Die Bundesregierung hat beschlossen, eine 5-Euro-Sammlermünze „Polare Zone“ mit einem violetten Kunststoffring prägen zu lassen und voraussichtlich im September 2021 auszugeben.

Diese Münze bildet den Abschluss der im Jahr 2017 begonnenen und bei den Sammlerinnen und Sammlern sehr beliebten, fünfteiligen Serie „Klimazonen der Erde“.

Die 5-Euro-Münze „Polare Zone“ besteht aus zwei verschiedenen Kupfer-Nickel-Legierungen sowie einem lichtdurchlässigen Polymerring. Sie hat eine Masse von 9 Gramm, einen Durchmesser von 27,25 Millimetern und wird in den beiden Prägequalitäten Stempelglanz und Spiegelglanz hergestellt.

Der Entwurf der Bildseite stammt von der Künstlerin Natalie Tekampe aus Egenhofen. Die Wert­seite, die für alle Münzen der Serie verwendet wird, wurde von der Künstlerin Stefanie Radtke aus Leipzig gestaltet.

Die Bildseite zeigt den polaren Raum aus einer ungewöhnlichen submarinen Perspektive. Die Imaginationskraft der Komposition erzeugt die tiefblaue Transluzenz des Ozeans, den weißen Glanz des Eisschelfs und das stumpfe Anthrazit der Felsmassive der Polarregionen. Durch den Eisberg im rechten Bildvordergrund wird Monumentalität erreicht. Der Entwurf benötigt nur drei unterschiedliche Attribute um die schroffe Weite der unwirtlichen Polarregionen zu generieren. Der Seeleopard taucht im Vordergrund am Zirkelschlag des Polymers in der Stille und Weite des Ozeans. Der Eisberg zeigt lediglich seine Spitze und verbirgt seine Masse unter der Wasseroberfläche. Die Landmasse mit der Kalbungsfront eines Auslassgletschers grenzt den Münzraum in der Bildtiefe ab.

Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, die Jahreszahl 2021, die zwölf Europasterne sowie - je nach Prägestätte - das Münzzeichen „A“ (Berlin), „D“ (München), „F“ (Stuttgart), „G“ (Karlsruhe) oder „J“ (Hamburg).

Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift:

„KLIMAZONEN DER ERDE“