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22.04.2014

Monatsbericht

Die wich­tigs­ten Steu­ern im in­ter­na­tio­na­len Ver­gleich 2013

Kurzfassung der aktualisierten Broschüre des BMF1

  • Die deutsche Abgabenquote – d. h. die Belastung durch Steuern und Sozialabgaben im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt – lag mit 37,6 % auch im Jahr 2012 international im Mittelfeld.

  • Die Einnahmenentwicklung in Deutschland ist weiterhin robust. Die öffentlichen Aufgaben können mit der vorhandenen Steuerbasis solide finanziert werden.
  • Der Standort Deutschland ist für Unternehmen attraktiv. Die steuertarifliche Gesamtbelastung von Kapitalgesellschaften bleibt knapp unter der im internationalen Vergleich wichtigen Marke von 30 %.
  • Bei der Einkommensteuer für natürliche Personen liegt der deutsche Spitzensteuersatz von rund 47,5 % international im oberen Mittelfeld.

1 Einleitung

Der folgende Beitrag stellt einige Vergleiche zur internationalen Besteuerung an. Diese erstrecken sich grundsätzlich auf die EU-Staaten und einige andere ausgewählte Industriestaaten (die USA, Kanada, Japan, Schweiz und Norwegen). Sie beschreiben den Rechtsstand zum Ende des Jahres 2013. Die Vergleiche enthalten dem Stichtagprinzip folgend keine Maßnahmen, die bisher lediglich angekündigt oder zwar beschlossen worden sind, sich jedoch erst ab 2014 auswirken werden.

2 Gesamtwirtschaftliche Kennzahlen

Um die nationale Belastung durch (in einer Volkswirtschaft gezahlte) Steuern festzustellen, werden sogenannte Steuerquoten ermittelt. Die Aussagekraft dieser Steuerquoten ist aber begrenzt, weil die in den Vergleich einbezogenen Staaten ihre staatlichen Sozialversicherungssysteme in unterschiedlichem Ausmaß über eigenständige Beiträge (die nicht in der Steuerquote enthalten sind) oder aus allgemeinen Haushaltsmitteln und damit über entsprechend hohe Steuern finanzieren. Erst die Abgabenquote, die die Belastung durch Steuern und Beiträge zur Sozialversicherung in Relation zum jeweiligen Bruttoinlandsprodukt darstellt, macht die Belastung mit Steuern und Abgaben international vergleichbar.

Abbildung 1 zeigt, dass nach den Abgrenzungsmerkmalen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Abgabenquote insbesondere in den skandinavischen Staaten, aber auch in Belgien, Frankreich, Italien und Österreich vergleichsweise hoch ist (> 40 %), während die USA, Japan, Irland, die Schweiz und die Slowakei relativ niedrige Abgabenquoten aufweisen (< 30 %). Die deutsche Abgabenquote bewegt sich im Mittelfeld und ist im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr (36,9 %) auf 37,6 % angestiegen. Die niedrigste Abgabenquote haben weiterhin mit 24,3 % die USA, und die höchste Abgabenquote findet sich ebenfalls unverändert zum Vorjahr mit 48,0 % in Dänemark. Die deutsche Steuerquote ist von 2011 auf 2012 von 22,7 % auf 23,2 % gestiegen. Hier rahmen Japan sowie die Slowakei am unteren und nach wie vor Dänemark am oberen Rand das Feld der Vergleichsstaaten ein.

Abbildung 1: Steuer-und Abgabenquoten 2012 in % des BIP

3 Steuerliche Belastung des Gewinns von Kapitalgesellschaften

Die nominale Steuerbelastung von Kapitalgesellschaften lässt sich leicht anhand der Steuergesetze feststellen. Ihr kann eine bedeutende Signalfunktion bei der internationalen Verteilung von Buchgewinnen und -verlusten zugesprochen werden. Die tatsächliche oder auch effektive Steuerbelastung ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Steuerbemessungsgrundlage und Steuersatz. Im Folgenden werden die Steuersätze und Eckpunkte der Bemessungsgrundlagen verglichen.

3.1 Körperschaftsteuertarife

Um Doppelbelastungen ausgeschütteter Gesellschaftsgewinne durch die Körperschaftsteuer der Gesellschaft und die Einkommensteuer des Anteilseigners zu verhindern oder zumindest abzumildern, haben inzwischen fast alle Staaten Systeme zur Entlastung der Dividenden beim Anteilseigner eingeführt. Von den europäischen Staaten sehen Irland und die Schweiz keine Entlastung ausgeschütteter Gewinne auf der Ebene des Anteilseigners vor (klassische Systeme ohne Tarifermäßigung). Diese Staaten haben aber als Ausgleich nach wie vor vergleichsweise niedrige allgemeine Körperschaftsteuertarife. Drei Staaten besteuern die Gewinne nur bei der Gesellschaft, sodass Dividenden beim Anteilseigner steuerfrei bleiben (Estland, die Slowakei und Zypern). Zum gleichen wirtschaftlichen Ergebnis kommt auch Malta, indem die Körperschaftsteuer auf ausgeschüttete Gewinne dem Einkommensteuersatz auf Dividenden entspricht und voll auf die Einkommensteuer angerechnet wird (sogenanntes Vollanrechnungsverfahren).

Im Vergleich zum Vorjahr blieben in den meisten der hier untersuchten Staaten die (nominalen) Körperschaftsteuersätze unverändert. Abbildung 2 zeigt die im Jahr 2013 geltenden Körperschaftsteuersätze (ohne Steuern nachgeordneter Gebietskörperschaften). Seit der Absenkung des deutschen Körperschaftsteuersatzes im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 auf 15 % ist die Stellung Deutschlands im internationalen Vergleich deutlich wettbewerbsfähiger.

Abbildung 2: Körperschaftsteuersätze 2013 - Standardsätze in Prozent

Über die zentralstaatliche Ebene hinaus erheben in mehreren Staaten die Unterverbände (Einzelstaaten, Provinzen, Regionen, Gemeinden usw.) noch eigene Körperschaftsteuern oder ihnen ähnliche Steuern, wie z. B. in Deutschland und Luxemburg die Gewerbesteuer. Hinzu kommen vielfach Zuschläge und Ähnliches des Zentralstaats und/oder der Gebietskörperschaften. Die Höhe all dieser die Kapitalgesellschaften belastenden Unternehmensteuern, die bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage den Gewinn zugrunde legen, ist in Abbildung 3 dargestellt. Zu beachten ist, dass die von lokalen Gebietskörperschaften erhobenen Steuern von der Steuerbemessungsgrundlage der übergeordneten Gebietskörperschaften in manchen Staaten abzugsfähig sind (z. B. Schweiz und USA). Die Gesamtsteuerbelastung auf Unternehmensebene ergibt sich dann nicht als einfache Addition der nominalen Steuersätze der einzelnen Steuern. Bis 2008 minderte die Gewerbesteuer auch in Deutschland als Betriebsausgabe die Bemessungsgrundlage. Um die Transparenz der Besteuerung zu erhöhen (additive Steuerbelastungsermittlung) und die Finanzströme der unterschiedlichen öffentlichen Gebietskörperschaftsebenen zu entflechten, ist die Gewerbesteuer nicht mehr als Betriebsausgabe abziehbar. Die steuertarifliche Gesamtbelastung von Kapitalgesellschaften reicht von 10 % in Bulgarien bis fast 40 % in den USA. Deutschland bleibt knapp unter der im internationalen Vergleich wichtigen Marke von 30 %.

Abbildung 3: Unternehmensbesteuerung 2013

3.2 Periodenübergreifende Verlustberücksichtigung bei der Körperschaftsteuer

Einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die tatsächliche steuerliche Belastung von Unternehmen hat auch die in Tabelle 1 dargestellte periodenübergreifende Verlustberücksichtigung bei der Körperschaftsteuer in Form des Verlustrück- beziehungsweise -vortrags. Hierbei weisen die einzelnen Staaten sehr unterschiedliche Regelungen auf. So sind die überperiodischen Verlustausgleichsregeln in den meisten Staaten – verglichen mit Deutschland – als restriktiver zu bezeichnen. Dies zeigt sich vor allem daran, dass viele Staaten keinen Verlustrücktrag kennen. In Deutschland, aber auch in Frankreich, Irland, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Kanada und den USA führt die Möglichkeit, Verluste zurückzutragen, zu einer Liquiditätszufuhr in wirtschaftlich weniger ertragreichen Zeiten. Vorgetragene Verluste können in einigen Staaten zeitlich unbegrenzt mit Gewinnen verrechnet werden; in anderen Staaten ist eine Verlustverrechnung nur innerhalb einer bestimmten Zeitspanne möglich. Deutschland erlaubt einen zeitlich unbegrenzten Verlustvortrag. Gegebenenfalls wird der jährliche Abzug begrenzt, was zu einer Verluststreckung führt (sogenannte Mindestgewinnbesteuerung).

Tabelle 1: Periodenübergreifende Verlustberücksichtigung bei der Körperschaftsteuer 2013

Staaten

Verlustrücktrag

Verlustvortrag

EU-Staaten

Belgien

-Unbegrenzt

Bulgarien

-5 Jahre

Dänemark

-Unbegrenzt (bis zu 7,5 Mio. DKK pro Jahr voll abzugsfähig, darüber hinaus Verrechnung nur bis zu 60 % der 7,5 Mio. DKK übersteigenden Einkünfte)

Deutschland

1 Jahr (begrenzt auf 1 Mio. €)Unbegrenzt (bis zu 1 Mio. € pro Jahr voll abzugsfähig, darüber hinaus Verrechnung nur bis zu 60 % der 1 Mio. € übersteigenden Einkünfte)

Estland

Keine Regelung erforderlichKeine Regelung erforderlich

Finnland

-10 Jahre

Frankreich

1 Jahr  (begrenzt auf 1 Mio. €,  Verlustrücktrag führt zu Steuergutschrift, die in den darauf folgenden 5 Jahren mit künftigen Steuerschulden verrechnet und deren Restbetrag im 6. Jahr erstattet wird)Unbegrenzt (bis zu 1 Mio. € pro Jahr voll abzugsfähig, darüber hinaus Verrechnung nur bis zu 60 % der 1 Mio. € übersteigenden Einkünfte)

Griechenland

-5 Jahre

Irland

1 Jahr (bei Betriebsaufgabe 3 Jahre)Unbegrenzt (für Verluste aus der gleichen Quelle)

Italien

-Unbegrenzt (Verrechnung nur bis zu 80 % der jährlichen Einkünfte)

Lettland

-Unbegrenzt

Litauen

-Unbegrenzt

Luxemburg

-Unbegrenzt

Malta

-Unbegrenzt

Niederlande

1 Jahr9 Jahre

Österreich

-Unbegrenzt (Verrechnung nur bis zu 75 % der jährlichen Einkünfte)

Polen

-5 Jahre (Verrechnung nur bis zu 50 % des entstandenen Verlustes pro Berücksichtigungsjahr)

Portugal

-5 Jahre (Verrechnung nur bis zu 75 % der jährlichen Einkünfte)

Rumänien

-7 Jahre

Schweden

(Indirekter Verlustrücktrag jedoch möglich durch Auflösung sogenannter Periodisierungsrücklagen aus den Vorjahren)Unbegrenzt

Slowakei

-7 Jahre

Slowenien

-Unbegrenzt

Spanien

-18 Jahre (in den Jahren 2012 und 2013 bei Unternehmen, deren Umsatz bestimmte Beträge überschreitet, Verrechnung nur bis zu 50 % beziehungsweise 25 % der jährlichen Einkünfte)

Tschechien

-5 Jahre

Ungarn

-Unbegrenzt (Verrechnung nur bis zu 50 % der jährlichen Einkünfte)

Vereinigtes Königreich

1 Jahr (bei Betriebsaufgabe 3 Jahre)Unbegrenzt

Zypern

-Unbegrenzt

Staaten

VerlustrücktragVerlustvortrag

Andere Staaten 

Japan

1 Jahr (wird für Steuerjahre, die zwischen dem 1. April 1992 und 31. März 2014 enden, nicht gewährt, ausgenommen für bestimmte kleine und mittlere Unternehmen und bei Liquidation) 9 Jahre (Verrechnung nur bis zu 80 % der jährlichen Einkünfte, ausgenommen kleine und mittlere Unternehmen)

Kanada

3 Jahre20 Jahre

Norwegen

(Ein Rücktrag auf die vorangegangenen 2 Jahre ist bei Liquidation zulässig.)Unbegrenzt

Schweiz

-7 Jahre

USA

2 Jahre20 Jahre
Die Übersicht stellt Regelungen für Verluste dar, die ab dem 1.1.2013 anfallen. Beschränkungen durch Gesellschafterwechsel sowie Verluste aus der Veräußerung betrieblichen Anlagevermögens (capital losses), die in verschiedenen Staaten Sonderregeln unterliegen, wurden nicht betrachtet.
Quelle: Bundeszentralamt für Steuern.

4 Nominale Ertragsteuerbelastung natürlicher Personen

In knapp der Hälfte der hier untersuchten Staaten, die einen Grundfreibetrag beziehungsweise eine Nullzone im Tarif haben, hat sich dieser – gegebenenfalls nach Umrechnung der Landeswährung in Euro – im Jahr 2013 erhöht. In den meisten Fällen blieben die Eingangssteuersätze im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unverändert. Griechenland, die Niederlande und Portugal hoben die Eingangssätze teils deutlich an. Bei der Interpretation dieser Daten muss beachtet werden, dass in mehreren Staaten mit vergleichsweise hohen Tarifeingangssätzen die Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung abgedeckt werden, so z. B. in den nordischen Staaten und den Niederlanden. Dies erschwert die Vergleichbarkeit. Auch die Ehegattenbesteuerung ist unterschiedlich geregelt. In einigen Staaten wird eine Einzelveranlagung vorgenommen (etwa in Österreich oder in Deutschland auf Antrag), in anderen eine Zusammenveranlagung, wobei diese mit Splitting (etwa in Deutschland) oder ohne (etwa in den USA) durchgeführt werden kann.

Bezogen auf die Spitzensätze bei der Einkommensteuer haben einige Staaten Änderungen vorgenommen: Finnland, Luxemburg, Portugal, Slowenien und die USA haben den Spitzensteuersatz auf zentralstaatlicher Ebene angehoben, ebenso wie die Slowakei und Tschechien, die mit Zuschlägen auf höhere Einkommen von einem reinen Flat-Tax-System abgerückt sind. Moderate Anhebungen sind in Dänemark, Schweden, Japan und Kanada zu verzeichnen. Griechenland, Lettland und das Vereinigte Königreich haben den Spitzensteuersatz gesenkt. Abbildung 4 zeigt die höchstmöglichen Steuersätze (inklusive sonstige Zuschläge) im Rahmen der Einkommensbesteuerung natürlicher Personen.

Abbildung 4: Einkommensteuerspitzensätze der Zentralstaaten und der Gebietskörperschaften sowie sonstige Zuschläge 2013

5 Lohnsteuerbelastung von Arbeitnehmern

Für Arbeitnehmerhaushalte in verschiedenen Familienverhältnissen und Einkommensgruppen veröffentlicht die OECD regelmäßig eine international vergleichende Untersuchung. Abbildung 5 zeigt die Belastung des durchschnittlichen Bruttoarbeitslohns eines Arbeitnehmerhaushalts durch die Lohn- oder Einkommensteuer, klassifiziert nach verschiedenen Familienverhältnissen (Alleinstehender, Familie als Allein- und als Doppelverdiener). Die Vergleichbarkeit der Ergebnisse ist stark eingeschränkt, da die OECD Transferzahlungen länderspezifisch unterschiedlich berücksichtigt. Z. B. wird das Kindergeld in der Belastungsrechnung für Deutschland als Steuergutschrift behandelt, wenn die Berücksichtigung von Kindern in Form von Kindergeld erfolgt. Andernfalls werden die Kinderfreibeträge bei der Steuerberechnung abgezogen (Günstigerprüfung). Damit wird die Steuerbelastungsquote für Haushalte mit Kindern erheblich verringert. In anderen Staaten, wie z. B. Frankreich, wird das Kindergeld als separate Transferleistung außerhalb des Besteuerungssystems behandelt und mindert daher nicht die Steuerbelastungsquote.

Abbildung 5: Einkommen-/Lohnsteuerbelastung von Arbeitnehmern 2012

6 Besteuerung des Finanzsektors

Deutschland und eine Reihe weiterer EU-Mitgliedstaaten haben sich darauf verständigt, eine Finanztransaktionsteuer einzuführen. Mit ihrer Einführung im Wege der Verstärkten Zusammenarbeit würde ein neuer Weg auf dem Gebiet des Steuerrechts beschritten werden. Dadurch würde der Finanzsektor einen fairen und zugleich angemessenen Beitrag zu den Folgekosten der Finanzkrise leisten und damit letztlich zur Sicherung der Stabilität des Finanzsektors und dessen Aktivitäten beitragen.

Im internationalen Vergleich ist häufig die Börsenumsatzsteuer anzutreffen, die auf Umsätze an Wertpapierbörsen erhoben wird. Lange Tradition haben Stempelsteuern auf Wertpapiere oder Urkunden. Frankreich (seit 2012) und Italien (seit 2013) haben Finanztransaktionsteuersysteme auf nationaler Ebene neu eingeführt.

7 Umsatzsteuersätze

Der Trend, die Umsatzsteuer zunehmend als Einnahmequelle zu nutzen, setzt sich fort. Im Vergleich zu den Vorjahren fallen die prozentualen Anpassungen jedoch geringer aus. Im Jahr 2013 erhöhten insgesamt fünf Staaten die Normalsätze: Finnland von 23 % auf 24 %, Italien von 21 % auf 22 %, Slowenien von 20 % auf 22 %, Tschechien von 20 % auf 21 %, Zypern von 17 % auf 18 %. Der in Deutschland erhobene Umsatzsteuernormalsatz von 19 % liegt nach wie vor in der unteren Hälfte. 

8 Fazit

Für die Einordnung der Position Deutschlands im internationalen Steuerwettbewerb können die Übersichten und Grafiken nützliche Hinweise liefern. Der Steuer- und Abgabenbelastung stehen dabei vielfältige staatliche Leistungen und ein gut ausgebautes soziales Sicherungssystem gegenüber. Darüber hinaus wurden die in den vergangenen Jahren erzielten Erfolge bei der Haushaltskonsolidierung in entscheidendem Maße auch durch stabile Staatseinnahmen als Folge nachhaltigen Wirtschaftswachstums gestützt.

Ein nach Standorten suchender Unternehmer wird bei der Auswahl neben der nominalen Steuerbelastung insbesondere auch die „Leistungsseite“ des Standorts berücksichtigen (Infrastruktur, Qualifikationsniveau der Arbeitnehmer, öffentliche Sicherheit, zuverlässige und effiziente Verwaltung usw.). Insgesamt ist Deutschland als Produktionsstandort attraktiv, die Wirtschaft in hohem Maße international wettbewerbsfähig. Zur Sicherung von Wachstum und Beschäftigung wird das Steuerrecht auch in Zukunft günstige Rahmenbedingungen für Innovationen und Investitionen der Unternehmen gewährleisten.

Fußnoten

1 Die Broschüre kann im Internetangebot des BMF bestellt oder direkt als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

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