern der Europäischen Union (+ 5,0 %) etwas kräftiger aus als die Importzunahme aus Drittländern (+ 4,3 %). Die weiterhin günstige Entwicklung der Einfuhren aus den Ländern außerhalb der Europäischen Union spiegelt sich auch in einem spürbaren Einnahmezuwachs der Einfuhrumsatzsteuer wider. So übertrafen diese Einnahmen im Zeitraum Januar bis April 2012 das entsprechende Niveau des Vorjahres um 6,4 %.

Neben einer gewissen Belebung der Inlandsnachfrage dürften insbesondere ein Anstieg der Importpreise infolge der Verteuerung von Energierohstoffen sowie der hohe Importgehalt der Warenexporte zur Zunahme der nominalen Importe beigetragen haben. Die Exporttätigkeit wird hingegen weiterhin vor allem von der Nachfrage aus Ländern außerhalb der Europäischen Union geprägt.

Die Aussichten für eine spürbare Belebung der Weltwirtschaft im Jahresverlauf – wie von allen Beobachtern erwartet – sind weiterhin günstig. Dies zeigt sich auch im World Economic Outlook vom April, in dem der Internationale Währungsfond (IWF) seine Prognosen für das Weltwirtschaftswachstum und den Welthandel gegenüber den Erwartungen vom Januar leicht nach oben korrigierte. Dabei werden die Wachstumsimpulse vor allem von den Schwellenländern erwartet, von deren Wirtschaftswachstum Deutschland aufgrund seiner Exportgüterstruktur in besonderem Maße profitieren dürfte. Auch die jüngste positive Entwicklung des OECD Composite Leading Indicator zeigt in diese Richtung. Dämpfend auf das Wachstum in der Welt dürfte dagegen die weiterhin ungünstige Entwicklung im Euroraum insgesamt wirken, für den sowohl der IWF als auch die Europäische Kommission in ihrer aktuellen Prognose einen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Aktivität erwarten. Die Schwäche vieler deutscher Handelspartner im Euroraum dürfte somit auch im weiteren Jahresverlauf die deutschen Exporte belasten. Dies zeigt die stark rückläufige Entwicklung der Auftragseingänge, insbesondere von Investitionsgütern, aus dem Euroraum. Die Auslandsbestellungen werden zurzeit allein von der Nachfrage aus dem Nicht-Euroraum gestützt.

Nach dem schwachen Produktionsergebnis im Februar hat sich die industrielle Erzeugung am Quartalsende wieder beschleunigt. So wurde die Industrieproduktion im März den dritten Monat in Folge spürbar ausgeweitet. Im Durchschnitt des 1. Quartals konnte das Vorquartalsergebnis jedoch nur marginal überschritten werden. Dabei steht eine spürbare Ausweitung der Investitionsgüterproduktion einem Rückgang der Erzeugung von Vorleistungs- und Konsumgütern gegenüber. Auch der Umsatz in der Industrie verzeichnete im März ein geringfügiges Plus. Im 1. Quartal fiel der Umsatzanstieg etwas höher aus als die Ausweitung der Industrieproduktion, was auf einen Abbau von Lagerbeständen hindeutet. Dabei kam die Umsatzzunahme ausschließlich aus dem Ausland, während die Inlandsumsätze leicht rückläufig waren. Der Abwärtstrend der Auftragseingänge scheint gestoppt zu sein. So stieg das industrielle Bestellvolumen im März deutlich an. Zwar gingen insgesamt im 1. Quartal dieses Jahres die Bestellungen noch leicht zurück, was auf rückläufige Bestellungen sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland zurückzuführen war. Die Abwärtstendenz hat sich im Vergleich zum Jahresende jedoch deutlich abgeflacht.

Insgesamt deuten die zum Quartalsende anziehenden Auftragseingänge und der im 1. Quartal erfolgte Abbau von Lagerbeständen darauf hin, dass sich der Anstieg der Industrieproduktion in den nächsten Monaten fortsetzen dürfte. Dafür spricht auch die laut ifo-Umfrage deutliche Stimmungsverbesserung im Verarbeitenden Gewerbe, die sowohl aus einer optimistischeren Lageeinschätzung als auch aus günstigeren Erwartungen resultierte. So gehen insbesondere die Vorleistungs- und Investitionsgüterproduzenten für die nächsten sechs Monate wieder von besseren Geschäften aus. Hingegen wird die schwache Nachfrage aus dem Euroraum voraussichtlich auch in den nächsten Monaten die industrielle Erzeugung in Deutschland noch belasten. Dies steht auch in Einklang mit der jüngsten Verschlechterung der Einschätzungen der Einkaufsmanager hinsichtlich der Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe.

Die Bauproduktion nahm im März sehr kräftig zu (saisonbereinigt + 30,7 % gegenüber dem Vormonat). Dies ist vor allem als ein Rückpralleffekt auf den witterungsbedingten Einbruch im Februar zu bewerten. Dennoch lag die Bauproduktion im 1. Quartal unter dem Niveau des Schlussquartals 2011. Die vorlaufenden Indikatoren zeichnen hinsichtlich der weiteren Entwicklung im Baubereich ein uneinheitliches Bild: Nach einem guten Start zu Jahresbeginn hat sich das ifo-Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe im April zum zweiten Mal in Folge eingetrübt. Der Gesamtindikator befindet sich nunmehr im negativen Bereich. Dabei wurden sowohl die Lage als auch die Geschäftsperspektiven etwas ungünstiger eingeschätzt als noch im März. Auch die Finanzmarktexperten (ZEW) schätzten die Geschäftserwartungen für die Baubranche zuletzt (Mai) weniger optimistisch ein als noch einen Monat zuvor. Allerdings zeigen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe eine deutliche Aufwärtstendenz, die sich sowohl auf den Tiefbau als auch auf den Hochbau erstreckt.

Die Konsumausgaben der privaten Haushalte könnten im 1. Quartal zum BIP-Anstieg beigetragen haben. Hierauf deutet die gute Verbraucherstimmung in den ersten drei Monaten dieses Jahres hin. Dabei dürften die Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt sowie die Lohnsteigerungen maßgeblich zum Anstieg des privaten Konsums beigetragen haben.

Zu Beginn des 2. Quartals haben sich die Stimmungsindikatoren für den privaten Verbrauch jedoch etwas abgeschwächt. So erwartet die GfK für Mai 2012 die zweite Verschlechterung des Konsumklimas in Folge. Diese Entwicklung dürfte vor allem auf den starken Anstieg der Kraftstoffpreise zurückzuführen sein. Die damit einhergehenden Kaufkrafteinbußen schlagen sich in einer leicht rückläufigen Anschaffungsneigung nieder. Auch die Einzelhändler schätzten im April laut Umfrage des ifo-Instituts ihre Lage etwas schlechter ein als einen Monat zuvor. Allerdings befinden sich die Teilindikatoren, Geschäftslage und -erwartungen, auf einem sehr hohen Niveau im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt. Der Beschäftigungsaufbau und der Rückgang der Arbeitslosigkeit dürften im Jahresverlauf die Einkommen der privaten Haushalte weiterhin begünstigen und damit zur Entfaltung des Konsums beitragen.

Der Arbeitsmarkt zeigt sich – trotz eines Anstiegs der saisonbereinigten Zahl der arbeitslosen Personen – in einer robusten Verfassung. Die Zunahme der Arbeitslosigkeit war laut Bundesagentur für Arbeit (BA) insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Entlastung durch arbeitsmarktpolitische Instrumente abgenommen hat. Zudem lag der Zähltag innerhalb der Osterferien; Einstellungen nach den Ferien konnten somit nicht mehr berücksichtigt werden. Die Zahl registrierter arbeitsloser Personen betrug im April 2,96 Millionen Personen und unterschritt damit das entsprechende Vorjahresniveau um 115 000 Personen. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,0 % (- 0,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr).

Im Durchschnitt des 1. Quartals 2012 fiel der Beschäftigungsaufbau stärker aus als im Schlussquartal des vergangenen Jahres. Allerdings hat sich im Verlauf der ersten drei Monate dieses Jahres die Zunahme der Beschäftigung verlangsamt. So waren im März 29 000 Personen mehr erwerbstätig als im Vormonat nach einem Anstieg um 43 000 Personen im Februar (saisonbereinigt). Nach Ursprungswerten waren im März 2012 insgesamt 41,21 Millionen Personen erwerbstätig. Damit wurde das Vorjahresergebnis um gut eine halbe Million Personen überschritten.

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg im Februar 2012 gegenüber dem Vormonat – nach Hochrechnung der BA – mit saisonbereinigt 54 000 Personen deutlich an. Im Vorjahresvergleich (nach Ursprungswerten) gab es einen Zuwachs von 694 000 Personen. Dabei verzeichneten das Verarbeitende Gewerbe und die wirtschaftlichen Dienstleistungen mit jeweils 150 000 Personen das höchste Plus. Beschäftigungsverluste gab es hingegen im Bereich öffentliche Verwaltung und Verteidigung.

Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt steht im Einklang mit den Stimmungsindikatoren. So deutet das ifo-Beschäftigungsbarometer zwar weiterhin auf einen Beschäftigungsaufbau hin. Der Indexwert zeigt jedoch den dritten Monat in Folge einen Rückgang an. Auch der Stellenindex der BA war zuletzt rückläufig, befindet sich aber auf einem sehr hohen Niveau. Die Indikatoren stützen die Erwartung der Bundesregierung in ihrer Frühjahrsprojektion, nach der sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter verbessern wird. Die Zunahme der Beschäftigung und der Abbau der Arbeitslosigkeit dürften jedoch weniger stark ausfallen als im vergangenen Jahr (2012: Erwerbstätige + 420 000 Personen, Arbeitslose - 130 000 Personen).

Im April lag die jährliche Teuerungsrate mit 2,1 % den fünfzehnten Monat in Folge über der Zweiprozentmarke. Hierfür war wie auch in den Vormonaten insbesondere die spürbare Zunahme der Energiepreise verantwortlich. Vor allem Kraftstoffe waren wesentlich teurer als vor einem Jahr. Zwar lagen die Rohölpreise auf dem Weltmarkt (US-Dollar pro Barrel der Sorte Brent) im April rund 3 % unter dem entsprechenden Vorjahresniveau. Unter Berücksichtigung der Entwicklung des Euro/Dollar-Wechselkurses gab es jedoch einen Anstieg des Rohölpreises um 6 %. Neben Energieprodukten zogen auch die Preise für Nahrungsmittel spürbar an (+ 3,0 % gegenüber dem Vorjahr).

Die Zunahme der Importpreise (+ 3,1 % gegenüber dem Vorjahr) und der Erzeugerpreise (+ 2,4 %) wurde bisher maßgeblich von Energiepreissteigerungen bestimmt. Der bereits über einen längeren Zeitraum anhaltende Preisanstieg auf den dem Verbrauch vorgelagerten Preisstufen zeigt sich auch in einer Zunahme der Kerninflation (Inflation ohne Berücksichtigung des Preisniveauanstiegs für Energieprodukte sowie saisonabhängige Nahrungsmittel). Allerdings lag die Kerninflation im 1. Quartal 2012 mit 1,6 % nur marginal höher als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre (+ 1,4 %). Vor allem die Zunahme des Ölpreises haben die Bundesregierung und auch die Europäische Kommission bewogen, ihre Prognose für den Verbraucherpreisindex anzuheben (Bundesregierung: für 2012 von 1,8 % in der Jahresprojektion auf 2,3 % in der Frühjahrsprojektion). Die jetzt mehr am trendmäßigen Produktivitätsfortschritt orientierten Lohnsteigerungen stellen derzeit kein Inflationsrisiko dar.

Finanzpolitisch wichtige Wirtschaftsdaten

Gesamtwirtschaft / Einkommen

2011

Veränderung in % gegenüber

Mrd. €
bzw. Index

ggü. Vorj. in %

Vorperiode (saisonbereinigt)

Vorjahr 

3.Q.11

4.Q.11

1.Q.12

3.Q.11

4.Q.11

1.Q.12

Bruttoinlandsprodukt

               

Vorjahrespreisbasis (verkettet)

109,7 +3,0 +0,6 -0,2 +0,5 +2,6 +1,5 +1,7

jeweilige Preise

2 571 +3,8 +0,8 +0,0 +0,9 +3,5 +2,6 +3,0

Einkommen1

Volkseinkommen

1 963 +3,4 +1,2 -0,3 . +3,7 +2,1 .

Arbeitnehmerentgelte

1 318 +4,4 +0,2 +0,8 . +4,3 +3,9 .

Unternehmens- und Vermögenseinkommen

644 +1,5 +3,4 -2,5 . +2,6 -2,2 .

Verfügbare Einkommen der privaten Haushalte

1 627 +3,2 +0,9 +0,7 . +3,5 +2,8 .

Bruttolöhne u. -gehälter

1.075 +4,7 -0,0 +0,7 . +4,4 +4,1 .

Sparen der privaten Haushalte

181 +0,3 +0,1 +2,9 . +0,5 +3,2 .

Außenhandel / Umsätze / Produktion / Auftragseingänge

2011

Veränderung in % gegenüber

Mrd. €
bzw. Index

ggü.Vorj.
 in %

Vorperiode (saisonbereinigt)

Vorjahr2

Feb 12

Mrz 12

Dreimonats-
durchschnitt

Feb 12

Mrz 12

Dreimonats-
durchschnitt

in jeweiligen Preisen

               

Umsätze im Bauhauptgewerbe
(Mrd. €)

92 +12,5 -14,6 . -0,5 -8,7 . +13,5

Außenhandel (Mrd. €)

               

Waren-Exporte

1.060 +11,4 +1,5 . -0,9 +8,5 +0,7 +5,8

Waren-Importe

902 +13,2 +3,6 +1,2 +2,4 +5,8 +2,6 +4,8

in konstanten Preisen von 2005

               

Produktion im Produzierenden Gewerbe (Index 2005 = 100)

112,1 +7,9 -0,3 +2,8 +0,1 +0,0 +1,6 +1,0

Industrie 2

113,9 +8,9 +0,2 +1,5 +0,1 +1,3 +1,8 +1,9

Bauhauptgewerbe 

123,0 +13,4 -16,9 +30,7 -1,6 -21,0 +6,3 -1,8

Umsätze im Produzierenden Gewerbe

               

Industrie (Index 2005 = 100) 2

110,5 +7,6 +1,2 +0,2 +0,6 +1,5 +0,6 +1,2

Inland

106,4 +7,5 -0,9 +0,4 -0,3 +1,5 +0,7 +2,1

Ausland

115,4 +7,7 +3,5 -0,1 +1,4 +1,7 +0,6 +0,3

Auftragseingang
(Index 2005 = 100)

               

Industrie 2

114,0 +7,8 +0,6 +2,2 -0,7 -6,0 -1,3 -4,3

Inland

110,3 +7,4 -0,8 +1,3 -0,6 -5,8 -2,0 -3,6

Ausland

117,3 +8,1 +1,7 +3,0 -0,8 -6,2 -0,9 -4,9

Bauhauptgewerbe

101,1 +4,5 +4,3 . +9,5 +9,2 . +11,9

Umsätze im Handel
(Index  2005=100)

               

Einzelhandel
(ohne Kfz und mit Tankstellen)

98,5 +1,2 -0,7 +1,6 -0,8 +2,1 +2,3 +2,1

Handel mit Kfz

94,4 +6,0 +1,9 +2,2 +0,9 -0,7 -1,4 -0,4

Arbeitsmarkt

2011

Veränderung in Tsd. gegenüber

Personen Mio.

ggü. Vorj. in %

Vorperiode (saisonbereinigt)

Vorjahr 

Feb 12

Mrz 12

Apr 12

Feb 12

Mrz 12

Apr 12

Arbeitslose
(nationale Abgrenzung nach BA)

2,98 -8,1 +3 -13 +19 -203 -182 -115

Erwerbstätige, Inland

41,10 +1,3 +43 +29 . +609 +596 .

sozialversicherungspflichtig Beschäftigte         

28,38 +2,4 +54 . . +694 . .

Preisindizes
2005 = 100

2011

Veränderung in % gegenüber

ggü. Vorj. in %

Vorperiode

Vorjahr 

Index

Feb 12

Mrz 12

Apr 12

Feb 12

Mrz 12

Apr 12

Importpreise

117,0 +8,0 +1,0 +0,7 . +3,5 +3,1 .

Erzeugerpreise gewerbl. Produkte

115,9 +5,7 +0,4 +0,6 +0,2 +3,2 +3,3 +2,4

Verbraucherpreise

110,7 +2,3 +0,7 +0,3 +0,2 +2,3 +2,1 +2,1

ifo-Geschäftsklima
gewerbliche Wirtschaft

saisonbereinigte Salden

Sep 11

Okt 11

Nov 11

Dez 11

Jan 12

Feb 12

Mrz 12

Apr 12

Klima

+7,5 +5,6 +6,1 +7,2 +9,2 +11,7 +12,0 +12,1

Geschäftslage

+23,8 +21,5 +21,4 +21,4 +20,7 +22,8 +22,7 +22,9

Geschäftserwartungen

-7,6 -9,1 -8,2 -6,2 -1,7 +1,1 +1,8 +1,8

Abbildung: BIP-Wachstum und ifo-Geschäftsklima