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01.06.2011

15. Ju­ni 1961 - „… die Ab­sicht, ei­ne Mau­er zu er­rich­ten.“ - Ein Bau­werk und sei­ne Fol­gen

Gedenkveranstaltung im Vorfeld des 50. Jahrestages des Baus der Berliner Mauer im Bundesministerium der Finanzen (BMF)

Alter Zeitungsauschnitt mit dem Ulbricht-Zitat "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!"
Quelle:  BPA

Am 15. Juni 2011 jährt sich zum fünfzigsten Mal die wohl bekannteste offene Lüge der ehemaligen DDR: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ Ausgesprochen vom damaligen Staats- und Parteichef der DDR, Walter Ulbricht, bei einer Pressekonferenz im Großen Festsaal des Hauses der Ministerien in Ost-Berlin, dem heutigen Detlev-Rohwedder-Haus und Hauptsitz des BMF. Keine zwei Monate später kam es dennoch zum Bau der Berliner Mauer – dem sichtbarsten Ausdruck und Symbol der Teilung Deutschlands und dem Ort des Todes zahlloser Flüchtlinge.

Zum Gedenken an die deutsche Teilung und vor allem an ihre Opfer erinnern der Bundesminister der Finanzen und der Bundesminister des Inneren am 15. Juni 2011 an die Ulbrichtsche Pressekonferenz und den Mauerbau vor 50 Jahren. Der Titel der Veranstaltung im Großen Saal des Detlev-Rohwedder-Hauses wird lauten: 15. Juni 1961 - „… die Absicht, eine Mauer zu errichten“ - Ein Bauwerk und seine Folgen.

Ein ehemaliger Flüchtling und Fluchthelfer, der Bruder eines an der Mauer erschossenen Flüchtlings und zwei Wissenschaftler werden im Anschluss an die Wortbeiträge der Minister die unmittelbaren und langfristigen Folgen erörtern, die die Abriegelung der Grenzen für die Menschen in Deutschland hatte. Die Teilnahme ist aufgrund des begrenzten Platzangebots nur für geladene Gäste möglich.