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17.06.2015

Die Er­in­ne­rung wach­hal­ten

Feierliche Kranzniederlegung am Platz des Volksaufstandes zum Gedenken an die Opfer vom 17. Juni 1953

Gedenkfeier anlässlich des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen, Foto: Laurence Chaperon

In Anwesenheit zahlreicher Zeitzeugen sowie Vertreterinnen und Vertretern von Opferverbänden erinnerten das Land Berlin und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) am 17. Juni 2015 an die blutigen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller und der den BMF-Hausherrn Wolfgang Schäuble vertretende Parlamentarische Staatssekretär Steffen Kampeter legten gemeinsam mit Repräsentanten der Opferverbände auf dem geschichtsträchtigen Platz am heutigen Detlev-Rohwedder-Haus in Berlin Kränze nieder.

Auf Antrag des Bundesfinanzministeriums hatte das Bezirksamt Mitte 2013 beschlossen, den zuvor namenlosen Platz an der Kreuzung von Wilhelmstraße und Leipziger Straße künftig als „Platz des Volksaufstandes von 1953“ ins Straßenverzeichnis aufzunehmen.

Der Platz wird täglich von vielen Hundert Berlinbesuchern frequentiert und ist fester Bestandteil von Stadt- und Geschichtsführungen. Auch im historischen Erinnerungskonzept des Bundesfinanzministeriums für seinen Berliner Dienstsitz spielt dieser Brennpunkt der deutschen Teilungsvergangenheit eine zentrale Rolle. Mit der Platzbenennung ist es gelungen, einen Beitrag dazu zu leisten, die Erinnerung an die Ereignisse von 1953 und vor allem an die Opfer des Volksaufstandes vom 17. Juni wachzuhalten.