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06.05.2022

Briefmarken und Sammlermünzen

Sonderpostwertzeichen-Serie „Für den Sport“ – Nicht Olympische Sportarten

  • Nummer 6
Briefmarke "Serie „Für den Sport“ – NICHT OLYMPISCHE SPORTARTEN" Bild vergrößern

Das Bundesministerium der Finanzen setzt mit den diesjährigen Sondermarken in der Serie „Für den Sport“ eine bewährte Tradition fort.

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen, Katja Hessel, stellt die Briefmarken am Dienstag in Berlin vor.

Die Präsentation findet am 10. Mai 2022 um 10 Uhr im Olympiastadion, Olympischer Platz 3, 14053 Berlin statt.

„Mit der Briefmarkenserie „Für den Sport“ unterstützt das Bundesministerium der Finanzen die Stiftung Deutsche Sporthilfe. Seit 1968 sind durch die Marken mit dem „Plus“ rund 140 Millionen Euro an Fördermitteln für die sozialen Belange und Aufgaben im Bereich des Nachwuchs- und Spitzensports zur Verfügung gestellt worden. Schirmherr der Stiftung Deutsche Sporthilfe ist der Bundespräsident. Die diesjährigen Briefmarken „Für den Sport“ porträtieren drei von zahlreichen nicht olympischen aber dennoch weltweit verbreiteten Sportarten, die bei den World Games alle vier Jahre ausgetragen werden.

Fallschirmspringen ist vor allem als once-in-a-lifetime Erlebnis mit hohem Nervenkitzel bekannt, jedoch existiert auch eine Wettkampfkultur. Bei den World Games werden das „Freifallformationsspringen“, die „Klassischen Disziplinen“ sowie das „Canopy Piloting“ ausgeübt. Jede Disziplin erfordert unterschiedliches Geschick von den Springerinnen und Springern.

Beim Wakeboarden, dem „Snowboarden des Sommers“, wird die Sportlerin oder der Sportler entweder hinter einem Boot hergezogen und macht Tricks über die Bootswelle oder zeigt am Cable Tricks über im Wakepark installierte Features und Inverts. Längst ist die Trend- und Funsportart auch Leistungssport. Die deutschen Boarderinnen und Boarder bestimmen seit Jahren die Weltspitze. Seit 2005 ist Wakeboarden bei den World Games vertreten.

Kaum eine Sportart ist eine derart deutsche Domäne wie der Faustball. Seit 1985 ist Faustball Teil der World Games, ab 2022 auch mit einem Frauenwettbewerb. Ziel der Mannschaftssportart ist es, den Ball so in der gegnerischen Hälfte des Spielfeldes zu platzieren, dass der Gegner diesen nicht erreichen kann. Der Ball wird mit der Innenseite des Unterarms gespielt oder mit der Faust geschlagen.“

(Text: Stiftung Deutsche Sporthilfe)

Die Sonderbriefmarken und die Ersttagsstempel wurden von Armin Lindauer aus Mannheim gestaltet; Motiv „Fallschirmspringen“ nach einer Vorlage © Bundesheer/Schabhüttl, Wert 85+40 Cent; Motiv „Wakeboarden“ nach einer Vorlage © Andre Magarao, Cumbuco, Brazil, Wert 100+45 Cent und Motiv „Faustball“ nach einer Vorlage © Thomas Langer, Nottuln, Wert 160+55 Cent. Die Briefmarken sind seit dem 5. Mai 2022 in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich.