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21.02.2013

Monatsbericht

Kon­junk­tur­ent­wick­lung aus fi­nanz­po­li­ti­scher Sicht

  • Das Bruttoinlandsprodukt war im Schlussquartal 2012 rückläufig. Vor allem die außenwirtschaftliche Entwicklung wirkte dämpfend auf die gesamtwirtschaftliche Aktivität.

  • Der Beschäftigungsaufbau und der Anstieg der Reallöhne im 4. Quartal begünstigten die private Konsumnachfrage im Schlussquartal.

  • Der Verbraucherpreisindex überschritt im Januar das Vorjahresniveau um 1,7 % und lag damit merklich unter der Zweiprozentmarke.


Die gesamtwirtschaftliche Aktivität in Deutschland blieb im Schlussquartal des vergangenen Jahres deutlich hinter dem Niveau des Vorquartals zurück. Diese Entwicklung hatte sich bereits durch die rückläufige industrielle Nachfrage und die Verschlechterung der Unternehmensstimmung in der zweiten Jahreshälfte angekündigt.

Laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamtes sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in preis-, saison- und kalenderbereinigter Betrachtung gegenüber dem 3. Quartal 2012 um 0,6 %. Damit entspricht das Jahresergebnis des BIP mit preisbereinigt + 0,7 % den ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes vom Januar dieses Jahres.

Zur gesamtwirtschaftlichen Abschwächung im Schlussquartal 2012 hat nach ersten Angaben des Statistischen Bundesamtes insbesondere ein Rückgang der Exporte beigetragen, der spürbar stärker ausfiel als die Abnahme des Importvolumens. Damit ging vom Außenbeitrag im Vorquartalsvergleich ein negativer Wachstumsbeitrag aus. Auch der erneut deutliche Rückgang der Ausrüstungsinvestitionen dämpfte die wirtschaftliche Entwicklung, während eine Ausweitung der Konsumausgaben stabilisierend wirkte. Detailergebnisse nach Verwendungsaggregaten und Wirtschaftsbereichen werden am 22. Februar 2013 veröffentlicht.

Vor dem Hintergrund eines eingetrübten Indikatorenbildes war die Bundesregierung in ihrer Jahresprojektion bereits von einem BIP-Rückgang im Schlussquartal 2012 in ähnlicher Größenordnung ausgegangen. Aufgrund des resultierenden statistischen Unterhangs ergibt sich rein rechnerisch eine Vorbelastung für die jährliche Wachstumsrate in diesem Jahr. Die Bundesregierung erwartet daher für 2013 einen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,4 %. Dabei dürfte die deutsche Wirtschaft im Verlauf dieses Jahres wieder spürbar an Schwung gewinnen. Diese Einschätzung wird durch die Trendwende einer Vielzahl von Stimmungsindikatoren sowie die Stabilisierungstendenz bei den Industrieindikatoren gestützt. Insgesamt steht das aktuelle Konjunkturbild damit im Einklang mit den Erwartungen, die der Jahresprojektion zugrunde liegen.

Die Exportdynamik hat sich in der zweiten Jahreshälfte 2012 deutlich verringert. Im 4. Quartal 2012 waren die nominalen Warenausfuhren – trotz des leichten Anstiegs im Dezember – klar abwärtsgerichtet. Im vergangenen Jahr lag das nominale Ausfuhrergebnis jedoch insgesamt noch um 3,4 % über dem Niveau des Jahres 2011. Damit war der Anstieg aber wesentlich geringer als im Jahr zuvor, in dem die nominalen Warenexporte um 11,5 % zugenommen hatten. Die Ausweitung der Exporte wurde 2012 vor allem durch die Zunahme der Ausfuhren in Drittländer gestützt (+ 8,8 %). Die Ausfuhren in den Euroraum gingen dagegen infolge der wirtschaftlichen Abschwächung in einigen Handelspartnerländern deutlich zurück (- 2,1 %).

Auch die Importtätigkeit neigte im vergangenen Jahr zur Schwäche. Hierzu dürfte – aufgrund des hohen Importgehalts der Ausfuhren – die Abschwächung des Exportgeschäfts beigetragen haben. Die nominalen Warenimporte waren im Dezember 2012 gegenüber dem Vormonat zum zweiten Mal in Folge rückläufig. Im 4. Quartal war somit ein Minus von saisonbereinigt 0,8 % gegenüber dem Vorquartal zu verzeichnen. Insgesamt wurden die Einfuhren im vergangenen Jahr nur leicht ausgeweitet (+ 0,7 % gegenüber 2011). Dabei war die Importzunahme aus dem Nicht-Euroraum der Europäischen Union (+ 1,4 %) etwas höher als aus anderen Regionen (Euroraum: + 0,7 %, Drittländer: + 0,4 %).

Aus der Differenz der nominalen Warenexporte und -importe ergibt sich für das 4. Quartal 2012 ein Handelsbilanzüberschuss (nach Ursprungswerten) von 44,6 Mrd. €, der damit das Vorjahresniveau um 5,0 Mrd. € überschreitet. Da der Anstieg der Importe im Jahr 2012 wesentlich geringer ausfiel als die Ausweitung der Exporte, war der Handelsbilanzüberschuss im vergangenen Jahr insgesamt um 29,4 Mrd. € höher als im Jahr davor.

Die insgesamt spürbar geringere Zunahme der Außenhandelstätigkeit im vergangenen Jahr ist vor allem auf die nachlassende globale weltwirtschaftliche Dynamik – insbesondere die wirtschaftliche Abschwächung im Euroraum – zurückzuführen. Eine Vielzahl von Indikatoren deutet jedoch darauf hin, dass die weltwirtschaftliche Aktivität im Verlaufe dieses Jahres wieder etwas an Schwung gewinnen dürfte. So hat sich die Lage an den Finanzmärkten entspannt. Die Vereinigten Staaten dürften ihren Erholungskurs fortsetzen, und für die Schwellenländer – insbesondere China – werden wieder höhere Wachstumsraten als im Vorjahr prognostiziert. Zusammen mit der erwarteten allmählichen Erholung im Euroraum dürfte damit auch die Verunsicherung der Marktteilnehmer abnehmen. Der zweite Anstieg des OECD Composite Leading Indicators sowie die Erwärmung des ifo Weltwirtschaftsklimas sprechen ebenfalls dafür, dass sich die Wachstumsaussichten für die Welt insbesondere für die Industrieländer wieder erhöht haben.

Angesichts der Anzeichen eines sich verbessernden weltwirtschaftlichen Umfeldes gehen die deutschen Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe von günstiger werdenden Absatzperspektiven aus. So sind beispielsweise die ifo Exporterwartungen bereits zum dritten Mal in Folge angestiegen. Auch die vom DIHK befragten Industrieunternehmen bewerten ihre Exportaussichten nunmehr besser als noch in der Herbstumfrage. Der langjährige Durchschnitt wird dabei jedoch – wie auch bei den ifo Exporterwartungen – weiterhin unterschritten, was auf ein erst allmähliches Anziehen der Exporttätigkeit im Verlaufe dieses Jahres hindeutet. Die günstigeren Exportaussichten wurden im Schlussquartal 2012 bereits durch einen im Quartalsdurchschnitt zu verzeichnenden Anstieg der Auslandsbestellungen bestätigt, wenngleich sich das Bestellvolumen im Quartalsverlauf noch als sehr volatil erwies.

Die Nachfrageabschwächung in den vergangenen Sommermonaten spiegelt sich im Vorquartalsvergleich nun in einem deutlichen Rückgang der Industrieproduktion im 4. Quartal 2012 wider. Die Produktionseinbußen belasteten damit die gesamtwirtschaftliche Aktivität im Schussquartal deutlich. Im Quartalsverlauf zeigt sich bei der Industrieproduktion jedoch eine Abflachung des Abwärtstrends. Durch die Ausweitung der industriellen Erzeugung im Dezember 2012 konnte der vorangegangene Rückgang allerdings nicht aufgeholt werden. Die industrielle Erzeugung wurde im 4. Quartal bei allen drei Gütergruppen zurückgefahren. Besonders hoch fiel das Minus bei den Herstellern von Investitions- und Vorleistungsgütern aus (- 4,4 % beziehungsweise - 2,7 %). Auch der Umsatz in der Industrie ging im Schlussquartal deutlich zurück. Sowohl Inlands- als auch Auslandsumsätze verzeichneten Einbußen, die ebenfalls bei Vorleistungs- und Investitionsgütern sehr kräftig ausfielen.

Die in die Zukunft weisenden Indikatoren signalisieren überwiegend eine Erholung der industriellen Aktivität in den kommenden Monaten. So begünstigt bereits der durch die jüngste Ausweitung der Industrieproduktion bedingte statistische Überhang rein rechnerisch das Produktionsergebnis für das 1. Vierteljahr 2013. Hinzu kommt, dass der Anstieg der Auftragseingänge im Schlussquartal eine gute Voraussetzung für eine günstigere Entwicklung der Industrieproduktion zu Beginn dieses Jahres bietet. Zwar gingen die Bestellungen aus dem Inland zurück. Der Abwärtstrend hat sich jedoch – aufgrund einer sich stabilisierenden Nachfrage nach Investitionsgütern – abgeflacht. Die Inlandsaufträge für die Herstellung von Vorleistungsgütern gaben allerdings erneut deutlich nach. Dagegen zogen die Auslandsorder insgesamt – ebenfalls insbesondere im Investitionsgüterbereich – deutlich an. Darüber hinaus sind die ifo Geschäftserwartungen im Verarbeitenden Gewerbe bereits zum vierten Mal in Folge angestiegen und zeigen damit eine Trendwende zum Besseren an. Die industrielle Aktivität dürfte sich jedoch nur allmählich erholen. Darauf deuten zumindest der Rückgang der Auftragseingänge sowie der Produktion von Vorleistungsgütern hin, die ebenfalls als vorlaufende Indikatoren betrachtet werden können. Auch die Ergebnisse der Umfrage des DIHK deuten in diese Richtung. So haben sich zwar die Geschäftsaussichten wieder etwas aufgehellt, aber gut zwei Drittel der befragten Unternehmen erwarten zunächst eine gleichbleibende Geschäftsentwicklung.

Im Bauhauptgewerbe verringerte sich die Produktion im Dezember 2012 unerwartet kräftig (saisonbereinigt - 8,9 % gegenüber dem Vormonat). Im 4. Quartal war damit insgesamt ein deutlicher Rückgang der Bauproduktion gegenüber dem Vorquartal zu beobachten. Die ifo Geschäftserwartungen im Bauhauptgewerbe stiegen dagegen zuletzt so kräftig an wie seit Januar 2011 nicht mehr. Damit überwiegt nun die Zahl der Unternehmen, die eine Ausweitung der baulichen Aktivitäten in den nächsten sechs Monaten erwarten. Auch der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe zeigt eine Aufwärtsbewegung. Dagegen ist der Wert der Baugenehmigungen im Oktober/November gegenüber August/September aufgrund einer Verringerung des Wertes von Baugenehmigungen für Wohngebäude zurückgegangen. Für Nichtwohngebäude ist jedoch eine spürbare Zunahme zu beobachten.

Die Bedingungen für eine Ausweitung der privaten Konsumnachfrage waren im Schlussquartal 2012 gegeben. So setzte sich der Beschäftigungsaufbau bis zum Jahresende fort. Darüber hinaus waren die Reallöhne im 4. Quartal 2012 um 1,2 % höher als im Jahr zuvor. Gleichzeitig deutete der im Wesentlichen stabile Indikator GfK-Konsumklima auf ein weiterhin hohes Verbrauchervertrauen hin. Die den privaten Konsum bestimmenden Faktoren signalisieren, dass auch im 1. Quartal 2013 von den privaten Konsumausgaben Wachstumsimpulse ausgehen dürften. Nach einem marginalen Rückgang des GfK-Konsumklimas im Januar wird für Februar ein geringfügiger Anstieg erwartet. Dabei zeigen auch die einzelnen Komponenten des Indikators deutliche Verbesserungen. Der Vertrauensrückgang hinsichtlich der weiteren konjunkturellen Entwicklung könnte zum Stillstand gekommen sein. Die Zunahme des Vertrauens in die Wirtschaftsentwicklung in diesem Jahr dürfte zusammen mit dem hohen Beschäftigungsniveau und dem erwarteten leichten Beschäftigungsaufbau die Einkommenserwartungen beflügelt haben. In ihrer Jahresprojektion geht die Bundesregierung von einem Anstieg der Bruttolöhne und -gehälter um durchschnittlich 2,7 % aus. Darüber hinaus können durch das gemäßigte Preisklima erneut auch in realer Betrachtung spürbare Einkommenszuwächse realisiert werden. Dies erhöht die Konsummöglichkeiten der Verbraucher. Die deutliche Zunahme der Anschaffungsneigung zeigt, dass die Konsumenten dieses Potenzial offenbar nutzen wollen. Dafür spricht auch die laut GfK-Umfrage sehr geringe Sparneigung.

Der Arbeitsmarkt befindet sich – trotz der konjunkturellen Abschwächung im Verlaufe des vergangenen Jahres – weiterhin in einer robusten Verfassung. Mit einer Erwerbstätigenzahl von 41,59 Millionen Personen im Jahresdurchschnitt 2012 wurde das höchste Niveau seit der deutschen Einheit erreicht (+ 422 000 Personen gegenüber Vorjahr). Allerdings hat sich der Anstieg der Beschäftigung in saisonbereinigter Rechnung in der zweiten Jahreshälfte 2012 gegenüber den ersten sechs Monaten nahezu halbiert. Im Dezember nahm die saisonbereinigte Zahl der Erwerbstätigen um 22 000 Personen gegenüber dem Vormonat zu. Nach Ursprungswerten erreichte die Erwerbstätigenzahl (Inlandskonzept) im Dezember ein Niveau von 41,81 Millionen Personen (+ 0,7 % gegenüber dem Vorjahr). Der Vorjahresabstand hat sich damit weiter verringert. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg im November 2012 gegenüber dem Vormonat ebenfalls leicht an. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresniveau gab es (nach Ursprungswerten) einen Zuwachs von 1,3 %. Nach Branchen betrachtet verzeichneten die Wirtschaftlichen Dienstleistungen (ohne Arbeitnehmerüberlassungen) das größte Plus gegenüber dem Vorjahr (+ 5,3 %), gefolgt vom Verarbeitenden Gewerbe (+ 1,1 %). Einen starken Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung gab es dagegen bei Arbeitnehmerüberlassungen (- 8,4 %). Die Unternehmen sind bestrebt, ihr Fachpersonal zu halten. Daher stiegen laut Schätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) die Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit im Januar auf ein leicht erhöhtes Niveau von 40 000 Personen, nachdem es in der ersten Jahreshälfte noch monatsdurchschnittlich 26 000 Personen waren.

Der Beschäftigungsaufbau im Vorjahresvergleich trug auch zu einem weiteren Anstieg der Einnahmen aus der Lohnsteuer bei. So überschritt das Bruttoaufkommen der Lohnsteuer (vor Abzug von Kindergeld) im Januar 2013 das Vorjahresniveau um 7,2 %.

Die Zahl registrierter Arbeitsloser (nach Ursprungszahlen) stieg zu Beginn dieses Jahres auf 3,14 Millionen Personen an. Das Vorjahresniveau wurde damit um 1,8 % überschritten. Die entsprechende Arbeitslosenquote lag bei 7,4 % (+ 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr). Die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl verringerte sich im Januar 2013 im Vergleich zum Vormonat jedoch um 16 000 Personen. Tendenziell stagnierten die Arbeitslosenzahlen im 4. Quartal des vergangenen Jahres nahezu. Zu dem jüngsten Rückgang könnte gemäß der BA beigetragen haben, dass es bis zum Zähltag (Monatsmitte) vergleichsweise wenig witterungsbedingte Einschränkungen gegeben hat.

Der Stellenindex der BA (BA-X) ist tendenziell rückläufig; dennoch befindet er sich nach wie vor auf einem hohen Niveau. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist nach zwei Anstiegen in Folge zuletzt leicht gesunken. Beide Indikatoren deuten damit darauf hin, dass der Arbeitsmarkt – trotz einer temporären Konjunkturabschwächung – in diesem Jahr stabil bleibt. Dies erwartet auch die Bundesregierung in ihrer Jahresprojektion, in der sie von einem leichten Anstieg der erwerbstätigen Personen um 15 000 ausgeht bei gleichzeitig geringfügigem Anstieg der Arbeitslosenzahl (+ 60 000 Personen).

Auf den dem Verbrauch vorgelagerten Produktionsstufen hat sich im vergangenen Jahr der Preisniveauanstieg spürbar abgeschwächt. So nahm der Erzeugerpreisindex im Durchschnitt des Jahres 2012 um 2,1 % gegenüber dem Vorjahr zu. Ohne Berücksichtigung der Energiekomponente überschritten die Erzeugerpreise das Vorjahresniveau um 1,3 %. Im Dezember verteuerte sich die Erzeugung gewerblicher Produkte um 1,5 %. Der Importpreisindex stieg im Jahresdurchschnitt 2012 um 2,1 % gegenüber dem Vorjahr an. Die Preisentwicklung bei Energieträgern hat den Importpreisanstieg besonders geprägt. Ohne Rohöl und Mineralölerzeugnisse gerechnet überschritten die Importpreise das Vorjahresniveau um 1,1 %. Im Dezember war ein besonders niedriger Preisniveauanstieg für Importe zu verzeichnen (+ 0,3 % gegenüber dem Vorjahr).

Die Abflachung des Preisniveauanstiegs im vergangenen Jahr ist insbesondere auf die Verringerung der weltwirtschaftlichen Dynamik und eine damit einhergehenden Verbilligung von Energiepreisen zurückzuführen. Auch zum Jahresbeginn 2013 verlief die Preisniveauentwicklung in Deutschland in ruhigen Bahnen. Der Verbraucherpreisindex überschritt nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Januar das Vorjahresniveau um 1,7 % und lag damit merklich unter der Zweiprozentmarke.

Finanzpolitisch wichtige Wirtschaftsdaten

Gesamtwirtschaft/
Einkommen1

2012

Veränderung in % gegenüber

Mrd. €
bzw. Index

ggü. Vorj.
in %

Vorperiode saisonbereinigt

Vorjahr 

2.Q.12

3.Q.12

4.Q.12

2.Q.12

3.Q.12

4.Q.12

Bruttoinlandsprodukt

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorjahrespreisbasis (verkettet)

111,0

+0,7

+0,3

+0,2

-0,6

+0,5

+0,4

+0,1

jeweilige Preise

2 645

+2,0

+0,6

+0,6

-0,3

+1,7

+1,8

+1,6

Einkommen

 

 

 

 

 

 

 

 

Volkseinkommen

2 023

+1,9

-0,5

-0,6

.

+2,7

+1,0

.

Arbeitnehmerentgelte

1 376

+3,6

+1,2

+0,4

.

+3,8

+3,5

.

Unternehmens- und Vermögenseinkommen

647

-1,4

-4,0

-2,6

.

+0,4

-3,5

.

Verfügbare Einkommen der privaten Haushalte

1 668

+2,3

-0,7

+0,3

.

+1,9

+1,3

.

Bruttolöhne u. -gehälter

1 124

+3,7

+1,3

+0,2

.

+4,0

+3,7

.

Sparen der privaten Haushalte

175

+1,6

+0,1

-1,3

.

+2,2

+1,3

.

Außenhandel/Umsätze/
Produktion/Auftragseingänge

2012

Veränderung in % gegenüber

Mrd. €
bzw. Index

ggü. Vorj.
in %

Vorperiode saisonbereinigt

Vorjahr 2

Nov 12

Dez 12

Dreimonats‑
durchschnitt

Nov 12

Dez 12

Dreimonats‑
durchschnitt

in jeweiligen Preisen

 

 

 

 

 

 

 

 

Außenhandel (Mrd. €)

 

 

 

 

 

 

 

 

Waren-Exporte

1 097

+3,4

-2,2

+0,3

-2,0

-0,1

-6,9

+1,3

Waren-Importe

909

+0,7

-3,8

-1,3

-0,8

-1,1

-7,3

-0,7

in konstanten Preisen von 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

Produktion im Produzierenden Gewerbe (Index 2005 = 100)

111,2

-0,8

-0,2

+0,3

-3,0

-3,1

-1,1

-2,5

Industrie3

112,9

-0,9

+0,0

+1,2

-3,1

-3,6

-1,1

-3,0

Bauhauptgewerbe 

121,5

-1,3

+1,3

-8,9

-2,9

-1,5

-7,4

-2,4

Umsätze im Produzierenden Gewerbe

 

 

 

 

 

 

 

 

Industrie (Index 2005 = 100)3

109,5

-1,0

-0,9

-0,9

-3,4

-3,6

-3,1

-3,2

Inland

104,3

-1,9

-0,3

-3,2

-4,4

-4,8

-6,3

-5,4

Ausland

115,5

+0,1

-1,7

+1,6

-2,3

-2,2

+0,5

-0,8

Auftragseingang
(Index 2005 = 100)

 

 

 

 

 

 

 

 

Industrie3

109,5

-3,9

-1,8

+0,8

+1,0

-0,9

-1,8

-1,8

Inland

104,1

-5,6

+1,5

-1,2

-0,8

-4,4

-4,9

-5,4

Ausland

114,3

-2,5

-4,2

+2,4

+2,4

+2,1

+0,5

+1,2

Bauhauptgewerbe

.

.

-20,5

.

+1,9

-7,8

.

+5,8

Umsätze im Handel
(Index  2005 = 100)

 

 

 

 

 

 

 

 

Einzelhandel
(ohne Kfz und mit Tankstellen)

98,1

-0,3

+0,6

-1,7

-1,1

-0,6

-4,7

-1,6

Handel mit Kfz

.

.

-0,4

.

-1,0

-4,9

.

-3,7

Arbeitsmarkt

2012

Veränderung in Tausend gegenüber

Personen Mio.

ggü. Vorj.
in %

Vorperiode saisonbereinigt

Vorjahr 

Nov 12

Dez 12

Jan 13

Nov 12

Dez 12

Jan 13

Arbeitslose
(nationale Abgrenzung nach BA)

2,90

-2,6

+3

-2

-16

+38

+60

+54

Erwerbstätige, Inland

41,59

+1,0

+21

+22

+0

+321

+289

+0

sozialversicherungspflichtig Beschäftigte         

28,92

+1,9

+19

.

.

+365

.

.

Preisindizes
2005 = 100

2012

Veränderung in % gegenüber

Index

ggü. Vorj.
in %

Vorperiode

Vorjahr 

Nov 12

Dez 12

Jan 13

Nov 12

Dez 12

Jan 13

Importpreise

119,4

+2,1

+0,0

-0,5

.

+1,1

+0,3

.

Erzeugerpreise gewerbl. Produkte

118,3

+2,1

-0,1

-0,3

.

+1,4

+1,5

.

Verbraucherpreise4

112,9

+2,0

-0,1

+0,9

-0,5

+1,9

+2,1

+1,7

ifo Geschäftsklima
gewerbliche Wirtschaft

saisonbereinigte Salden

Jun 12

Jul 12

Aug 12

Sep 12

Okt 12

Nov 12

Dez 12

Jan 13

Klima

+3,0

-0,8

-2,7

-4,3

-6,9

-4,1

-2,3

+1,2

Geschäftslage

+16,0

+11,6

+10,6

+9,1

+3,4

+4,9

+3,1

+4,9

Geschäftserwartungen

-9,2

-12,4

-15,1

-16,8

-16,7

-12,7

-7,5

-2,5

BIP-Wachstum und ifo Geschäftsklima