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29.04.2021

Umweltleitlinien des Bundesministeriums der Finanzen

Der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen, vor allem der aktive Klimaschutz nimmt im politischen und gesellschaftlichen Dialog einen immer höheren Stellenwert ein. Wir sind dazu verpflichtet, die verbleibenden Ressourcen für zukünftige Generationen langfristig zu schützen.

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten einen Beitrag zum Ziel, die Bundesverwaltung bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu organisieren. Als Instrument hierzu nutzt das BMF das Umweltmanagementsystems EMAS (Eco Management Audit Scheme). Die Umweltleitlinien bilden den Rahmen für umweltgerechtes effizientes Handeln des BMF.

Reichweite

Die Umweltleitlinien werden von der Leitung des BMF in Kraft gesetzt. Sie binden das Handeln des Hauses BMF. Zur operativen Umsetzung dieser Leitlinien wird jährlich ein Programm der Umweltziele und notwendigen Maßnahmen erarbeitet. Damit wird eine fortlaufende Verbesserung der Umweltleistung erreicht und neue Umweltbelastungen vermieden.

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Einbindung der Beschäftigten

Durch Fortbildung und Qualifizierung sollen alle Beschäftigten sensibilisiert und der Umweltschutz gefördert werden. Eine hohe Transparenz wird als wichtiger Baustein gesehen, das Umweltbewusstsein im BMF zu stärken und zugleich als Voraussetzung dafür, alle Beschäftigten in den Prozess einzubinden.

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Verantwortung

Das BMF trägt finanz- und gesamtwirtschaftliche Verantwortung. Im Hinblick auf die Verantwortung für die Gesundheit des Menschen und seine natürlichen Lebensgrundlagen verpflichtet sich das BMF, alle geltenden rechtlichen Vorgaben, sowie sonstigen verbindlichen Anforderungen im Umweltbereich umzusetzen und die selbst gesetzten Ziele zu erreichen.

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Umweltbewusstsein

Das BMF ist entschlossen, seine Energie- und Ressourceneffizienz stetig zu verbessern. Die Vermeidung und Reduzierung von Treibhausgasemissionen steht hierbei im Vordergrund. Maßnahmen zur Kompensation können eine sinnvolle, aber nachrangige Ergänzung darstellen.

Folgende Themenfelder sollen hierbei in den Fokus des Handelns gerückt werden:

Es wird angestrebt, den Energie- und Raumverbrauch dauerhaft zu reduzieren. Verbräuche werden gemessen, dokumentiert, bewertet und auf Optimierungsmöglichkeiten hin überprüft. Energie-Monitoring und intelligente Raumbelegungskonzepte sollen hierzu einen Beitrag leisten.
Das BMF verbessert die Rahmenbedingungen, um die Wahl für ein möglichst umweltschonendes Verkehrsmittel beim Weg zur Arbeit zu erleichtern. Orts- und zeitflexible Arbeitsformen helfen, Arbeitswege zu vermeiden. Für Besprechungen und Veranstaltungen sollen die Möglichkeiten für eine Durchführung im digitalen Format ausgeschöpft werden. Dienstreisen werden nur im unbedingt notwendigen Umfang durchgeführt. Die Verringerung von Dienstreisen und die Wahl des Verkehrsmittels können wichtige Beiträge zum Klimaschutz leisten. Für den Fuhrpark setzt das BMF auf ein nachhaltiges Fuhrparkmanagement. In diesem Zuge werden Fahrzeuge mit besten Emissionsstandards genutzt.

Die Rahmenbedingungen des Vergaberechts für eine nachhaltige Beschaffung werden konsequent genutzt. Eine nachhaltige Beschaffung integriert soziale und ökologische Kriterien in Ausschreibungen für öffentliche Aufträge. Dadurch werden ressourceneffiziente Produkte sowie nachhaltige Dienstleistungen erworben und zugleich der Markt für diese stimuliert.

Abfälle sollen in erster Linie vermieden werden. Unvermeidbare Abfälle werden getrennt. Durch konsequente Trennung von Abfällen wird der Verwertungsprozess erleichtert und ein klimaschädliches Deponieren vermieden.

Weitere umweltrelevante Themenfelder aus den Fachabteilungen:

Im Rahmen der Aufsicht über die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wird das BMF die Umsetzung der Nachhaltigkeitskonzepte bei der Verwaltung der Dienstliegenschaften des Bundes begleiten.

Sustainable Finance widmet sich der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten in Entscheidungsprozessen von Finanzmarktakteuren beziehungsweise in der Finanzmarktpolitik:

  • Aus der Risikoperspektive geht es darum, dass die Finanzindustrie Risiken (aber auch Chancen) im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsaspekten, insbesondere Umwelt- und Klimawandelrisiken, identifiziert, berücksichtigt, entsprechend berichtet und managt.
  • Aus der Nachhaltigkeitsperspektive geht es darum, durch die Lenkung von Investitionsmitteln die Umsetzung der 17 globalen Ziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (UN) für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zu unterstützen.
Die Begebung von Grünen Bundeswertpapieren (Green Bonds) sind für das BMF ein wichtiges Instrument, Transparenz über „grüne“ Haushaltsausgaben des Bundes zu schaffen, die Entwicklung des nachhaltigen Anleihemarkts fördern und den Sustainable Finance Standort in Deutschland zu stärken.